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Acumar Anglefinder Inklinometer

Artikelnr. MD-8W-X42

AcuMar 1

Hydrogoniometer (Inklinometer) mit Pendelprinzip


153.00 €
inkl. MWSt. + Versandkosten:
on stock auf Lager
Lieferzeit : 1-3 Tage *

Produktbeschreibung

Diese flüssigkeitsgedämpfte Inklinometer der Firma Acumar ist ein seit vielen Jahren produziertes Messgerät zur Messung eines Winkels gegen die Schwerelinie G. Es arbeitet nach dem Pendelprinzip.

Die Skala ist drehbar und kann somit bei jeder Ausgangsstellung auf Null gedreht werden.

An der Basis sind zwei verstellbare Kontaktpunkte angebracht, welche eine axakte Positionierung z.B. auf den Wirbelkörperspitzen oder anderen Knochenmarken ermöglicht.

Rezensionen

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Durchschnitliche Bewertung aus :
(4.31 / 5)


Futzifritze
schreibt am: 20.06.09


3 Sterne = befriedigend

Mulligan von Claus Beyerlein

Dieses Buch ist für Physiotherapeuten geschrieben, die in der muskuloskelettalen Rehabilitation tätig sind. Es richtet sich aber auch an Studenten und andere Berufsgruppen.

Mit diesem ersten deutschsprachigen Buch über die Mulligan Technik lernen Sie sich eine weitere Variante der manuellen Therapie kennen.
Aufbauend auf die Konzepte und Techniken von Kaltenborn, Cyriax und insbesondere Maitland integiert Mulligan eigene Techniken wie die aktive (Mit)Bewegung des Patienten erfolgreich in die Manuelle Therapiebehandlung.
Die Geschichte der Methode, die Zielgruppenbeschreibung sowie die Anwendungsmöglichkeiten werden beschrieben.
Außerdem geben die Autoren eine Übersicht über die Internationale Bedeutung des Konzeptes sowie die darüber existierende Forschung, Evidenz und die Vielzahl der Publikationen.
Es werden die Grundtechniken des Konzeptes angesprochen wie MWM´s (Mobilisaton with Movement, SNAG´s (Sustained Naturel apophyseal glides) und Heimprogramme.
Darüber hinaus werden auch einige Therapieinhalte und Fallbeispiele dargestellt.
Eine genaue Übersicht der einzelnen Techniken incl. deren Anwendungsbereiche wird nicht gegeben.
Wer eine tiefergehende Übersicht oder Anleitung zu den Mulligantechniken und deren Anwendungsgebiete sucht wird allerdings enttäuscht sein.
Interessenten die mehr über Mulligan Techniken erfahren möchten sind daher gehalten sich an die englischsprachige Literatur sowie die Fortbildungsseminare und die dort erhältlichen Scripte zu orientieren.

Ziel des Buches ist es eine zuverlässige und brauchbare Übersicht über das in Deutschland noch relativ neue manualtherpeutischen Konzept zu geben.


(verwandtes Produkt)

BGotthardt
schreibt am: 27.03.09


4 Sterne = gut

Dieser kompakte Multiautorenband mit 266 Seiten bietet einen komprimierten Überblick, aber auch Einstieg in die Gesundheitspsychologie und -soziologie in Prävention und Rehabiliation, wie es im Untertitel sehr treffend heißt.
Themen wie z.B. die Wirkungsweise von Gegenirritationsverfahren - Stichpunkt gate-contol-Theorie - mittels z.B. manueller Therapie oder Akupunktur finden in diesem Buch konsequenterweise daher nur kursorische Beachtung. Wer praktische Handlunganleitung z. B. für die, im Buch auch angesprochenen, multimodalen Behandlungsprogrammen sucht, wird auf die Literatur verwiesen.
Körperpsychotherapeutische Sichtweisen finden gar keine Erwähnung; das Stichwort Somatisierung ist im Register nicht zu finden.

Wer ansonsten breiten, komprimiert zusammengefassten Hintergrund zu den psychologischen und Soziologischen Grundlagen möchte wird gut bedient. Trotz des hohen theoretischen Anspruches ist das Buch meistenteils gut zu lesen und erweckt Interesse das eigene Tun unter verschiedensten Gesichtspunkten zu betrachten und seine Patienten besser zu verstehen.

Ein kurzer Abriss behandelter Aspekte:
Grundlagen wie: Gesundheit und Krankheit, Gesundheitsverhalten, Gesellschaftliche Einflüsse auf Gesundheit und Krankheit, Soziale Rollen und Interaktion in der Rehabilitation, Motivation und Compliance in der Therapie, Psychische Belastung und Beanspruchung in Therapieberufen, das deutsche Gesundheitswesen, insgesamt 89 Seiten
Zum Thema Stress: Begriffsbestimmung, Stressmessung, psychobiologische Stressforschung, chronischer Stress und Psychoneuroendokrineum, Bedeutung sozialer Stressoren in der Hämostase und für koronare Herzerkrankungen, Soziale Gratifikationskrisen und chronische Erkrankungen, Erholung und Stressmanagement, insgesamt 61 Seiten
zum Thema Schmerz: Physiologische und pathophysiologische Grundlagen, Soziokulturelle Aspekte und kulturhistorische Grundlagen des Schmerzes, Psychologische Grundlagen und Schmerzmodelle, Psychobiologische Mechanismen der Schmerzchronifizierung, Psychologische Schmerzdiagnostik, Grundlagen schmerz-psychologischer Behandlungsverfahren, Behandlung chronischer Rücken- und Kopfschmerzen: Techniken und Verfahren in der Praxis, insgesamt 81 Seiten.

Am Ende jedes Kapitels gibt es Multiple-Choice-Fragen zum Überprüfen des Lernerfolges und offene Diskussionsfragen. Mittlerweile leider nicht mehr selbstverständlich, deswegen positiv zu erwähnen das Register.

- Preis / Nutzen - Verhältnis: Adäquat
- praktische Anwendbarkeit: Ist abhängig von der Transferfähigkeit des Lesers
- berufliche Zielgruppe: Jeder Therapeut, der sich für die oben genannten Grundlagen interessiert
- Für Schüler / Studenten geeignet? Bedingt, wenn die Neugierde auch für ausgedehntere theoretische Aspekte vorhanden ist. Dann sehr lohnend.
- Bewertung: Für die entsprechenden Interessentengruppen kann das Buch 4/5 holen.
Bernd Gotthardt

(verwandtes Produkt)

mildred
schreibt am: 23.03.09


4 Sterne = gut

Das Buch ist für Studenten und auch Physiotherapeuten die wenig Erfahrung im Umgang mit traumatologischen Patienten haben ein guter Anhaltspunkt, um Verletzungen und deren Behandlungsansätze aus Sicht der Ärzte besser zu verstehen.
Da das Buch relativ einfach geschrieben ist, können vor allem auch Studierende in den Anfangssemestern dieses Buch gut als Lernvorlage nutzen.
Gut gelungen ist in diesem Buch die Mischung aus Erklärungen und den dazugehörigen Bildern, sodass auch schwierige Verletzungsmechanismen verständlich und einfach zu begreifen sind.

(verwandtes Produkt)

mildred
schreibt am: 23.03.09


5 Sterne = sehr gut

Zur Zielgruppe dieses Buches gehören Personen, die bereits ein relativ fundiertes Fachwissen im Bereich der Medizin haben, da viele Fachbegriffe verwendet werden. Das Buch ist angenehm zu lesen, wobei man trotzdem mit viel Aufmerksamkeit dabei sein muss, da in wenigen Seiten sehr viel an Information gegeben wird.
Besonders hervorzuheben in diesem Buch ist, dass die verschiedensten Krankheitsbilder mit deren Definitionen und anschließenden Behandlungsansätzen gut erklärt werden. Durch die gebündelte und nach Fachbereichen aufgeteilte Information dient es auch als gutes Nachschlagewerk.

(verwandtes Produkt)

aneufysio
schreibt am: 12.04.07


5 Sterne = sehr gut

Das Handbuch der MuskelEnergieTechniken mit seinen drei Bänden bildet ein umfassendes Grundlagenwerk, sowohl theoretisch als auch praktisch, auf dem Gebiet der MET.

Im ersten Band werden im Teil 1 die Prinzipien, Konzepte und Mechanismen der MET ausführlich dargestellt um dem Leser einen Einblick in die Grundlagen der MET zu geben. Hierbei wird auch auf die neurologisch-physiologischen Aspekte eingegangen die der MET zu Grunde liegen. Im zweiten Teil des ersten Bandes befassen sich die Autoren mit den Screening-Untersuchungen sowie der Befunderhebung und der Behandlung der zervikalen Region. Die Einführung in die Screening-Untersuchung in 10 Schritten bildet die Grundlage der praktischen Arbeit innerhalb der MET.

Der zweite Band der dreiteiligen Reihe widmet sich der Diagnostik und Therapie von Brustkorb, Brust- und Lendenwirbelsäule. Im ersten Teil geben die Autoren einen Einblick in die Anatomie und die Biomechanik bevor im zeiten Teil des Bandes die Funktionen der Rippen und der Atmung näher erläutert werden. Der dritte Teil richtet sich wiederum auf die Evaluation und Behandlung der Brust- und Lendenwirbelsäule.

Im dritten und letzten Band der Reihe der MET richten sich die Autoren spezifisch auf die Diagnostik und Behandlung des Beckens und des Sakrums. Anatomie und Physiologie stehen im Mittelpunkt des ersten Teiles. Im zweiten Teil stehen dann Untersuchung und Behandlung von Becken und Sakrum im Mittelpunkt.

Unterstützt von zahlreichen Zeichnungen und Bildern geben die Autoren auf beeindruckende Weise einen Einblick in die MET. Die grafische Unterstützung trägt neben der sehr gelungenen Schreibweise dazu bei, dass diese Buchreihe sowohl für Laien als auch für Fachkundige ein sehr umfassendes, wenn nicht sogar das umfassendste Werk auf dem Gebiet ist.

Meines Erachtens verdient diese Buchreihe nichts geringeres als 5 Punkte.

(verwandtes Produkt)

Frank Schwartz
schreibt am: 21.03.07


3 Sterne = befriedigend

(verwandtes Produkt)

berndfischchen
schreibt am: 28.02.07


3 Sterne = befriedigend

Zusammenfassung:
Zielgruppe: Osteopathieanfänger und - fortgeschrittene
Nutzen: Als Begleiter zu entsprechenden Kursen und für Osteopathieerfahrene, zum theoretischen Annähern an die Methode, nützlich
Verständlichkeit: Mit Osteopathievorkenntnissen ausreichend
Innovationswert: Mittel
Bewertung: 3 von 5
Preis: 49,95- Eur ? hoch

GOT - ?general osteopathic treatment? bzw. ?ganzheitliche osteopathische Therapie?, manchmal auch AOB - ?allgemeine osteopathische Behandlung? genannt, ist eine Herangehensweise an Diagnose und Therapie, die mit den Namen Dr. Littlejohn und John Wernham verbunden sind.
Typisch ist die diagnostizierende Behandlung des ganzen Körpers mit oszillierenden Bewegungen, charkateristisch vor allem Circumduktionen. Diese werden, durch John Wernham systematisiert, in bestimmten Behandlungssequenzen, sogenannten Routinen, in Bauch-, Rücken-, und Seitlage sowie im Sitzen durchgeführt.
Klassische Behandlungen dieser Art werden oft als wohltuend erlebt um integrierend aus dem Kopf in den Körper zu kommen. Dies gilt für Patient wie auch Therapeut. Die Methode kann daher eine sinnvolle Ergänzung jeder osteopathischer Arbeit sein.
Das Buch von Wim Hermanns ist eines von derzeit wohl zwei Büchern auf dem deutschen Markt über diese osteopathische Vorgehensweise.

Ein gutes Fünftel der 144 Seiten wird historischen und philosophischen Einführungsworten gewidmet - hier interessant die historische Darstellung des Konfliktes der Ideen von Littlejohn und A.?T. Still. Darüber Weiteres zu lesen wäre sicherlich interessant. Der Rest wäre entbehrlich.

Aus technischer Sicht geboten werden kurz und gut komprimierte Darstellungen von Littlejohns Biomechanik , sowie des Muskelkettenmodelles von Struyf-Denys, im Rahmen der Thematik insbesonders erstere sehr sinnvoll. Dies gilt auch für das darauf aufbauende Untersuchungskapitel. Dort werden auch das Common Compensatory Pattern n. Zink, das Common Pelvic Pattern n. Wernham und die posturalen Modelle n. T.E. Hall vorgestellt.
Durch diese Modelle werden Einzeldysfunktionen, die sonst zusammenhanglos nebeneinanderstünden als Teile von ganzkörperlichen Mustern verstehbarer. Zur Anwendbarkeit der Modelle im Rahmen der GOT wären weiterführende Erläuterungen und Anwendungsbeispiele sehr sinnvoll.
Ferner sind in den Technikkapiteln kurze Hinweise zur Diagnostik eingeflochten? an diesen Stellen durchaus sinnvoll, jedoch wieder für den Beginner zu kursorisch, für den Erfahrenen vielfach sinnvolle Erinnerung.

Weniger passend, im Rahmen dieses Buches, sind kurze Abrisse über die wichtigsten Konzepte der Osteopathie, die für den Einsteiger in die Osteopathie eher verwirrend, weil zu abstrakt, wirken könnten und dem Erfahrenen wenig geben.

Die Technikkapitel über die GOT selber umfassen gut 50 Seiten, wenn man die sinnvoll aufgezeigten Verknüpfungen mit anderen Methoden (Viscerale Osteopathie, MET, Triggerpunktbehandlungen) dazunimmt ca. 65 Seiten.
Die Technikbeschreibungen sind gut, der Geist und das Gefühl der GOT ist mit einem Buch nicht zu vermitteln. Kurse, Übung und eigene Erfahrung als Klient sind unerlässlich um die Methode anwenden zu können.
Das Erwähnen von Kontraindikationen wäre sinnvoll.

Das Buch wirkt unentschlossen in der Zielgruppe. Die Technikkapitel, sowie die Darstellungen zur ganzkörperlichen Diagnostik wären sinnvoll ausbaubar, dafür könnte Überflüssiges weggelassen werden. Dann wäre es auch ein Buch, was ich gerne als Nachschlagewerk im Schrank hätte.

(verwandtes Produkt)

Simone Böhm-Paulyn
schreibt am: 28.02.07


4 Sterne = gut

Das Buch richtet sich an Bewegungswissenschaftler, Physiotherapeuten, Ärzte, Sportler und Trainer, kurz an alle, die mit Bewegung zu tun haben.

Es handelt sich um kein typisch wissenschaftliches Buch. Der Schreibstil ist blumig, humorvoll und teilweise provokant.
Zum Beispiel mit der Überschrift ?Kochen ohne Koch? möchte der Autor sagen, dass die Ursuppe nicht von Gott initiiert wurde.

Mit dieser und anderen Aussagen verdeutlicht der Autor an vielen Stellen seine eigene Meinung.

Das erste Kapitel beginnt mit den evolutionären Grundlagen in der Zeit, in der das Leben auf der Erde entstand. Mulder erklärt die Evolution sowie die verschiedenen Sichtweisen und Erkenntnisse von z.B. Darwin, Mendel und Lamarck. Er unterstreicht, wie schnell sich die Menschheit in puncto Zivilisation (TV, PC, Auto) in den letzten 100 Jahren entwickelt hat.

Mulder macht deutlich: Leben ist lernen, sich verändern, ein ständiges sich anpassen.

Kapitel zwei handelt von Flexibilität, Kompensation und Adaption. Der Mensch ist ein geborener Anpasser. Sein Verhalten ist in Relation zu seiner Umwelt zu sehen. Jegliche Handlung ist funktionsorientiert.

Mulder beschreibt das geniale Funktionieren des Gedächtnisses sowie dessen Lernphasen.

In den folgenden Kapiteln geht Mulder auf frühere Bewegungstheorien ein. Er diskutiert die positiven und negativen Ansätze. Er streicht heraus, dass das menschliche Gehirn nicht mit einem PC verglichen werden kann, da es wesentlich komplexer und nicht vorhersagbar funktioniert.

Wie schaffen wir es unser Gleichgewicht zu halten? Warum nimmt die Wahrscheinlichkeit zu stürzen im Alter zu? Wie wirken sich Bedürfniszustände im Alter aus? Wie werden Bewegungen am besten erlernt? Welcher Art von Bewegungen bleiben länger im Gedächtnis? All diesen therapierelevanten Fragen geht Mulder nach.

Der Leser erfährt, dass Erinnerungen im Laufe der Zeit umgeformt werden. Sie können nach vielen Jahren ?ungefragt? auftreten, ausgelöst durch z.B. eine Farbe oder einen Geruch. Dadurch kann sich unsere Stimmung ändern.

In den letzten beiden Kapiteln geht Mulder auf die Therapie ein. Zielgerichtete Be-Handlung ist effektiver als elementare Bewegungen. Er bringt ein Beispiels einer Patientin im Rollstuhl, die nicht laufen konnte. Durch die Aktivierung von Emotionen und Erinnerungen konnte sie zum Tanzen und aus dem Rollstuhl bewegt werden. Mulder möchte mit diesem Beispiel zeigen, dass Therapie vielseitig gestaltet werden sollte. Beim Erlernen von Bewegungen braucht es Variation und dies im Kontext.

Besonders interessant für Therapeuten sind die Studien über mentales Training.

Fazit: Alles in allem ist diese Buch ein spannendes Werk über das adaptive Gehirn. Der Autor versteht es ein abstraktes und komplexes Thema gut verständlich und alltagsorientiert nieder zu schreiben. Mulder zieht viele Studien und Beispiele aus dem Alltag heran, die jeder nachvollziehen kann.

(verwandtes Produkt)

Astrid Neu
schreibt am: 30.01.07


5 Sterne = sehr gut

Dieter Kleinmann gelingt es in seinem Buch "Laufen und Walking im Alter" die wesentlichen Grundlagen rund um das Thema laufen und walking dem Leser ausführlich zu präsentieren. In den letzten Jahren gewann gerade das (Nordic-) Walking zunehmend an Popularität. Gerade auch im Alter genießt das Walking ein hohes Ansehen. Mit diesem Buch geht der Autor auf die zunehmenden Bedürfnisse nach Fachliteratur speziell für das Laufen / Walking im Alter ein.
Im ersten Kapitel werden einige allgemeine Aspekte rund um das Thema Altwerden und Alterungsprozesse beschrieben.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der Notwendigkeit einer ärztlichen Untersuchung vor Beginn eines Lauf- oder Walkingprogrammes.
Im dritten Kapitel bespricht der Autor die wichtigsten Grundlagen des Trainings. Neben dem Aspekt der richtigen Ausrüstung, wird die richtige Technik beim Laufen und Walking besprochen. Im Kapitel 3.3 gibt der Autor dem Leser einen Einblick in die Möglichkeiten zur Überprüfung des Leistungsstandes um darauf basierend ein geeignetes Trainingsprogramm aufzustellen. Abschließend werden die Grundlagen der Trainingssteuerung besprochen.
Im vierten und letzten Kapitel widmet sich der Autor dem Zusammenhang zwischen Stress, chronischen Erkrankungen und dem Laufen bzw. dem Walking. Hierbei kommen nacheinander die Aspekte Stress, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Durchblutungsstörungen der Beine, Diabetes mellitus Typ II, Atemwegserkrankungen und Arthrose.
Durch seine Schreibweise gelingt es dem Autor Dieter Kleinmann die Thematik rund um das Laufen / Walking im Alter auf einer leicht verständlichen Art näher zu bringen. Unterstützt wird diese gelungene Schreibweise durch zahlreiche Abbildungen und Grafiken.
Hierdurch spricht dieses Buch sowohl Fachpublikum als auch Laien auf dem Gebiet des Laufen und Walking an.

(verwandtes Produkt)

Wolfgang Kainer
schreibt am: 21.01.07


4 Sterne = gut

Ein insgesamt sehr umfassendes Buch mit Informationen über:
Was ist Qi Gong?

Die Geschichte und die Prinzipien des Buddhismus.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM): (Grundlagen der TCM; Die 5 Elemente (Wandlungsphasen); Die Säulen der TCM)

Die Übungen des Yi-jin-jing-Qi Gong:
Transformation der Muskeln, Sehnen und Bänder, richtige Haltung, Bedeutung des Atems, vorbereitende Übungen: Die Ba jins; Die 12 Yi-jin-jing-Übungen.

Die Wirkung des Yi-jin-jing-Qi Gongs aus medizinischer Sicht.

Im Anschluß daran folgt ein Anatomischer Exkurs, der die Auswirkungen auf Muskeln, Sehnen, Bänder und Knochen, die Auswirkungen auf die Atmung und Sauerstoffversorgung sowie die Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf- und Lymphsystem und die Auswirkungen auf die Psyche und das Nervensystem beschreibt.
Abschließend werden die Ausführungen mit ein paar Fallbeispielen untermauert.

Fazit: Insgesamt halte ich das Buch für sehr gelungen und ausführlich; jedoch für diejenigen, die ein reines Übungsbuch suchen, um neue Methoden für den Stressabbau zu erlernen oder die gezeigten Beispiele in der Therapie anwenden möchten, ist es zu umfassend geschrieben und geht für meinen Geschmack ein bischen zu wenig auf die eigentlichen Übungen ein (der Übungsteil beginnt erst nach gut der Hälfte des Buches und beträgt nur ca. 52 Seiten, im Verhältnis zu 200 Seiten des Gesamtwerkes).
Die Beschreibungen sind nicht immer ganz eindeutig. Es wird aber auch darauf hingewiesen, dass dieses Buch nur eine Anregung ist. Zum Erlernen der Techniken wird auf die Shaolin Schulen verwiesen.
Wenn sich jemand für Buddhismus, die TCM und alles rund um die chinesische Geschichte interessiert, gibt das Buch einen sehr guten Überblick.

(verwandtes Produkt)

Simone Böhm-Paulyn
schreibt am: 11.01.07


5 Sterne = sehr gut

Die Zielgruppe dieses umfangreichen Werkes sind ausgebildete Physiotherapeuten, die in der Praxis oder Rehabilitation am Patienten arbeiten.

Der Inhalt ist in acht große Kapitel eingeteilt. Die Kapitel eins über Bindegewebe und Wundheilung sowie zwei über Grundlagen der Trainingslehre, bilden die Verständnisgrundlage für die folgenden Kapitel.

Die Kapitel drei bis sieben befassen sich mit den Körperabschnitten Lendenwirbelsäule, Sakroiliakalgelenk, Hüftgelenk, Kniegelenk und Sprunggelenk. Das achte Kapitel bringt dem Leser praktische Übungen nahe.

In jedem Kapitel beleuchten die Autoren die Anatomie, Biomechanik, Pathologien, sowie Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten des jeweiligen Gelenkes. Besonders wichtige Informationen sind markiert. Am Ende vieler Unterkapitel findet sich eine prägnante Zusammenfassung.

Das Buch ist gut verständlich und interessant geschrieben.
Die Autoren verweisen im Text auf viele Studien. Sie erklären und belegen beispielsweise, dass die PECH-Regel nicht mehr zeitgemäß ist und warum.

417 Abbildungen und 115 Tabellen veranschaulichen und ergänzen den Text. Am Ende eines jeden Kapitels schließt sich ein ausführliches Literaturverzeichnis an.

Im Kapitel 8 umfasst der Praxisteil Automobilisationsübungen sowie Übungen zur lokalen Stabilisation, Kinästhesie und Koordination. Hilfsmittel wie Laserpointer werden eingesetzt.

Anhand der treffenden Bebilderung und guten Erklärung können die Übungen direkt in die Praxis übernommen werden.

Der Vollständigkeit halber fehlen mir Kapitel über die Halswirbelsäule und das Schultergelenk sowie ein Glossar.
Es handelt sich um ein Buch, dass man gerne immer wieder als Nachschlagewerk zur Hand nehmen wird. Daher hätte ich einen festen Einband bevorzugt.

Fazit:
Ein fundiertes und umfassendes Fachbuch, das ich mit großem Interesse gelesen habe.
Das Buch ist zwar recht teuer, aber eine lohnende Investition. Es sollte in keiner Physiotherapiepraxis fehlen.

(verwandtes Produkt)

Matthias Pagels
schreibt am: 16.12.06


5 Sterne = sehr gut

Klinische Denk und Entscheidungsprozesse in der Physiotherapie leicht gemacht!

Wir wollen den Anschluss in Europa nicht verlieren, eigenständig Handeln, den Erstkontakt, wissenschaftlich Arbeiten und vieles mehr. Ein erster Schritt ist das Clinical Reasoning (CR). Mit CR ist es ein leichtes: Ursachen der Beschwerden des Patienten im biopsychosozialen Model zu finden, die Therapie zu planen und das Therapieziel des Patienten zu formulieren.
Dieses Buch bietet nicht nur Begriffserklärungen, Formen, Ziele und Strategien des CR
sondern einen Leitfaden zur Entwicklung von CR Fähigkeiten und erlernen von CR Denkstrategien. Zahlreiche Fallbeispiele zeigen die praktische Relevanz und erleichtern das erlernen ungemein - praktischer geht es nicht. Die letzten 4 Kapitel des Buches beschäftigen sich sogar nur mit lernen und lehren von CR Denkstrategien inklusive Prüfungsaufgaben zur Selbstkontrolle und für Schüler. Dadurch wird es ein Buch für Lehrkräfte sowie lernwillige Therapeuten die sich und ihre Arbeit im Lernen und Arbeiten selbst überprüfen wollen.

(verwandtes Produkt)

Matthias Pagels
schreibt am: 16.12.06


3 Sterne = befriedigend

Grundlagen zur Fußchirurgie!

7 Kapitel Fußchirurgie - vom Halux valgus über Nerven und Sehnenschädigungen bis zur Haglund - Ferse. Erklärt werden nicht nur Anatomie und Operationstechniken sondern auch Wundheilung, Verbände, Gipse, Schuhversorgung bis hin zur Physiotherapie.
Anschaulich gestaltet wird dies durch viele farbige OP-Bilder sowie Röntgenbilder.
Ein Buch für jeden der übersichtlich und anschaulich mehr über Operationstechniken, Operationsvor- und Nachbereitung, OP-Risiken, Sport und Arbeitsfähigkeit erfahren möchte.
Leider ist die Physiotherapie nur sehr kurz zusammengefasst und die Leitlinien für Haluxvalgus, die laterale Bandnaht am OSG und der Achillessehnennaht ohne wissenschaftlichen Quellennachweis und "ein Wort zu Schuhen" wirklich nur ein Wort.
Zusammenfassend kann man sagen:
Das Buch gibt einen guten Überblick über Erkrankungen / Verletzungen und der ärztlichen Versorgung von Fußerkrankungen und Verletzungen, nur Therapieanregungen sollte man nicht erwarten.

(verwandtes Produkt)

Astrid Neu
schreibt am: 05.12.06


5 Sterne = sehr gut

Das Buch ?Leitfaden Elektrotherapie? ist ein umfangreiches Nachschlagewerk auf dem Gebiet der Elektrotherapie.
Zunächst werden die Grundlagen der Elektrotherapie erläutert. Hierbei ist es den Autoren durch einen einfach gegliederten und leicht verständlichen Text gelungen dem Leser die physikalischen Grundlagen und die Erregungsphysiologie näher zu bringen.
In den Kapiteln 2-7 werden nacheinander Galvanisation, Nieder-, Mittel- und Hochfrequenztherapie, Ultraschalltherapie, Licht- und Strahlentherapie als verschiedene Formen der Elektrotherapie besprochen.
Nach einigen Tipps für die Praxis im 8. Kapitel beginnen die Autoren die verschiedenen Krankheitsbilder der klinischen Bereiche Chirurgie/Traumatologie, Orthopädie, Neurologie, Innere Medizin, Gynäkologie/Urologie, Dermatologie und HNO-Erkrankungen.
Abschließend folgt im Kapitel 16 eine ausgebreitete Besprechung der Kontraindikationen per Therapiemethode.
Dieser Leitfaden ist ein umfassendes Nachschlagewerk für Therapeuten und Mediziner und sowohl für die Ausbildung als auch für das Berufsleben geeignet.
Alles in allem kann ich nur sagen, dass dieses Buch optimal gestaltet ist. Dem Leser bieten sich verschiedene Suchmöglichkeiten. Einerseits kann er spezifisch nach Krankheitsbildern suchen und andererseits bietet sich die Möglichkeit einfach noch mal in die verschiedenen Therapieformen einzutauchen und sich darin näher zu vertiefen.

Aufgrund der Art und Weise wie es den Autoren gelungen ist die wichtigsten Informationen auf dem Gebiet der Elektrotherapie (sowohl Form und Inhalt betreffend) vergebe ich 5 Punkte.

(verwandtes Produkt)

Gabriele Högg
schreibt am: 27.11.06


5 Sterne = sehr gut

Das Buch Manuelle Therapie der peripheren Gelenke 3 von O. Matthijs, D. van Paridon-Edauw und D. Winkel ist im Elsevier Urban und Fischer Verlag als dritter Band einer Reihe zur Manuellen Therapie erschienen. Es befasst sich mit den Gelenken der unteren Extremität, Hüfte, Knie, Sprunggelenk und Fuß. Ergänzend wird das Knorpelgewebe an sich besprochen. Das Autorenteam unterstreicht mit diesem dritten Band seinen bereits erworbenen Ruf.

Zunächst werden im sechsten Kapitel Hüfte (Kap. 1-5 s. Band 1+2) ihre funktionelle Anatomie, Osteokinematik, Arthrokinematik und die Kinematik im Zusammenspiel der Gelenkketten theoretisch beschrieben.
Ähnlich werden im siebten Kapitel das Kniegelenk und im achten Kapitel Sprunggelenk und Fuß abgehandelt. Beim Knie wird insbesondere auf die Anatomie der einzelnen Teilgelenke ausführlich eingegangen. Unter Sprunggelenk und Fuß wird das wechselseitige Verhalten von Sprunggelenken, Achsen, Bänder und involvierten Knochen während den verschiedenen Bewegungen dem Leser außerordentlich gut nachvollziehbar.

Im gesamten Band bemerkenswert sind die erläuternden Zusammenfassungen zur praktisch-manualtherapeutischen oder klinischen Bedeutung, die am Ende der jeweiligen Unterpunkte in Stichpunkten klar und leichtverständlich dargestellt sind: z.B. wird aus der beschriebenen Kinematik der Hüfte gefolgert, dass Übungen, bei denen die Hüfte langsam belastet werden soll, die Hüfte dann geringer belasten, wenn sie im beidbeinigen Stand durchgeführt werden anstatt mit gestrecktem Bein in Seiten- oder Rückenlage; oder, dass das Tragen einer Last immer an der Seite der zu schonenden Hüfte geschehen soll.

Jeweils am Ende der Theorie zu den Gelenken ist eine ausführliche Literaturliste angegeben. Sie dient zum Nachlesen und zur Vertiefung und ist insbesondere für wissenschaftliche Zwecke nützlich. Jedes Kapitel schließt mit einer übersichtlichen, graphischen Zusammenfassung zu Diagnostik und Therapie von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen des abgehandelten Gelenks. Hier in diesem praktischen Teil werden entsprechende therapeutische Maßnahmen, teilweise auch Untersuchungsgänge, gut bebildert dargestellt und erläutert.

Das letzte Kapitel 9 beschäftigt sich mit Knorpelgewebe und seiner Gelenkflüssigkeit. Anatomie, Physiologie und Pathologie des Knorpelgewebes werden beschrieben sowie Behandlungsmöglichkeiten erläutert. Klar herausgestellt wird: Knorpel braucht mechanische Belastung, auch ein erkrankter Knorpel! Solange Druck keine übermäßigen Deformationen von Knorpel und/oder Zelle durch Scherkräfte verursacht, sollte auch ein kranker Knorpel nur geringfügig weniger belastet werden.

Insgesamt ein gelungenes Buch. Es vermittelt Klinikern eine sehr gute Grundlage für ihr Verständnis von Behandlungen und wissenschaftlich Interessierten gibt es eine Fülle von Anregungen. Eine lohnende Anschaffung für jeden Manualtherapeuten, der wissen will, warum diese oder jene manuelle Technik erfolgreich ist. Die aufgeführten Zusammenfassungen machen den Band trotz seiner Ausführlichkeit auch als Nachschlagewerk empfehlenswert.

(verwandtes Produkt)

Astrid Neu
schreibt am: 30.10.06


5 Sterne = sehr gut

Das Buch Ayurveda Manualtherapie und Ausleitungsverfahren ist ein Buch, dass den Namen praktisches Lehrbuch zurecht trägt.

Mit einer Einführung in die Ayurveda Medizin geben die Autoren einen gelungenen Einstieg in die Thematik rund um Ayurveda. Dem Leser werden die wichtigsten Grundlagen der Ayurveda Medizin auf einfach und verständliche Weise vermittelt.

Im zweiten Kapitel widmen sich die Autoren speziell der Ayurveda Massage und der Manualtherapie. Hierin kommen die verschiedensten Themen an die Reihe, unter anderem eine Beschreibung der einzelnen Behandlungsmöglichkeiten für die verschiedenen Körperregionen.

Im dritten Kapitel steht das Ausleitungsverfahren im Mittelpunkt, aufgeteilt in Vorbereitungsphase, Hauptbehandlung und einem exemplarischen Kurverlauf. Zum Abschluss geben die Autoren noch Anwendungsbeispiele abgestimmt auf spezifische Krankheitsbilder.

Im Anhang findet der Leser noch viele weitere nützliche Informationen unter anderem über Ausbildungsmöglichkeiten und Bezugsadressen für Ayurveda-Präparate.
Alles in Allem vermittelt dieses Buch dem Leser ein ausführliches Grundwissen über die Ayurveda Manualtherapie und Ausleitungsverfahren. Durch einen einfachen Schreibstil gelingt es den Autoren dem Leser den Inhalt auch verständliche Weise nahe zu bringen, was bei dieser Thematik nicht jeden so gut gelingt.

Insgesamt finde ich dieses Buch sehr ansprechend, da es gerade im Praxisteil auf viele Abbildungen zurückgreift um dem Leser den Stoff auch bildlich zu vermitteln.

(verwandtes Produkt)

Bernd Gotthardt
schreibt am: 01.10.06


4 Sterne = gut

Zusammenfassend: Dieses Buch ist eine Zusammenstellung von Prinzipien und Technikbeispielen für ein Arbeiten am Körper, welches minimale Kraft, dafür aber viel Aufmerksamkeit erfordert.

Zielgruppen:
Manuell tätige aus Physiotherapie/Osteopathie etc. und Körperpsychotherapie: Für Anfänger ein Leitfaden in der Ausbildung um systematisch nach den tieferen Ebenen berührender Arbeit zu suchen - für den Erfahrenen eine abendlockende Lektüre, welche einerseits anregt noch einmal auf vielleicht Gewohntes immer wieder einen veränderten Fokus zu werfen, aber auch für diese Lesergruppe einige neue Horizonte öffnen kann.

Konzept des Buches:
Diese Zusammenstellung ist durchzogen von der Achtung für die Versuche des Organismusses das vorhandene Problem mit den Kräften der Selbstregulation zu bewältigen. Dies steht im Gegensatz zu der eher verbreiteten Herangehensweise etwas bekämpfen oder verbessern zu müssen. Letztendlich kann dies vom Therapeuten auch eine tiefere Auseinandersetzung mit den dahinterstehenden philosphischen Prinzipien fordern.

Mit dynamischen Techniken sind hauptsächlich minimale manuelle Interventionen gemeint. Der Begriff der Energie wird praxisgerecht dargestellt und mit den vorgestellten energetischen Techniken das weite Spektrum möglicher Arbeitsweisen in diesem Bereich breit angeschnitten.
Aspekte des Kontaktes und der musikalischen Aspekte wie z.B. Lautstärke und Rhythmus werden integriert abgehandelt.

Inhalte:
- Methoden zur Bewusstmachung von Bewegungs- und Haltungsmustern, die manchen aus der Gindler- und Feldenkraisarbeit bekannt sind und auch zur Selbsthilfe dienlich sein können.
- isotonisch-exzentrische Arbeit an der Muskulatur
- Arbeit mit unwillkürlicher Bewegung, Stichpunkt u.a. Unwinding aus der craniosakralen Arbeit.
- Indirekte Schmerzpunktbehandlung
- Arbeit mit Tiefenkontakt in Schichtendifferenzierung
- Techniken welche in der Ortho-Bionomy nichtideal als "Reflexe" bezeichnet werden, eigentlich aber archetypische Bewegungs- und Selbstorganisationsmuster anregen sollen. Dies sowohl auf mehr mechanischen, als auch auf energetischen Beziehungsebenen des Körpers.
Dabei sind bekannte Aspekte aus der Osteopathie/Craniosakraltherapie wie die Arbeit mit Rebound, Stillpunkt, Harmonisierung des Craniosakralrhythmusses etc. ebenso angesprochen wie z.B. die Arbeit mit dem Zeitaspekt von Traumata und die sogenannten Puzzlearbeit.
- Chakraarbeit und freie Auraarbeit inclusive Anleitung zu Chakrenmeditationen
- Ein kleines, lesenswertes Kapitel zur Narbentherapie
- Praxistipps
- Literatur- und Sachverzeichnis

(verwandtes Produkt)

schaarschuch hase
schreibt am: 11.09.06


3 Sterne = befriedigend

(verwandtes Produkt)

Kirsten Herrmann
schreibt am: 09.09.06


4 Sterne = gut

Bruzek, R. Leitfaden Gelenkmessung. Elsevier, Urban & Fischer (München, Jena); 2006; ISBN-13: 978-3-437-48220-5; ISBN-10: 3-437-48220-3; 28 ?

Effizienznachweise durch exakte Messverfahren. Als handlicher Leitfaden für die tägliche Arbeit am Patienten bietet dieses handliche Taschenbuch Vorschläge zu standardisierten Messungen und stellt verlässliche Messinstrumente vor. Das Besondere an diesem Leitfaden zur Gelenkmessung ist der Bezug zur ICF (International Klassifizierung der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) der WHO. Die Schnittstelle dieser beiden Bewertungssysteme findet sich im Bereich der muskeloskelettalen Störungen wieder.
Dieses Nachschlagwerk ist direkt in der Praxis einsetzbar. Die Verfahren sind im klinischem Alltag praktikabel. Angesprochen werden alle, die sich mit Bewegungstherapie beschäftigen, erfahrene und unerfahrene Therapeuten und Mediziner. Anschluss an internationale Standards schaffen die Bezüge zur ICF. Dieses Buch soll einen Beitrag zur Objektivierung therapeutischer Erfolge leisten und Diskussionsgrundlage zur Optimierung von Assessmentverfahren bieten.
Die Dokumentation von Outcomes und verlässliche Effizienznachweise, sind nicht nur als ökonomisches Argument zu sehen, sondern motivieren Patienten und Therapeuten zu einer positiven Zusammenarbeit. Der Beweis für einen zusätzlichen Gesundheitswert, der Verbesserung der Beweglichkeit, kann nur mit einem geeigneten Messgerät erbracht werden, wenn mögliche Fehlerquellen erkannt werden und bei Erfahrung im Umgang mit Messungen. Dieses Argument kann gegenüber Kostenträgern, zur Fortführung der Therapie eingesetzt werden. Somit wird dieser Band eine große Argumentationshilfe für Therapeuten in der Praxis.
Eine CD-ROM ?Physio-Test-Ortho 2005? kann ergänzend erworben werden und als Informationsplattform eingesetzt werden. Sie bietet Referenzen zu wissenschaftlichen Studien und anderen Ressourcen.
Normwerte in Umschlagseite bieten eine schnelle Übersicht. Eine kurze Inhaltsvorschau über Kapitel befindet sich in der vorderen Umschlagseite. Das ausführliche Inhaltsverzeichnis wird jedem Kapitel vorangestellt. Kapitel 1 führt in die Neutral Null Methode und die SFTR- Dokumentierung ein. Im zweiten Kapitel wird der Aufbau der ICF erklärt und in die Codierung eingeführt. Nach der Vorstellung verschiedener Messgeräte werden Tests und Messungen zuerst an der oberen Extremität, beginnend mit der Schulter, dann dem Ellbogen und abschließend der Hand vorgestellt, gefolgt von der unteren Extremität von der Hüfte bis zum Fuß. Hierauf folgt in Kapitel 10 ein Überblick über die Wirbelsäule als Gesamtheit, wobei wiederum die Nähe zur AGFK deutlich wird. In Kapitel 11- 13 werden Messungen der HWS, BWS und Lendenwirbelsäule veranschaulicht. Interessant ist das Kapitel 14, in welchem Messungen zur Haltung, Längen, Umfangmessungen und Gang / Stand vorgestellt werden. Im Anhang sind Befundböigen zu finden, die im Internet, als PDF Format in Originalgröße heruntergeladen werden können.
Neben dem Literaturverzeichnis sind Bezugsquellen für die Messgeräte, Internetadressen zur ICF und zum wissenschaftlichen Arbeiten zu finden.
Die Stärken dieses Nachschlagwerkes sind die Übersichtlichkeit und dadurch einfache Orientierung. Eine komprimierte übersichtliche Darstellung ermöglicht einen schnellen Zugriff. Normwerte SFTR (Sagittalebene, Frontalebene, Transversalebene und Rotation) werden stringent in dieser Struktur vorgestellt.
Funktionsteste werden als Ausgangspunkte einer Gelenkmessung angeboten. Bilder lassen auf einen Blick erkennen, wo der Ausgangs- und Endpunkt jeder Gelenkmessung ist. Im Text auf der gegenüberliegenden Seite des Bildes, werden die Referenzdaten in Form von Distanz und Drehpunkten gegeben. Tipps und Fallen geben besonders wertvolle Auskünfte für die praktische Durchführung. Der zweifarbige Druck schafft mehr Übersichtlichkeit. Schön wäre gewesen, wenn die Texte der exemplarisch eingefügten Grafiken ?Bewegungsbehindernder Muskeln? der AGFK zu den Gelenken Schulter und Hüfte, lesbar wären.
Durch die übersichtlichen, kurzen und präzisen Ausführung, wird das Buch zu einer gelungenen Hilfestellung für die Durchführung standardisierter Gelenkmessungen. Es ist besonders Lernenden und Studierenden zu empfehlen. Für erfahrene Therapeuten und Ärzte ist die Schnittstelle zur ICF interessant und im Zuge vom Qualitätsmanagement eine gelungene Grundlage zur standardisierten Dokumentation. Der Leitfaden gewinnt durch die Kombination wissenschaftlicher Ressourcen durch die CD ? ROM. Preis und Leistung stehen in einem angemessenen Verhältnis.

(verwandtes Produkt)

Kirsten Herrmann
schreibt am: 09.09.06


5 Sterne = sehr gut

Bruzek, R., Rippstein, J, Physio-Test Ortho 1.5.; Desimed GmbH & Co. KG Verlag für neue Medien 2006; ISBN 978-3-9809904-1-7; ISBN 3-9809904-1-9, Preis 25 ?

Online zur Wissenschaft. Diese CD stellt eine gelungene Schnittstelle zwischen Gelenkmessungen, Techniken, wie auch Messinstrumenten und wissenschaftlichen Bezügen her. Dreh und Angelpunkt ist die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) in Verbindung mit der Gelenkbeweglichkeit.
Die Einführung gibt grobe Orientierung über das Navigieren auf der CD. Hier sind auch die Normwerte und Grundsätze der Gelenkmessung verborgen.
13 verschiedene Unterpunkte können unter dem Begriff ?Messen? aufgerufen werden. Das sind die Gelenke der Extremitäten und der Wirbelsäule. Das Kiefergelenk hat eine extra Position, ebenso die Haltung und der Gang/Stand. Durch die Ausführung scrollt sich der Leser durch einen Wechsel von Fotos und Text zur Erklärung. Trotzdem verliert die CD dadurch nicht an Übersichtlichkeit. An einigen Stellen, können Fachbegriffe direkt angeklickt und erklärt werde. Am Ende werden wissenschaftliche Studien aufgeführt.
Funktionsteste bilden den folgenden Unterpunkt. Auch hier hat der User die Möglichkeit alle Gelenke einzeln aufzurufen oder sich über Fragebögen z.B. zu Schmerzen oder anderen Themen zu informieren..
An dieser Stelle werden die Messgeräte vorgestellt und mithilfe von Fotos gezeigt.
Hinter dem Bottom für Literatur verbergen sich 140 wohlsortierte Quellenangaben.
Der Unterpunkt Dokumentation bietet sechs Dokumentationsbögen im PDF Format, um die Beweglichkeit zu Dokumentieren.
Das Lexikon gibt sowohl eine alphabetische Auflistung von Testverfahren, als auch eine thematische Übersicht auch aus anderen Fachbereichen. Mit einem weiteren Klick werden kurzgefasste Assessmentverfahren erreicht. Mit dem zweiten Klick kann eine Beschreibung des Tests eingesehen werden und mit einem weiteren Klick können mit der online Version wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema abgerufen werden.
Alle Seiten können ausgedruckt werden oder zur Themenübersicht oder Online Version verlassen werden.
Die CD ist sehr übersichtlich gestaltet. Die Links sind logisch angeordnet, so dass sich der Benutzer nicht auf der Seite verliert. Besonders arbeitserleichternd ist die Suchfunktion. Begriffe können ohne langes Suchen direkt angesteuert werden.
Die Zielgruppe bilden alle die, die mit Bewegungsanalysen arbeiten, Physiotherapeuten, Mediziner und andere Fachgruppen. Der wissenschaftliche Anspruch ist auch für Experten von Interesse.
Besonders toll sind die hinterlegten wissenschaftlichen Studien zu den jeweiligen Themenblöcken.
Eine leicht zu installierende CD-ROM (170 MB Speicherplatz) bietet die Möglichkeit ins Internet zu gehen. Vorraussetzungen sind PC mit Windows Betriebssystem, CD- Laufwerk und Java Script fähigem Internetbrowser. Fotos liegen im JPG Format vor und können somit von DVD Playern wiedergegeben werden. Wichtig für Praxen: es kann nur ein registrierter Internetnutzer mit Seriennummer den Onlinezugriff nutzen. Die Online Funktion erlaubt Zugriff auf aktuelle Literatur und erlaubt somit wissenschaftliches Arbeiten. Die Kombination mit dem Band ?Leitfaden Gelenkmessung ermöglicht schnelles Nachschlagen auch in der Praxis.
Preis ? Leistung ist positiv hervorzuheben mit 25 ?.

(verwandtes Produkt)

Bernd Gotthardt
schreibt am: 05.09.06


4 Sterne = gut

Zusammenfassung:

Zielgruppe: Orthopäden/Unfallchiurgen in Klinik und Praxis, Physiotherapeuten.
Nutzen: Hoch
Verständlichkeit: Gut
Bewertung: 4 von 5
Preis: 28,- Eur, angemessen

Diese Zusammenstellung von Roland Bruzek fasst auf dem neuesten Stand alles zum Thema zusammen. Die international übliche SFTR-Dokumentierung der Gelenkbeweglichkeit, aufbauend auf der Neutral-Null-Methode, wird praxisgerecht eingeführt und detailliert auf Fehlermöglichkeiten hingewiesen.
Es wird auf die ICF-Klassifizierung eingegangen, enthalten ist auch eine Liste der für die Praxis wichtigsten Codes bei Patienten mit Gelenkschädigung.
In einem allgemeinen Teil zur Praxis der Gelenkmessung werden neue und alte, mechanische wie auch andere Messgeräte vorgestellt, wobei darauf geachtet wird, dass diese im klinischen Alltag auch handhabbar sind. Interessant hier auch der Hinweis auf die Nutzungsmöglichkeit eines Laserlotes.

Es folgen ausführliche regionenbezogene Kapitel zur Praxis der Gelenkmessung, in denen Text und Bilder auf einer Doppelseite gegenübergestellt werden - damit ist es gut möglich das jeweilige Messverfahren selber durchzuführen.
Der auch vorgestellte De-Kleyn-Test (A. Vertebralis-Test) ist in der Fachwelt inzwischen durchaus umstritten
Neben den altbekannten Vorgehensweisen bei Testungen wird auch auf die Praxis der Messung mit dem Inklinometer eingegangen, welche international immer üblicher wird, im Bereich der Wirbelsäule unersetzlich ist, und die Messgenauigkeit gegenüber dem Goniometer erheblich steigert.
Spezielle Messinstrumente, welche für bestimmte Regionen, z.B. In Forschungsprojekten, ablauferleichternd sind werden jedoch auch vorgestellt.
Der Autor stellt auch das von ihm entwickelte Verfahren der Haltungsanalyse mit dem Laserlot dar, welches mit einfachen Hilfsmitteln aus dem Baumarkt gute Verlaufstudien ermöglicht und mit einer entsprechenden Fotodokumentation auch sicherlich für die Patientenführung nützlich sein kann.
Auch ein Kapitel mit Tests zu Stand, Gang, Haltung und zur Messung von Umfängen darf nicht fehlen.
Im Anhang Dokumentationsbögen Beweglichkeit, die als PDF-Datei aus dem Internet heruntergeladen werden können; ein Literaturverzeichnis, ein Verzeichnis der Bezugsquellen für Messgeräte, ferner Internetadressen zu ICF und angerissen auch zu wissenschaftlichem Arbeiten.

Es gibt Kapitelübersichten, mit denen man eigentlich das Gesuchte findet. Wer allerdings ein Stichwortverzeichnis sucht ist auf das Schwesterwerk, die CD-Rom Physio-Test Ortho 1.5 für 25,- Eur angewiesen. Dort findet man dann nach der Registrierung online noch Zusatzfeatures wie: Links zu wissenschaftlichen Arbeiten zu den einzelnen Messverfahren, wie auch zu den Abstracts des dann auch erweiterten Literaturverzeichnisses- dies allerdings nur nach Registrierung bei Pub-Med.
Ferner auf CD-Rom noch ein nützliches Lexikon zu Fachbegriffen und Tests.
Eine Suchfunktion ist selbstverständlich vorhanden.

Rundherum also ein nützliches Büchlein im "Leitfadenformat"

(verwandtes Produkt)

Bernd Gotthardt
schreibt am: 05.09.06


4 Sterne = gut

Zusammenfassung:

Zielgruppe: Orthopäden/Unfallchiurgen in Klinik und Praxis, Physiotherapeuten.
Nutzen: Hoch
Verständlichkeit: Gut
Bewertung: 4 von 5
Preis: 25,- Eur, angemessen


Dieses Schwesterwerk zum Buch ?Leitfaden Gelenkmessung? von Roland Bruzek fasst auf dem neuesten Stand alles zum Thema zusammen.

Der Inhalt entspricht erst einmal dem des gebundenen Schwesterwerk, im Wesentlichen auch in der Untergliederung der Menüpunkte entsprechend den Kapiteln und ist über die klare Menüführung gut zu erreichen:
Die international übliche SFTR-Dokumentierung der Gelenkbeweglichkeit, aufbauend auf der Neutral-Null-Methode, wird praxisgerecht eingeführt und detailliert auf Fehlermöglichkeiten hingewiesen.
Es wird auf die ICF-Klassifizierung eingegangen, enthalten ist auch eine Liste der für die Praxis wichtigsten Codes bei Patienten mit Gelenkschädigung.
In einem allgemeinen Teil zur Praxis der Gelenkmessung werden neue und alte, mechanische wie auch andere Messgeräte vorgestellt, wobei darauf geachtet wird, dass diese im klinischen Alltag auch handhabbar sind. Interessant hier auch der Hinweis auf die Nutzungsmöglichkeit eines Laserlotes.
Mit zwei Mausklicken ist man bei der gewünschten Region. Mit weiteren 2 Mausklicken ist man bei der vollständigen Beschreibung des gewünschten Test, der in Bildern, im Gegensatz zum Schwesterwerk auch in Farbe, und Texten vorgestellt wird.
Damit ist es dann gut möglich das jeweilige Messverfahren selber durchzuführen.
Der auch vorgestellte De-Kleyn-Test (A. Vertebralis-Test) ist in der Fachwelt inzwischen durchaus umstritten
Neben den altbekannten Vorgehensweisen bei Testungen wird auch auf die Praxis der Messung mit dem Inklinometer eingegangen, welche international immer üblicher wird, im Bereich der Wirbelsäule unersetzlich ist, und die Messgenauigkeit gegenüber dem Goniometer erheblich steigert.
Spezielle Messinstrumente, welche für bestimmte Regionen, z.B. In Forschungsprojekten, ablauferleichternd sind werden jedoch auch vorgestellt.
Der Autor stellt auch das von ihm entwickelte Verfahren der Haltungsanalyse mit dem Laserlot dar, welches mit einfachen Hilfsmitteln aus dem Baumarkt gute Verlaufstudien ermöglicht und mit einer entsprechenden Fotodokumentation auch sicherlich für die Patientenführung nützlich sein kann.
Auch ein Teil mit Tests zu Stand, Gang, Haltung und zur Messung von Umfängen darf nicht fehlen.

Zusatzfeatures gegenüber dem Leitfaden Gelenkmessung:
Eine Schnellsuchfunktion.
Die Herstellerfirmen der Messinstrumente sind nach der Registrierung verlinkt erreichbar.
Dokumentationsbögen zur Beweglichkeit, als PDF-Datei auf der CD-Rom, nicht nur als Downloadoption
Nach der Registrierung online noch Zusatzfeatures wie: Links zu wissenschaftlichen Arbeiten zu den einzelnen Messverfahren, wie auch zu den Abstracts des dann auch erweiterten Literaturverzeichnisses- dies allerdings nur nach Registrierung bei Pub-Med.Ferner. Ferner noch ein nützliches Lexikon zu Fachbegriffen und Tests.

Wünschenswert für die Zukunft: Die Tests in Filmform und im Präsentationsmodus um sich von einem Buch auf CD-Rom noch deutlicher abzuheben.


Mit freundlichen Grüßen

Bernd Gotthardt

(verwandtes Produkt)

Martin Hennseler
schreibt am: 01.09.06


4 Sterne = gut

Gelenkmessung ist doch einfach, oder? Ob mit oder ohne Erfahrung, dieses Buch kann in jedem Fall helfen, zuverlässiger zu messen. Es bietet einen schnellen Zugriff auf die notwendigen Informationen durch viele Abbildungen, kurze und genaue Verfahrensanweisungen, übersichtliche Seitengestaltung sowie deutliches Hervorheben der Dreh- und Distanzpunkte. Es fehlen teilweise aber konkrete Tipps, wie die schwierigeren passiven Messungen präzise durchgeführt werden können. Dafür sind pfiffige Vorgehensweisen enthalten, die selbst manchem alten Hasen neu sein dürften. Dass Gelenkmessungen in einem größeren Zusammenhang stehen, wird in diesem Werk in dreifacher Hinsicht hilfreich verdeutlicht.



Gelenkmessung ist erstens nicht nur Goniometrie und steht auch mit Messungen der statischen Haltung und des dynamischen Gehens in Verbindung. So findet man in diesem Buch viele Messungen, die mit Hilfe anderer Geräte, insbesondere des eventuell zuverlässigeren Inklinometers, einen weiten Blick auf Gelenk-, Haltungs-, Gang- und Stand-, sowie Längen- und Umfangsmessung bieten, wie z.B. die Messung des Beckenschiefstandes mit einem Palpationsmeter. Der Titel des Buches schließt diese Bereiche nicht mit ein, so dass der Leser mehr als erwartet bekommt.



Funktionstests werden zweitens als Basis der Gelenkmessung präsentiert. So entstehen vielfältige Bezüge: durch Funktionsgriffe zu alltäglichen Bewegungen, durch Funktionskreise zu einschränkenden Strukturen und durch globale Bewegungstests zum Wahrnehmen der größeren Bewegungsabläufe. Zusätzlich werden Sicherheitstests gezeigt, die den Gelenkmessungen vorangehen müssen, um dem Patienten keinen Schaden zuzufügen. All diese Tests greifen komplexe und auch kontroverse Thematiken auf, wie z.B. die des ISG oder der A.vertebralis. Deshalb wäre es noch hilfreicher, wenn mehr Verweise auf Literatur angeboten werden, wo diese ausführlicher behandelt werden.



Gelenkmessungen werden drittens aus dem ganzheitlicheren Blickwinkel der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) dargestellt. Mit der ICF wird in Zukunft jeder mehr zu tun haben und dieses Buch bietet sowohl theoretisches Hintergrundwissen in guter knapper Form als auch ein praktisches Beispiel wie Störungen der Funktion Gelenkbeweglichkeit zusammen mit der Struktur, Aktivität, Partizipation und Umweltfaktoren klassifiziert werden könnten. Wer sich noch nie an den ICF getraut hat, findet hier eine Gelegenheit.



Messungen müssen standardisiert, reliabel und valide sein. Dem wird auch in diesem Werk beigepflichtet, aber es mangelt an Hinweisen, wo die Tests das erste Mal beschrieben wurden genauso wie an exakten Angaben, falls vorhanden, zur Validität und Reliabilität. Selbst Referenzen im Text sind nicht immer im Literaturverzeichnis zu finden. Dies erscheint als verpasste Chance, Wissenschaftlichkeit zu fördern und versteckt die umfangreiche Recherchearbeit des Autors. Je transparenter z.B. dargestellt wird, warum die Außenrotation der Hüfte nicht in 90° Flexion gezeigt wird und wo die kreative Idee der Pro- und Supinationsmessung am Fuß das erste Mal beschrieben wurde, umso mehr ist dem Leser geholfen, wenn eigene Vorgehensweisen ausgewählt werden.



Gerade deshalb gilt für alle, die Gelenkmessungen erlernen, lehren, benutzen und erforschen: Schauen sie in dieses Buch rein und treten Sie in Kontakt mit dem Autor!

(verwandtes Produkt)

Kerstin Töller
schreibt am: 21.08.06


5 Sterne = sehr gut

Das vorliegende Buch ist hochwertig. Schon das ansprechende Deckblatt weckt das Interesse, sich über das o.g. Thema zu informieren.
Die Strukturierung, die kurzen und gut zu verstehenden Texte und die Abbildungen geben dem Leser ein klares Bild zu den einzelnen Themen.
Der Leser erfährt, wie die Therapieform insbesondere bei chronischen Beschwerden Schmerzen lindern und strukturelle Veränderungen in den Muskelfunktionsketten wieder normalisieren kann.

Eingeteilt wird das Buch in zwei Hauptteile:
1. Teil: Muskelfunktionsketten
Zuallererst werden kurz einige Modelle von myofaszialen Ketten vorgestellt bevor im nächsten Kapitel auf die physiologischen Grundlagen (Bindegewebe, Muskeln, Faszien, veg. Innervation der Organe, Ganganalyse u.v.m) eingegangen wird. Diese beziehen sich auf das Verhalten des Bewegungsapparates.
Anschließend wird das craniale Konzept von Sutherland beschrieben, gefolgt von der Mechanik der Wirbelsäule im Bezug auf Littlejohn, Bradbury und Dummer, sowie dem Denkmodell von Janda. Die Zink Pattern werden mit den anderen Denkmodellen verglichen und die Besonderheiten einiger Muskeln hervorgehoben.
2. Teil: Triggerpunkte
Im zweiten Teil gehen die Autoren auf die Praxis ein. Es werden die Triggerpunkte vorgestellt. Durch die bildliche Darstellung von Diagnose und Behandlung und der klare Aufbau der einzelnen Muskeln (Ansatz/ Ursprung/ Innervation/ Lage der TP/ Schmerzausstrahlung/ assoziierte innere Organe) kann der Leser die Behandlung gut nachvollziehen und in die Praxis umsetzen.
Das Buch ist an Therapeuten gerichtet, die ihr Wissen und ihre Therapie erweitern wollen. Osteopathen sowie Physiotherapeuten können mit diesem Kurzlehrbuch/ Nachschlagewerk ihre Therapieansätze neu entwickeln oder ergänzen.
Es sehr gutes Buch!!!

(verwandtes Produkt)

Astrid Neu
schreibt am: 16.08.06


5 Sterne = sehr gut

Die CD-Rom ?Physio-Test Ortho 1.5? bietet eine gut gegliederte Übersicht über die bestehenden standardisierten Verfahren zur Gelenkmessung und Dokumentation. Durch einen sehr gelungenen Aufbau der CD-Rom fällt es dem Benutzer leicht schnell zu den gewünschten Bereichen zu kommen.

Auf der linken Seite der Startseite kann man zwischen den verschiedenen Gelenken oder Wirbelsäulenabschnitten wählen und bekommt sofort eine detaillierte Übersicht über alle sich auf der CD-Rom befindlichen Messverfahren des jeweiligen Körperteils. Durch einfaches Weiterklicken gelangt der Benutzer dann zu der zugehörigen Beschreibung des Messverfahrens unterstützt durch eine visuelle Darstellung.

Entwickelt wurde diese CD-Rom für alle Personen die sich für das Gebiet der Gelenkmessung interessieren. Allen voran sind die Physiotherapeuten und Orthopäden zu nennen da diese sich am meisten mit dem Bewegungsapparat des Menschen beschäftigen. Durch den benutzerfreundlichen Aufbau der CD-Rom kann jeder der sich mit einem PC auskennt diese CD-Rom problemlos benutzen.
Mit einem Preis von 25 ? ist die CD-Rom empfehlenswert und erhält von mir 5 Sterne.

(verwandtes Produkt)

Astrid Neu
schreibt am: 16.08.06


4 Sterne = gut

Mit seinem Buch ?Leitfaden Gelenkmessung? gibt Roland Bruzek eine detaillierte Übersicht über die bestehenden standardisierten Messverfahren für die Gelenkmessung.

Nach einer kleinen Einleitung in die Grundlagen der Gelenk- und Wirbelsäulenmessung folgt die Einführung in die International Classification of Functions (ICF) der World Health Organisation (WHO). Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den verschiedenen Messgeräten.

Im Hauptteil des Buches beschreibt der Autor per Gelenk die bestehenden standardisierten Tests und Messungen. Abschließend gibt der Autor noch eine Übersicht über die Testverfahren für die Items Haltung, Längenmessung, Umfangmessung und Stand/Gang.

Insbesondere die gute Gliederung (Links ist die Beschreibung des Messinstrumentes zu finden und rechts die dazugehörige bildlich Darstellung) der einzelnen Messverfahren machen das Buch zu einem übersichtlichen und leicht verständlichen Nachschlagewerk rund um das Thema Gelenkmessung. Auch die Eingliederung der ICF ist sehr gelungen. Da diese Klassifikation einen immer wichtigeren Stellenwert unter anderem in der Physiotherapie bekommt ist dieser Teil auch sehr wichtig.

Geschrieben ist dieses Buch für alle die sich näher mit dem Thema Gelenkmessung beschäftigen wollen. Allen voran die Physiotherapeuten und Orthopäden. Sowohl als Leitfaden während der Ausbildung, als auch als Nachschlagewerk in der Praxis ist dieses Buch zu empfehlen. Der Preis von 28 ? ist angemessen, jedoch könnte die erste Inhaltsangabe deutlicher formuliert werden. Daher gibt es nur vier Sterne.

(verwandtes Produkt)

Cordula Herhold
schreibt am: 28.07.06


3 Sterne = befriedigend

Basiswissen Innere Medizin

Das Buch ist in zwei Hälften gegliedert, die Erste widmet sich der allgemeinen Krankheitslehre und die Zweite den Krankheitsbildern der Inneren Medizin.
In beiden Teilen des Buches werden die Erkrankungen durch anschauliche Texte über deren Symptome, die ärztliche Diagnostik und die Therapie vermittelt.

Inhaltlich beschäftigt sich dieses Buch mit allgemeinen Erkrankungen des Menschen (wie z.b. Leitsymptome, diagnostisches Vorgehen und Therapieprinzipien).Des weiteren bekommt der Leser ausführliche Informationen über kardiologische und angiologische Krankheitsbilder, Krankheitsbilder der Pulmologie, Gastroenterologie und Nephrologie. Ansonsten wird der Leser noch über Stoffwechselerkrankungen und Endokrinologie,Hämatologie,Rheumatologie und Infektologie informiert.

Die Autoren erklären sehr strukturiert und bieten dem Leser durch vierfarbige Abbildungen und Tabellen viele optische Anreize der Thematik zu folgen.
Besonders positiv sind die Übungsfragen zu erwähnen, die sich auf die Allg.Krankheitslehre und Innere Medizin beziehen. Jeder Teil besitzt am Ende ein Glossar, das für schnelles Nachschlagen hervorragend geeignet ist.

Fazit: Dieses Buch eignet sich zur Wiederholung und Aufbereitung allg. und internistischer Krankheitsbilder. Es ist besonders für Schüler im Hinblick auf die Examensvorbereitung, aber auch für Physiotherapeuten geeignet, die ihr Wissen auffrischen und erweitern wollen.

(verwandtes Produkt)

Frank Schwartz
schreibt am: 19.06.06


4 Sterne = gut

Der Pflegeprozess erfordert Systematik! Dieser Kernaussage trägt das Buch voll und ganz Rechnung. Viele Fehler, die in Einzelartikeln von Fachzeitschriften öfter erwähnt werden, könnten durch eine systematische und konsequente Arbeitsweise vermieden werden. Da setzt dieses Buch an. Es hat eine gute Struktur und einen äußerst praxisorientierten Inhalt. Über die oftmals österreichisch geprägten Fachbegriffe, eine Konsequenz aus dem Herkunftsland der meisten Autoren, kann der geneigte Leser leicht hinweg sehen; zumal die zitierte Literatur international ist und der weite Wissenshorizont, mit dem die Autoren das Buch geschrie-ben haben, den Blick über die Grenzen des deutschsprachigen Raumes erleichtert.


Die gute Struktur und Systematik, mit dem der Inhalt eines jeden Kapitels präsentiert wird, macht den Inhalt leicht verständlich:
Lernziele, Inhaltsübersicht (in knappen Stichworten) und die Kernaussagen zu jedem Kapitel zeugen von der pädagogischen Prägnanz der Autoren.


Die theoretische Begründung und Entwicklung des Pflegeprozess ist hervorragend.
Der Pflegeprozess wird stets in allen Phasen praxisbezogen erläutert, und in bemerkens-werter Weise im gesellschaftlichen und medizinischen Kontext dargestellt. Ziel dieses Buches ist es, die Qualität des Pflegeprozess zu verbessern helfen. Jeder Lernende in Pflegeberufen wird mit diesem Buch den komplexen Zusammenhang der einzelnen Phasen des Pflegeprozess sehr leicht verstehen können. Die eigene Rolle und Bedeutung der Pflegekraft im Pflegeprozess wird ausgezeichnet beleuchtet. Die Aussage " Der Pflegeprozess ist eine problemlösende Methode und ein unumstößliches Fundament für das methodische Pflegen."(S. 44) kann nur unterstrichen werden.


Alle Elemente des Pflegeprozess, Assessment - Diagnose - Ziele - Maßnahmen - Durchführung - Evaluation, werden in den einzelnen Kapiteln ausführlich und sehr anschaulich behandelt; dem Leser (=Lernenden) werden Übungsaufgaben angeboten, um das gerade Gelesene zu vertiefen und sich zum eigenen Denken und Schlussfolgern weiter zu entwickeln. Besonders ausführlich wird die Pflegdiagnose nach NANDA behandelt. Die Kurzdarstellung von einigen am Markt verfügbaren EDV-Programmen rundet die Darstellung des Pflegeprozess ab.


Einen besonderen Reiz erhalten die einzelnen Kapitel durch die treffend ausgewählten Zitate; allein deren Lektüre und Reflexion geben dem Buch einen besonderen Touch. Da mag nicht Jedermanns Geschmack sein, doch zeichnet es dieses Buch aus. Die mitgelieferte CD-Rom ermöglicht dem Leser die sofortige praktische Umsetzung des beschriebenen Inhalts und hilft, den Lernstoff für die eigenen Zwecke anzuwenden.

(verwandtes Produkt)

Kerstin Töller
schreibt am: 29.05.06


5 Sterne = sehr gut

Das neue Denkmodell beschreibt vier Wirkorte:
1. Bewegungssystem
2. Bewegungsentwicklung und Bewegungskontrolle
3. Innere Organe
4. Erleben und Verhalten
ausgehend von der Frage Wo wirkt Physiotherapie?. Farbige Querverweise zu den anderen drei Bänden stellen den Zusammenhang dieser Buchreihe her und verdeutlichen die Komplexität dieses Denkmodells.

Es ermöglicht, dem physiotherapeutischen Handeln Struktur zu geben. In der PT-Ausbildung kann dieser Rahmen darüber hinaus handlungsleitend sein, da er hilft, die richtigen Fragen zu stellen ? sowohl hinsichtlich der funktionellen (biologischen) Störungen als auch der psychosozialen Begleitfaktoren.
Das Buch ist klar strukturiert und hat folgenden Aufbau:
a) Bewegungssystem
Zu jedem Körperabschnitt (Kopf ?Kiefergelenk+ HWS; Wirbelsäule-Becken + Thorax; Bein + Arm jeweils eingeteilt in die einzelnen Gelenke) werden ausführlich die dreidimensionale Anatomie und die dreidimensionale Analyse und Koordination, die mit vielen Wahrnehmungs- und Mobilisationsübungen verdeutlicht werden, dargestellt.
b) Störungsbilder
c) Untersuchung/ Befund des Bewegungssystem
Anhand von Fallbeispielen verfolgt der Leser bei einem erfahrenen Therapeuten den Clinical Reasoning Prozess, indem die Gedanken schriftlich aufgeführt werden! Es werden Verknüpfungen hergestellt, so dass der Leser lernt nicht nur an die Diagnose zu denken, sondern auch über andere mögliche Symptome und Störungsbilder.
d) Therapie des Bewegungssystems
Inhalt dieses Abschnittes ist die Bewegungsqualität, Schmerz, Stabilität, Mobilität, Belastung und Training
Das gesamte Buch ist mit vielen PT-Übungen und Erklärungen gefüllt, so dass der Leser viele Ideen bekommt die Therapie zu verändern oder neu zu gestallten. Es ist sehr ansprechend: Durch farbige Darstellungen von Tabellen und Abbildungen und durch Fotos der Übungsbeispiele ist es sehr abwechslungsreich. Die Texte und Übungen sind einfach zu lesen.
Fazit: Dieser erste Band (Bewegungssystem) hilft dem PT, die Übersicht der vielen therapeutischen Methoden/ Möglichkeiten zu behalten und die Behandlung planvoll zu gestalten. Gerade dann wenn man als Therapeut nicht mehr weiter weiß. Es ist besonders auch an Schüler, Studenten und Lehrer der PT gerichtet.

(verwandtes Produkt)

Astrid Neu
schreibt am: 19.04.06


5 Sterne = sehr gut

In seinem Buch über die Tuina-Therapie gelingt es Alexander Meng dem Leser einen tiefen Einblick in die Theorie und Praxis dieser sanften Heilmethode zu geben.
Beginnend mit einer Übersicht über die bestehenden Grundtheorien zwischen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und der modernen, westlichen Medizin geht er über zu einer Erklärung der Wiener Schule.
Dieser erste Themenabschnitt gibt dem Leser die Möglichkeit einen Einblick in die Entstehung der Heilmethode zu bekommen.
Im ersten Teil des Buches geht Alexander Meng ausführlich auf Grundlagen der Tuina-Therapie ausführlich ein. Nach einer Besprechung der Wirkungsweise der Therapie sowie der Verdeutlichung von Indikationen und Kontraindikationen bespricht der Autor leicht verständlich und gut strukturiert die verschiedenen Meridiane. Die wichtigsten Grundgriffe und Behandlungsprinzipien runden den ersten Teil des Buches ab.
Der zweite Teil des Lehrbuches geht auf die verschiedenen Einsatzgebiete der Tuina-Therapie ein, wie z.B. in der Schmerztherapie, im Zusammenhang der Akupressur und in der Kinderheilkunde. Abschließend gibt der Autor ein Beispiel für ein Behandlungsprogramm mit der Tuina-Therapie.

Durch die leicht verständliche und deutliche Schreibweise des Autors ist dieses Buch sowohl für Laien als auch für Therapeuten geeignet. Zahlreiche Abbildungen und Tabellen tragen ebenfalls zu einem guten Verständnis des Inhaltes bei.

(verwandtes Produkt)

Kerstin Töller
schreibt am: 07.04.06


5 Sterne = sehr gut

Das vorliegende Buch von Doris Brötz und Michael Weller ist ein sehr gutes Fachbuch zum Thema Wirbelsäule, Bandscheibenschäden und gibt einen Einblick in das McKenzie-Konzept. Der Leser kann durch das Inhaltsverzeichnis und durch den sehr klar strukturierten Aufbau und kurzen, aber detaillierten Text, den Inhalt und das komplexe Thema gut ver-stehen. Die Abbildungen runden das Ganze ab.

Aufbau:
Die Autoren beginnen mit den allgemeinen Grundlagen der Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie und Biomechanik von Nerven- und Skelettsystem. Die wichtigsten Themen werden kurz und knapp benannt und mit einigen Bildern erklärt. Fortführend kommt ein Kapitel über die Diagnostik und dem allgemeinen Befund. Dabei wird auf die ärztliche Diagnose und Therapie eingegangen, was einen sehr guten Einblick in die verschiedenen bildgebenden Verfahren mit entsprechenden Erklärungen gibt. Der physiotherapeutische Befund mit entsprechenden Therapiemöglichkeiten wird sehr ausführlich beschrieben. Es bildet den Schwerpunkt des Buches. Der Therapieablauf wird erst allgemein erklärt und dann sehr detailliert in die einzelnen Wirbelsäulenabschnitte (LWS/ BWS/ HWS) eingeteilt. Mit einzelnen Befundbögen, Durchführung und Beurteilung der diagnostischen Tests wird dem Leser verständlich die Vorgehensweise verdeutlicht. Kommt es zur Verdachtsdiagnose Bandscheibenschaden wird auch hier wieder in kurzen Textabschnitten die Therapie erklärt. Die Autoren gehen dabei auf die aktiven, passiven und auf die Eigenübungen der Patienten ein, die einen Bezug zum McKenzie-Konzept haben. Auch die Therapie nach einer OP wird nicht vergessen. Sehr gut sind auch die Fallbeispiele der einzelnen Wirbelsäulenabschnitte, die in Befund, Therapie und Verlauf dargestellt werden. Die Abbildungen verdeutlichen alles wiederum.

Durch beigefügte Tabellen im Befundteil werden die Verdachtsdiagnosen erleichtert und im gesamten Buch wird der Leser durch warnende Ausrufungszeichen auf wichtige Informationen hingewiesen.
Anschließend erfolgt ein kurzes Kapitel über andere Krankheiten, die mit Bandschei-benschäden einhergehen können und eines über psychosoziale Risikofaktoren. In einem sehr guten Kapitel wird über verschieden Studien bereichtet. Zu den einzelnen Artikeln werden jeweils a) der Inhalt kurz dargestellt, b) unter Schlussfolgerungen die Interpretation der Untersucher wiedergegeben und c) unter Kommentar- die Studie aus Sicht der Autoren des Buches bewertet. Man lernt dadurch selbst die Studien zu beurteilen und zu hinterfragen.

Fazit:
Dieses Buch ist an Physiotherapeuten gerichtet, die ihr Wissen erweitern wollen oder Interesse, Fragen oder Schwierigkeiten haben, wenn Patienten mit Wirbelsäulenproblemen zu ihnen kommen. Auch Schüler profitieren von diesem Buch, da es einfach zu verstehen ist. Die Abbildungen helfen bei der Therapieauswahl. Obwohl das Buch eher an den ?textorientierten? Leser gerichtet ist und die Abbildungen in schwarz-weiß gehalten werden, ist das Buch eine gute Hilfe im Arbeitsalltag. Der Preis ist angemessen.

(verwandtes Produkt)

Astrid Neu
schreibt am: 17.02.06


5 Sterne = sehr gut

Das Buch hält was der Namen des Autors verspricht. In seinem Werk über die zellbiologischen Grundlagen der CranioSacralen Therapie gibt John E. Upledger einen umfassenden Einblick in dieses Gebiet. Durch seine Verknüpfung der modernsten Wissenschaft und seinem persönlichen Erfahrungsschatz bildet dieses Buch ein umfassendes Werk über die Grundlagen der CranioSacralen Therapie.

Aufbau:
In diesem Buch geht John Upledger auf alle fragen rund um das Thema Zellbiologie ein. Beginnend mit einer kleinen Einführung zum Thema Bewusstsein geht John Upledger im zweiten Kapitel auf die Grundbegriffe der Zellbiologie und dessen Erklärung ein. In unnachahmlichem Stil gelingt es ihm die meist komplexeren Zusammenhänge für den Leser deutlich zu beschreiben. Weitere sehr interessante Themen in diesem Buch sind die Kommunikation des Gehirns mit der Umgebung, eine seht interessant Beschreibung des Immunsystems und dessen möglichen Fehlfunktionen, sowie das Kapitel acht was sich mit dem Thema Krebs und dessen Zusammenhänge mit dem Organismus beschäftigt.

Nutzen für den Leser und Zielgruppe:
Dieses Buch bildet die perfekte Basis wenn man sich näher mit der CranioSacralen Therapie auseinander setzt. Für den Laien auf diesem Gebiet ist dieses Buch sicher auch sehr interessant, aber ich denke dass es einen deutlichen Mehrwert für Therapeuten besitzt die auch schon praktische Erfahrungen mit der CranioSacralen Therapie haben.

Bewertung:
Als kleine Anmerkung kann ich noch hinzufügen dass der Autor in seinem über 300 Seiten umfassenden Werk leider nur selten auf Abbildungen zurückgreift. Natürlich ist dies bei diesem komplexen Thema nicht immer möglich. Für mich bildet dies dennoch den einzigen kleinen Minuspunkt an diesem Buch. Alles in allem verdient dieses Buch aber 5 Punkte.

Astrid Neu

(verwandtes Produkt)

Horst Bornemann
schreibt am: 06.01.06


4 Sterne = gut

Das Buch ist gut strukturiert und gliedert sich in die folgenden Bereiche:

- Basiswissen & Grundlagen (S.2-58)
- Strukturelle Techniken der Ortho-Bionomy zur Behandlung des Stütz- und Bewegungsapparates (S.59-231)
- Somatopsychische Lösungstechniken (S. 234-276)
- Anhang (S. 278-290)

Klaus Weber und Michaela Wiese präsentieren in ihrem Buch die Ortho-Bionomy als überwiegend auf osteopathischen Prinzipien und Methoden (meist Strain & Counterstrain n. Jones) basierendes System zur funktionellen Behandlung struktureller Störungen, auch mit somatovisceralen und somatopsychischen Zielsetzungen. Bei der Zusammenstellung der Methoden wurden darauf geachtet, den Patienten möglichst schonend und risikoarm zu behandeln und nicht mit Impuls oder in die Barriere zu arbeiten.
Im Teil Basiswissen und Grundlagen werden die Behandlungsprinzipien und Methoden für ein Lehrbuch nur sehr kurz vorgestellt. Hier wünsche ich mir mehr Hintergrundinfo zu den Methoden.
Den weitaus größten Teil des Buches (170 Seiten) nimmt der Technikteil ein. Hier werden, nach Körperbereichen geordnet, die unterschiedlichen Techniken mit guten Fotos zur Ausgangsstellung, Arbeitsrichtung und Endstellung beschrieben. So fällt es leicht diese in der Praxis umzusetzen. Dabei zeigt sich, dass die Ortho-Bionomy-Variationen den Jones?schen Techniken oft überlegen sind.
Im dritten Teil des Buches, den somatopsychischen Lösungstechniken, erfährt der Leser viel über die in der Ortho-Bionomie zentrale Rolle der Kommunikation und den respektvollen und achtsamen Umgang mit den Patienten. Dabei werden Themen wie die ganzheitliche Behandlung nach Schock und Trauma und der Umgang mit Emotionen ausführlich beschrieben.

Das Buch wendet sich an Therapeuten, die ihre Patienten auch auf emotionaler Ebene wahrnehmen und nach Möglichkeiten suchen ihren Patienten auch im Bereich der psychosomatischen bzw. somatopsychischen Störungen behilflich zu sein. Die Zielsetzung des Buches - den an ganzheitlicher Körperarbeit interessierten erste Eindrücke zur Ortho-Bionomy zu vermitteln und Werkzeuge an die Hand zu geben um eigene Erfahrungen zu sammeln - wurde sehr gut umgesetzt.

Auf Grund der schon erwähnten Schwächen im Grundlagenteil und einiger stilistischer Mankos,
(Beispiel: Unter Ortho-Bionomy verstehen wir ein komplexes System unterschiedlicher Techniken und Verfahren in der Körperarbeit, denen die Berücksichtigung der Anwendungsprinzipien der Ortho-Bionomy die gemeinsame Grundlage gibt. )
gibt es leider nicht die maximale Punktzahl.

(verwandtes Produkt)

Matthias Pagels
schreibt am: 05.01.06


5 Sterne = sehr gut

Mehr als nur Grundlagen der Physiologie!

Wer sich intensiver mit der der Physiologie der Organsysteme beschäftigt und beschäftigen möchte, um dieses dann in seiner Therapie an zu wenden, wird bei seiner Suche unweigerlich auf die Buchreihe ?Angewandte Physiologie? des Thieme Verlages herausgegeben von Frans van den Berg stoßen.
Der Band 2 ?Angewandte Physiologie - Organsysteme verstehen? sind über 550 Seiten geballtes medizinisches, anatomisches und physiologisches Wissen auf dem neusten Stand der Wissenschaft.
Für wen ist dieses Buch??? Vorrangig natürlich für Therapeuten/innen aber auch Medizinstudenten/innen und Ärzten/innen ist es zu empfehlen. Sie bekommen strukturiert, praxisorientiert und verständlich die Wirkung von Therapien auf die Organsysteme gezeigt. Weiterhin den Einfluss der Organe und Organssysteme auf das Skelett, den Schmerz, das periphere und vegetative Nervensystem und vieles weitere.
Es werden Schmerz- und Leistungsphysiologie und die Sinnesorgane erklärt.
Alle Organe und Organsysteme werden im Aufbau, in ihrer Kinesiologie, mit Innervation, Dermatomen, ihrer Blutversorgung, Akupunktur und entsprechenden Meridianen, viszerosomatischen Zusammenhängen und Reflexzonen (Bindegewebe, Fuß- u. Gesichtsreflexzonen) beschrieben.
Klinische Beispiele und Zusammenfassungen sind nicht nur farblich gekennzeichnet sondern auch strukturiert, relevant, verständlich und trotzdem kurz aufgeführt.
Unterstützt werden diese umfangreichen Informationen durch 440 farbige Abbildungen und Tabellen.
Frans van den Berg und sein Team haben den Band nicht nur auf den neusten wissenschaftlichen Stand gebracht sondern ihn auch um zwei Kapitel erweitert.
?Das endokrine System? und ?Diagnostik am peripheren Nervensystem? komplettieren den alten Band zu einem umfassenden Werk. Dieses bringt jedem Therapeut eine Erweiterung seines Verständnisses über Therapie an und mit Organsystemen.
Für alle die nicht gleich Osteopathie studieren wollen aber dennoch das Ziel haben ganzheitlich und neurophysiologisch zu behandeln sind die 69,95 Euro eine lohnende Investition. Ein angemessener Preis für dieses fachlich sehr gute und praxisrelevante Buch.


Matthias Pagels
( Bobath-, Vojta-, Lymphtherapeut,
Absolvent des Bachelor- Studiengang Physiotherapie)

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Wolfgang Kainer
schreibt am: 05.01.06


4 Sterne = gut

Stretching - Ja, nein, wie, warum?
Das Thema Stretching ist in Therapeutenkreisen eines der umstrittensten und wird immer wieder kontrovers diskutiert.
Soll man zum Aufwärmen oder nach dem Aufwärmen dehnen? Soll man als Verletzungsprophylaxe dehnen oder einfach nur um Muskelkater vorzubeugen?
Darin Karin und Stephan Meyer geben in ihrem Buch Stretching und Beweglichkeit nach neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen auf alle diese Fragen Antwort.

Gliederung:

Das Buch ist unterteilt in:
Einen Theorieteil in welchem die Begrifflichkeiten der Bewegungslehre erklärt, die anatomi-schen und physiologischen Grundlagen kurz und verständlich auf den Punkt gebracht und verschiedene Dehnarten und - techniken beleuchtet werden.
Einen Praxisteil, wo sich grundsätzliche Techniken, Haltungen, Sicherheitsregeln und Hinweise auf Belastung bzw. Entlastung der Wirbelsäule beim Dehnen finden.
Einen Übungsteil mit cirka 200 Übungen, die anhand von Fotos und detaillierten Beschrei- bungen leicht nachvollziehbar sind.
Ferner finden sich zu jeder Übung Empfehlungen mit do´s and dont´s, um die Übungen möglichtst effektiv und schonend für die Wirbelsäule und die Gelenke durchzuführen.
Hilfreich sind auch die topografischen Skizzen der zu dehnenden Muskulatur, damit man
auch weiß wo es ziehen darf und wo nicht.

Fazit:

Meiner Meinung nach ein gutes Buch für Trainer, Lehrer und Physiotherapeuten oder natürlich auch für Privatpersonen oder Leistungssportler, die je nach Zielsetzung Grundlagen aufbauen, ihr theoretisches Wissen über Stretching wieder etwas auffrischen oder sich An-regungen für die praktische Ausführung holen wollen.

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Gabriele Högg
schreibt am: 03.01.06


5 Sterne = sehr gut

Das kleine handliche Buch in einem abwaschbaren Kunstumschlag ist ein umfassendes Nachschlagewerk für die Kitteltasche. Es erstaunt immer wieder, welch umfangreiches Wissen präzise, klar und übersichtlich in diesem Buch dargestellt ist.
Es beginnt mit Grundlagen (farblich grau markiert) und hier zunächst allgemeine Untersuchungstechniken, dann gelenkspezifische. Danach werden Bildgebende Techniken beschrieben. Weitere Punkte sind Arbeitstechniken, Schmerztherapie sowie Orthesenversorgung und Einlagen.
Der farblich grün markierte Teil beschäftigt sich mit nützlichen Algorithmen bei Rückenschmerzen, Tumor, Schulter, Radiusfraktur, Knie, Hallux valgus und Achillessehnenruptur. Die blau markierten Seiten bilden den größten Teil des Buches(etwa 300 Seiten). Hier werden Krankheitsbilder und Verletzungen erläutert und die therapeutische Vorgehensweise beschrieben.
Im letzten Teil, der rot markiert ist, kommen die Orthopädischen Notfälle und Operationen zum Zug. Zudem lassen sich viele Normalwerte in Tabellen w.z.B. Laborwerte des Blutes nachlesen. Das geballte Wissen ist in relativ dünnen Seiten und kleiner Schrift verpackt.
Es ist ein Buch für Ärzte, Ergo- und Physiotherapeuten und für alle, die sich schnell und wissenschaftlich fundiert über den gesamten Bereich Orthopädie(konservativ, operativ), Sportorthopädie und Traumatologie informieren möchten.
Es ist spannend, informativ und macht neugierig. So kommen ?alte Hasen? schnell auf den aktuellen Stand des Wissens und Neulinge lernen systematisches Vorgehen bei einem Problem.

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Astrid Neu
schreibt am: 01.01.06


4 Sterne = gut

Das Buch: Checkliste Traumatologie bietet alles was man (der Arzt) rund um die Unfallchirurgie wissen muss. Für Ärzte bietet es das optimale Nachschlagewerk für die Kitteltasche und für den interessierten Physiotherapeuten einige interessante Informationen über die operativen und konservativen Behandlungsmöglichkeiten (aus medizinischer Sicht) im Bereich der Unfallchirurgie.

Aufbau:
Das ganze Buch ist gegliedert in vier Teile die jeweils in verschiedenen Farben gekennzeichnet sind.
Im ersten Teil (Grau) beschreiben die Autoren sehr deutlich und gut verständlich die Erstversorgung sowie diagnostische und therapeutische Grundlagen auf dem Gebiet der Traumatologie.
Im zweiten Teil (Grün) geht es weiter mit dem Management spezieller Probleme, wie z.B. Weichteilschäden, Frakturen bei Kindern, Sportverletzungen und weitere.
Im dritten Teil (Blau) erklären die Autoren verschiedene traumatologische Krankheiten per Körperregion.
Im Vorletzten, dem vierten Teil (Rot) findet der Leser eine sehr ausführliche Beschreibung der allgemeinen Operationstechniken und der Frakturbehandlung.
Im Anhang, dem letzten Teil stehen Informationen zu den Themen Messverfahren, zentrale Adressen, Laborwerte und dem ASIA Schema.

Nutzen für den Leser:
Durch die sehr Übersichtliche Struktur des Buches hat der Leser die Möglichkeit ganz gezielt spezielle Dinge nach zu schlagen.

Zielgruppe:
Dieses Buch richtet sich an Ärzte die im Bereich der Unfallchirurgie tätig sind. Für den Physiotherapeuten der in diesem Bereich arbeitet ist dieses Buch sehr interessant aber es sind natürlich auch sehr viele Dinge aus dem Gebiet der Medizin die das Fachgebiet der Physiotherapie übersteigen. Dennoch, wer als Physiotherapeut seine Kenntnis auf diesem Gebiet vertiefen möchte dem bietet dieses Buch eine gute Grundlage.

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Sandra Brandt
schreibt am: 15.12.05


1 Stern = mangelhaft

Ich habe dieses Buch für eine Rezension ausgewählt, weil ich mich noch recht oberflächlich für die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) interessiere und hoffte, angeregt durch den Titel, mehr darüber zu erfahren. Bedauerlicherweise - es mag an mir und meinem Unvermögen liegen - ist dieses Buch für mich eines mit 7 Siegeln geblieben. Ich habe den Einstieg nicht gefunden.

Die Philosophie der TCM ist beispielsweise zum Teil so unverständlich geschrieben, daß überhaupt nicht klar wird, zumindest für den in TCM ungebildeten Leser - worum es hier geht, wieso, weshalb und warum. In meinen Augen wurde hier versucht, komplexe Entwicklungen, geschichtliche sowie spirituelle Hintergründe in stichwortartiger Weise zusammenzufassen, so daß in meinen Augen überhaupt kein Sinn mehr übrig geblieben ist.

Auch bezüglich der Krankheitslehre, Diagnostik und Therapie findet ein TCM-Laie überhaupt keinen Zugang. Vielleicht ist es ein Nachschlagewerk für in TCM-ausgebildete Ärzte bzw. Therapeuten.

Fazit: Für Laien bezüglich TCM ein in meinen Augen völlig unbrauchbares Buch. Der Titel führt in meinen Augen in die Irre und auch die kurze rückseitige Inhaltsangabe läßt nicht deutlich werden, daß dieses Buch für Laien nicht geeignet ist.
Ich bin darüber sehr enttäuscht, da ich mich sehr darauf gefreut hatte, mehr über TCM zu erfahren. Letztlich kann der Preis nicht beurteilt werden, da ein in TCM ausgebildeter Leser vielleicht zu einer gänzlich anderen Meinung gelangt als ich.

Sandra Brandt,
Physiotherapeutin
Salz, Westerwald

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Bernd Gotthardt
schreibt am: 12.12.05


5 Sterne = sehr gut

Mögliche Zielgruppen: Physiotherapeuten, Osteopathen, Zahn-, HNO-, Augenärzte, Kieferorthopäden, Orthopäden, Neurologen

Das Fazit am Anfang: Auf einer Skala von 1-5 erhält das Buch 5 Punkte:
Das Werk ist in seinem Innovationswert bezüglich der beschriebenen diagnostischen und therapeutischen Techniken, des klinischen Managements von Problempatienten und der Ausführlichkeit und Aktualität der angebotenen Hintergrundinformationen ohne Beispiel. Dies gilt nicht nur für den deutschsprachigen, sondern auch den angloamerikanischen Markt.
Der Verordner kann, ohne in die manuellen Techniken einstiegen zu müssen einen breiten, fundierten und spannenden Einblick in die komplexen Fragestellungen der therapeutischen Praxis finden und viel gezielter seine Patienten leiten und begleiten. Diese präsentieren sich ja oft mit zuerst merkwürdig anmutenden, nicht gut einzuordnenden Präsentationen.
Für den Therapeuten, der sich sich in die entsprechende Thematik erst hineinarbeiten möchte ist das erste Buch des Autors besser geeignet. Für den, mit diffizilen manuellen Techniken wohlvertrauten, Diagnostiker und Therapeuten ist das vorliegende Buch eine Fundgrube an nachvollziehbar geschilderten Techniken. Das Erlernen von sehr komplexen Techniken, insbesonders auch zur Beeinflussung der Neurodynamik, bleibt den entsprechenden, weiter ausführenden, Kursen vorbehalten. Für Kursanten der CRAFTA ist das Buch auch der ideale Kursbegleiter zum Schmökern und Nachlesen.
Der Preis ist mit knapp 110 Euro für ein derartiges Buch angemessen.


Aufbau des Buches:
Zuerst einige regionenübergreifend einführende, Kapitel, etwa ein Sechstel des Buchinhaltes.
Dann der Hauptteil mit regionenbezogenen Kapiteln. Anatomie, Physiologie und klinische Aspekte werden, eingewebt in die Kapitel über die entsprechenden klinischen Tests der Region, praxisnah, und dabei ausführlich auf den Punkt gebracht.
Ein Fokus sind dabei die manuellen Tests, sowohl für die Temporomandibularregion wie auch für die Suturen des Craniums, und - mit besonderem Innovationswert- für die Neuodynamik aller Hirnnerven.
Die Prüfung der Neurodynamik von Nerven im Bereich des Körperstammes und der Extremitäten (klassisches Beispiel: der Straight leg raise/ Lasegue-Test), wird in jüngerer Zeit als klinisches Konzept für die Behandlung bestimmter, durch klinische Tests herauszufindenden, Bewegungseinschränkungen bzw. Schmerzsyndrome verbreitet. Der Herausgeber und Hauptautor hat dieses Konzept in standardisierter Form auf den Kopfbereich ausgeweitet.
Der Herausgeber hat ferner die Herangehensweise der Maitlandschule durch repetitiv mobilisierende manuelle Techniken auf Gelenkstrukturen einzuwirken, für die Schädelsuturen, als mögliche Quelle nociceptiven Inputs, systematisiert . Das Beherrschen dieser Techniken ist dann auch Vorraussetzung für die Prüfung der Neurodynamik vieler Hirnnerven.
Ein zweiter Fokus sind Fragestellungen des komplexen Mangements von Patienten mit Problemen in den angesprochenen Körperregionen. Eingebettet in ein biopsychosozieles Modell, ausgestattet mit der Herangehenswiese des Clinical Reasonings, wird der Praktiker befähigt einen tiefen Einblick in die Pathophysiologie und eventuell auch Pathogenese des jeweiligen individuellen klinischen Problemes zu erhalten und adäquat zu reagieren. Hierbei werden auch wertvolle Hinweise gegeben, wie man auf Zusammenhänge mit der Psyche kommunikationsorientiert eingehen kann, ohne in die Bereiche der Körperpsychotherapie zu kommen.

Die komplexe Thematik des Buches noch bereichernd haben Koautoren, teilweise mit eigenen Kapiteln, mitgeschrieben. Eine stichwortartige Auswahl der dabei mitbehandelten Themen: Therapeutische Kommunikation, neuromuskulär ausgerichtete Aufbissschienen, neuere Konzepte zur Analyse muskulärer Dysbalancen in lokalen und globalen Muskelsystemen, Einfluß von veränderten Atemmustern....
Besonders in den Kapiteln zur Kinderbehandlung würde ich mir zur Abrundung einen kurzen Verweis auf Probleme der tiefen Bindegewebssysteme und der damit eng verbundenen inneren Organe, als möglichen Teilfaktor bei Problemen der Kopfregion, wünschen .
Besonders zu erwähnen sind die Beiträge von Pieter Westerhuis zur zervikalen Instabilität - mit fast 40 Seiten schon fast ein Buch im Buch.

Im letzten Teil des Buches werden 5 Beispielfälle ausführlich besprochen und die Protokolle des CRAFTA-Konzeptes dargestellt. Ein knappes Glossar fehlt ebensowenig wie ein Sachverzeichnis.

Bernd Gotthardt, Arzt, Berlin

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Frank Schwartz
schreibt am: 11.12.05


4 Sterne = gut

Um es gleich vorneweg zu sagen: dieses Buch schließt eine als schmerzlich empfundene Lücke in der Fachliteratur für Physiotherapeuten.

Physiotherapeutische Praxen sind Unternehmen, die auch nach unternehmerischen Grundsätzen geführt werden müssen. Neben den fachlichen Qualifikationen als Physiotherapeuten, die für ein gutes Ergebnis der Arbeit unabdingbare Voraussetzung sind, erfordert die erfolgreiche Führung einer Praxis zusätzliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten; dazu zählen Organisationsvermögen, Menschenführung, wirtschaftliches Denken und Handeln.

Die Erfahrungen der Autoren entstammen einer größeren physiotherapeutischen Einrichtung; außerdem verweist das umfangreiche Literaturverzeichnis auf eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Qualitätsmanagement.

Das vorliegende Buch gibt dem Praxisinhaber eine Vielzahl von Anregungen, wie er seine Praxis strukturieren, organisieren und managen kann.
Es ist übersichtlich gegliedert, unterstützt das Verständnis des Inhalts und der einzelnen Kapitel durch zahlreiche Schaubilder und überzeugt durch eigene praktische Erfahrungen in der Anwendung und Umsetzung. Die Anregungen sind auf jede Praxis in jeder Größe übertragbar.

Eine erfolgreiche Praxisführung umfasst drei Schlüsselbereiche:
- Qualitätsmanagement - als Grundlage einer guten Organisation
Marketing - als dauerhaftes Bemühen um Kunden und Patienten für die wirtschaftliche Tragfähigkeit
- Controlling - um fachliche Ergebnisse und wirtschaftliche Entwicklung zu überwachen und um rechtzeitig bei Fehlentwicklungen reagieren zu können.

Diese 3 Schlüsselbereiche werden von den Autoren in unterschiedlichem Umfang und Intensität dargestellt.

Die Autoren beginnen mit der Erläuterung des Qualitätsmanagement(QM) für eine Praxis. Die konsequente Anwendung von QM-Grundsätzen stellt die Basis für jede erfolgreiche Praxisführung dar, denn nur aus dem "Bauch" handeln, reicht heutzutage nicht mehr aus. Jede Praxis steht im Wettbewerb mit anderen Anbietern. Die Nutzung von Qualitätsmanagement erlaubt die kontrollierte und effiziente Weiterentwicklung einer Praxis mit ihren Angeboten.

Die Kapitel über Qualitätsmanagement stehen logisch und zu Recht am Anfang und vermitteln die wesentlichen Grundlagen des Qualitätsmanagementsystems auf der Grundlage der ISO Norm 9001:2000. Diese Norm kann aller Kritik zum Trotz sehr gut auf alle Bereiche des Gesundheitswesens angewandt werden. Zwar ersetzt das Buch nicht den Besuch eines QM-Seminars oder die Hinzuziehung eines Beraters gerade für die Startphase, doch bietet es solide Grundlagen, um schon einmal mit der Einführung zu beginnen.

Jedes Qualitätsmanagementsystem muss leben, um nicht einzurosten und nur noch Ballast zu werden. Daher werden in Kap. 3 neben dem systematischen Ansatz des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) folgerichtig Ideenmanagement und Beschwerdemanagement als die zwei wichtigsten Antriebsfedern für eine Verbesserung des Systems ausführlicher dargestellt.

Kernpunkte des Qualitätsmanagements sind die Festlegung von Praxis- und Qualitätszielen sowie die Strukturierung, Erfassung und Beschreibung von Abläufen innerhalb der Praxis (Prozesse). Beides wird anschaulich und leicht verständlich behandelt.

Insgesamt wird der Komplex Qualitätsmanagementsystem sehr übersichtlich und kompakt dargestellt.
Da Qualitätsmanagement ein komplexes Themengebiet ist, wirkt die Beschreibung einzelner Elemente manchmal zu knapp für einen Laien. Die Nutzung von Fachbegriffen aus dem Qualitätsmanagement wie "Prozessdesign, Prozess-Engineering, Benchmarking oder Balanced Scorecards" ist für QM-Neulinge unverständlich - meistens hilft allerdings die beigefügte Erläuterung, um sie zu verstehen. Eine Umsetzung in die übliche Sprache oder ausführlichere Erläuterungen wären in jedem Fall angebracht gewesen.
Jeder Leser dieses Buches ist sowieso aufgefordert, sich intensiver mit Qualitätsmanagement zu befassen, um ein angemessenes Niveau zu erreichen. Einen gelungenen Einstieg stellt dieses Buch auf jeden Fall dar.

Auch wenn die Autoren ihre Einrichtung zertifiziert haben, so sei doch klargestellt, dass eine Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems kein Muss ist. Qualitätsmanagement ist aus meiner Sicht die Pflicht für jeden Unternehmer im Gesundheitswesen, eine Zertifizierung nur die Kür - wo es unbedingt erforderlich und förderlich sein sollte.

Besonders gelungen sind die Kapitel 4 "Qm-System aufrechterhalten" und 5 "Führungsprozesse". Beide Kapitel heben die Verantwortung der Praxisleitung für ein gut funktionierendes Unternehmen hervor. Insbesondere Kapitel 5 beschreibt eingehend die Aufgaben des Chefs/der Chefin: Visionen und Ziele entwickeln - ökonomisch sinnvoll handeln und dazu anhalten (auch Marketing betreiben) - Mitarbeiter führen und motivieren - das Unternehmen Physiotherapiepraxis steuern (Controlling).
Dazu werden die Unterthemen übersichtlich dargestellt und mit praktischen Beispielen die Umsetzung der Führungsgrundsätze erläutert, so dass jeder Leser davon für sich profitieren kann.

Sehr informativ ist der Abschnitt über "Marketing", mit dem die wesentlichen Aspekte dieses umfangreichen Fachgebietes für physiotherapeutische Einrichtungen sehr gut verständlich präsentiert werden.
Das gilt auch für den Abschnitt "Controlling". Die Themen "Mitarbeiterbefragung" und "Patientenbefragung" gehören eher in die Kapitel "Führung" bzw. "Marketing", doch dass sind mehr Geschmacksfragen als Kernkritikpunkte.

Sehr hilfreich und praxisbezogen sind die Ausführungen zu den Kapiteln 6 "Kernprozesse", die das Herzstück jeder Praxis ausmachen, und zu den "Begleitprozessen" in Kap. 7. Diese Letzteren werden leicht bei der Einführung von Qualitätsmanagement "übersehen", doch sind sie für eine gute Organisation unbedingt zu regeln. Dieses Kapitel 7 bestätigt die inhaltlich breit angelegte Konzeption des Buches.

Abgerundet wird das Buch durch das Kapitel "Zulassung", so dass auch der Existenzgründer eine Hilfestellung erfährt und die Einbindung der Gründungsphase in ein erfolgreiches Führungs- und Managementsystem nachvollziehen kann.

Das abschließende Kapitel "QM in anderen Therapiebereichen" vervollständigt die Gesamtdarstellung und macht deutlich, dass dieses Buch auch von benachbarten Therapiebereichen wie Ergotherapie, Ambulante Therapie problemlos zu Hilfe gezogen werden kann, da Führung und Management in allen Fachbereichen zu 85 % branchenunabhängig sind.

Fazit:

Dieses Buch bietet umfangreiche Anreize zur Leistungsverbesserung. Es sollte Pflicht-lektüre für jeden Praxisinhaber werden, denn die wenigsten Praxisleiter haben eine fundierte Ausbildung als Leiter und Organisator erhalten.
Die Autoren haben aus ihrer reichhaltigen und langjährigen Erfahrung als Gesundheits-dienstleister mit QM-Erfahrung ein praxisorientiertes Buch geschrieben. Auch wenn ich manchmal den Eindruck der zu perfekten Organisation (die angestrebt werden sollte, aber doch nie erreicht werden kann) erhalten habe, so steht es jeden Leser frei, die vielen guten Anregungen für seine Praxis anzupassen - aber dann bitte mit Konsequenz und Hartnäckigkeit, denn eine Praxis ist nur so gut, wie der Inhaber konsequent nach Qualitätsverbesserung und Zukunftssicherung strebt.
Gute Praxisführung ist lernbar - dieses Buch beweist es!

Vorteile:
- Kompakte und übersichtliche Darstellung eines komplexen Themenbereichs
- Ansprechende Graphiken, Schaubilder, Tabellen
- Alle wichtigen Aspekte eines guten Praxismanagements sind enthalten
- Fundierte, auf Erfahrung basierende Darstellung.

Nachteile:
- Einige Fachbegriffe des Qualitätsmanagements könnten nicht oder nur teilweise verstanden werden.


Frank Schwartz
MaQuS - Qualität durch Management und Beratung im Gesundheitswesen
Tauberbischofsheim

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Sandra Brandt
schreibt am: 01.12.05


5 Sterne = sehr gut

Dieses Buch wurde für Eltern und Therapeuten geschrieben. Ich bin zwar Physiotherapeutin, doch habe ich keine Fortbildung in Bezug auf die Vojta-Therapie absolviert. Ich habe deshalb ganz bewußt versucht, meine medizinischen Vorkenntnisse zur Seite zu schieben und mit den Augen von ?ungelernten? Eltern zu lesen. Die Autorin hat es meines Erachtens geschafft, mit einem sinnvollen und gut strukturierten Aufbau zu erklären, was die Vojta-Therapie ist und wie sie funktioniert, so daß auch ein Laie eine Vorstellung von der Funktionsweise entwickeln kann und versteht, welche Prozesse während und nach der Behandlung ablaufen und warum es so wichtig ist, daß die Behandlungen auch kontinuierlich zu Hause weitergeführt werden. Sehr anschaulich wurden auch die Therapeutischen Stellungen durch klare Zeichnungen und ausführliche Beschreibungen dargestellt. Positiv hervorzuheben ist auch, daß die wichtigen Beobachtungsmerkmale deutlich herausgestellt worden sind, um das eigene therapeutische Handeln kontrollieren zu können. Selbst auf mögliche häufige Ausweichbewegungen wurde eingegangen und auch diese wurden in klaren Zeichnungen dargestellt, so daß dem Laien auch deutlich wird, worauf er korrigierend einwirken muß. Sehr gut finde ich auch, daß die Autorin auf die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Therapeut und Eltern eingegangen ist, daß dies scheinbar oft zu Problemen führt. Auch hier wird versucht, Denkanstöße zu geben, woher eventuelle Schwierigkeiten in der Kommunikation oder im Verhalten auftreten können, z.B. aus den Widersprüchen die sich für eine Mutter in ihrem Rollendenken ergeben können, wenn sie gleichzeitig als Therapeutin und Mutter funktionieren muß.

Fazit: Ein, wie ich finde sehr gelungenes Buch. Es ist übersichtlich und nachvollziehbar gestaltet und geschrieben. Hier können Eltern wirklich viele Informationen über die Vojta-Therapie erhalten. Einen weiteren Pluspunkt erhält dieses Buch dafür, daß es auch als Nachschlagewerk für die einzelnen therapeutischen Stellungen genutzt werden kann, wobei ich nicht ausreichend beurteilen kann, ob diese fachlich korrekt sind, da ich keine Vojta-Therapeutin bin. Dieses Buch hat mich rundherum angesprochen, auch deshalb, weil es auch auf mögliche Konflikte eingeht und daher Lebensnah ist und nicht nur hochgeschraubtes Wissen enthält.
Der Preis für dieses Buch ist angemessen.

Sandra Brandt,
Physiotherapeutin
Salz, Westerwald

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Wolfgang Kainer
schreibt am: 14.11.05


5 Sterne = sehr gut

Allgemein

Kraniosakrale Osteopathie, schon der Beisatz ?Ein praktisches Lehrbuch? bringt es auf den Punkt. Es handelt sich bei diesem Werk um ein Praxislehrbuch. Übersichtlich und systematisch strukturiert vermittelt es ausführlich und sorgfältig die Geschichte, die Grundlagen, die Palpation und die Ausführung zahlreicher Techniken der Kraniosakralen Osteopathie.
Abgerundet werden die sehr praxisorientierten Beschreibungen durch viele detaillierte Bilder und Grafiken.
Sehr gut finde ich die praktische Verknüpfung von osteopathischen Prinzipien mit Prinzipien der TCM und verschiedenen energetischen Komponenten. Hier kann der Autor aufgrund seiner Ausbildung in Akupunktur und TCM dem Leser einen interessanten Aspekt aufzeigen.

Gliederung

Bei diesem doch recht umfassenden Werk würde eine detaillierte Gliederung fast ein eigenes Buch ergeben. Deshalb gehe ich kurz auf die Ziele dieses Lehrbuches ein.
Lehrziele:
-Beurteilung von Behandlungsreaktionen
-Deutlich differenzierte kraniale Untersuchung
-Nachvollziehen können des bewussten palpatorischen Zuhörens
-Therapeutische Synchronisation mit den homöodynamischen Kräften in den Geweben anschaulich machen
-Kenntnisse über Wachstum und Ossifikation der Knochen erwerben
-Adäquates therapeutisches Vorgehen, anhand genauerem Verständnis der Suturen
-Entstehen neuer palpatorisch therapeutischer Vorgehensweisen durch Umsetzung der vielfältigen neuen Kenntnisse

Fazit

Ein sehr sorgfältig ausgeführtes und wissenschaftlich fundiertes Buch. Hilfreich für jeden, der sich ausführlich mit der Kraniosakralen Osteopathie beschäftigen möchte. Meiner Meinung nach sehr empfehlenswert als Lehrbuch für die Ausbildung in der Kraniosakralen Osteopathie.
Man sollte nur darauf achten, dass man bei der Lektüre dieses recht umfassenden und interessanten Buches noch Zeit hat um seine Patienten zu behandeln.

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Astrid Neu
schreibt am: 02.11.05


4 Sterne = gut

In der sechsten Auflage ihres Buches ist es Hanne Marquardt gelungen alles rund um das Thema Fußreflexzonenmassage deutlich und kompakt in einem ansprechenden Buch zu verstauen.
In dieser Sechsten Auflage sind einige neue Aspekte aufgenommen worden. Hierzu gehören unter anderem Hinweise zur Behandlung von chronischen Schmerzpatienten wie auch die Behandlung rheumatischer Beschwerden und grippaler Infekte.

Mit einem ausführlichem ersten Teil zum Thema Grundlagen ist der Autorin ein sehr guter Einstieg gelungen. Hierin werden die Grundtechniken und die theoretischen Grundlagen wie z.B. Indikationen und Kontraindikationen und die Anatomie des Fußes sehr deutlich und leicht verständlich beschrieben.
Im zweiten Teil erfährt der Leser alles rund um die Praxis der Reflexzonenmassage am Fuß. Hierin werden zunächst die einzelnen Zonen genau beschrieben und zu jeder Zonengruppe werden die wichtigsten Aspekte deutlich herausgearbeitet. Hierzu zählen unter anderem die allgemeinen Hinweise, eine handkolorierte Zeichnung der Zonen, die anatomische Lage der Zonen, eine Besprechung der einzelnen Zonen der Zonengruppe und schließlich noch eine praktische Beschreibung der Arbeitsweise.
Weiter geht es mit der Behandlung: hierin erfährt der Leser alles über die Erstbehandlung und die Befunderstellung über den Aufbau der Folgebehandlungen bis zu der Schlussbehandlung. Abschließend gibt die Autorin im zweiten Teil des Buches verschiedene Behandlungsbeispiele zugehörend zu den einzelnen Zonengruppen.
Im dritten und letzten Teil dieses Buches geht es um die Besonderheiten und die speziellen Anwendungsgebiete der Reflexzonenmassage. Als einige Themengebiete nenne ich hier nur die Akutbehandlung, die Kombinationsbehandlung, Rund um Schwangerschaft und Geburt sowie ein Kapitel über spezielle Patientengruppen.

Alles in Allem finde ich dieses Buch sehr ansprechend da es der Autorin gelingt alles rund um das Thema Fußreflexzonenmassage in einem kompakten, leicht verständlichem Buch zusammenzuführen. Dieses Buch ist geeignet für alle die sich mit der Fußreflexzonenmassage beschäftigen wollen oder er bereits tun. Für Anfänger bietet es eine sehr gute Grundlage und für erfahrene Therapeuten ist es ein sehr gutes Nachschlagewerk und ich denke es bietet auch ihnen noch einige neue Einsichten auf dem Gebiet der Fußreflexzonenmassage.

Den Preis halte ich dennoch für etwas hoch.

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Maren Schiemer
schreibt am: 27.10.05


5 Sterne = sehr gut

Ein gutes Nachschlagewerk! Sollte in keiner Physiopraxis die CF-Patienten imKlientel hat fehlen!

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Maren Schiemer
schreibt am: 27.10.05


5 Sterne = sehr gut

Ein sehr vielseitiges und innovatives Buch, dessen Konzept sich gut in Gruppen integrieren lässt wie z.B. Beckenboden, Geburtsvorbereitung,Rückbildung, Rückenschule oder Funktionsgymnastik- wenn nicht gleich als ganzer Kurs dann als Schnupperstunde oder Abwechslung.

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Roland Bruzek
schreibt am: 17.10.05


3 Sterne = befriedigend

Das Buch "Untersuchen in der Physiotherapie" vom Thieme-Verlag ist als physiolehrbuch Basis erschienen.
9 Autoren haben hier den Versuch unternommen, die Untersuchungsmethoden im Bereich Physiotherapie über die Bereiche Bewegungssystem, Haltung und Kardiopulmonales System einschließlich dem Clinical Reasoning auf 196 Seiten darzustellen. Herausgekommen ist eine bunte Mischung von Untersuchungstechniken in sehr unterschiedlicher Informationstiefe:

Das Buch beginnt mit dem schwierigsten Thema überhaupt, nämlich dem Clinical Reasoning, einer Betrachtung des systematischen Vorgehens bei Analyse und Therapie. Dieser Themenbereich ist sehr gut gelungen und führt ausführlich in dieses doch recht anspruchsvolle Thema ein. Es gibt mir als erfahrenen Therapeuten viele Anstösse zu systematischem Vorgehen, überfordert aber sicherlich einen Berufseinsteiger, an den das Buch ja als physiolehrbuch Basis eigentlich gerichtet ist.

Das nächste Kapitel Untersuchen der Strukturen/ Gelenk- und Umfangmessung wird nach meinem Dafürhalten mit 13 Seiten äußerst knapp abgehandelt und stellt weder exaktes Basiswissen dar noch moderne Messgeräte. Es wird hier der Eindruck vermittelt, dass diese doch sehr oberflächliche Betrachtung des Themas ausreichend und Stand des Wissens sei, was sicher nicht der Fall ist, wie wir von anderen Publikationen im In- und Ausland wissen.

Sehr gut gelungen und auch der Zielgruppe entsprechend sind die Themen Haltung und Kardiopulmonales System. Es werden in beiden Kapiteln die wichtigsten Tests und Interpretationen dazu praxisnah erläutert, sodass sowohl der Berufseinsteiger, wie auch der erfahrene Therapeut wichtige Informationen findet.

Zuletzt zu erwähnen ist der Bereich Tests der neuralen Mobilität. Auch dieser Bereich ist besonders gut und ausführlich mit gutem Bildmaterial dargestellt, besser als in den meisten Spezialbüchern, die mir sonst zu diesem Themenkreis bekannt sind. Daher verdient dieser Bereich auch eine besondere Erwähnung. Es bleibt nur auch hier wieder die Frage, ob die Thematik bereits für Berufseinsteiger tatsächlich geeignet ist.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sicher für jeden Leser etwas dabei ist, aber die bunte Zusammenmischung der Beiträge unterschiedlicher Autoren von den Herausgebern einfach unzureichend begleitet wurde. Somit ist das Buch auch nur sehr bedingt für die benannte Zielgruppe geeignet.

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Margaret Schmid
schreibt am: 10.10.05


3 Sterne = befriedigend

?Tanz in der Physiotherapie? ist eine gute Idee die manchmal nüchternen physiotherapeutischen Übungen in ein lustvolles dauerhaftes Üben zu verwandeln besonders dann auch im sozialen Kontakt in einer Gruppe. Bei dem Vergleich der funktionellen Bewegungslehre mit dem orientalischen Tanz, macht die Autorin deutlich, dass es sich vielfach um gleiche Bewegungen handelt und mit Hilfe dieser als Vorübungen sich der Bauchtanz erlernen lässt.

Im Anfangsteil beschreibt sie für jeden leicht verständlich die Grundlagen der Anatomie des Rumpfes, den Zusammenhang zwischen Bewegung und Atmung, das Zusammenspiel der Bauchmuskulatur mit dem Beckenboden und geht auf mögliche Ursachen von Rückenschmerzen und Inkontinenz ein. Auch die Krankheitsbilder Kopfschmerzen, Mukoviszidose und Osteoporose erklärt sie kurz und zeigt auf, welche Voraussetzungen für die jeweiligen Krankheitsbilder geschaffen werden müssen und worauf dann im orientalischen Tanz geachtet werden sollte. Außerdem stellt die Autorin heraus welche positiven Auswirkungen der Bauchtanz jeweils hat und dass sogar in der Schwangerschaft dieser eine hervorragende Prävention für den Beckenboden ist.

Die Übungsbeschreibungen wie die Bauchtanzbewegungen macht sie durch eine Vielzahl von schwarz/weißen Fotos anschaulich. Mit zwei Musikhinweisen und dazu passenden Choreographien gibt sie schließlich Anregung zu Tänzen. An Hand eines Fragebogens für eine Gruppe von Frauen, die an dem beschriebenen achtsündigen Kurskonzept teilnahmen, unterstreicht die Autorin nochmals die positive Wirkung des orientalischen Tanzes.

Interessant ist der geschichtlichen Teil über den orientalischen Tanz und wie er zu uns nach Deutschland kam.

Alles in allem ist dieses Buch sicherlich ein Ideenanstoß für PhysiotherapeutInnen, jedoch beinhaltet es viele Seiten einfaches Grundlagenwissen, zum anderen lässt sich der orientalische Tanz ohne Vorkenntnisse nur schwer aus einem Buch lernen. So stellt sich für mich die Frage, ist dieses Buch wirklich für PhysiotherapeutInnen, was im ersten Moment der Buchtitel verspricht.

Es ist sicherlich ein hilfreiches Buch für DozentInnen des orientalischen Tanzes mit tanzpädagogischer Ausbildung, die sich anatomische Grundkenntnisse aneignen wollen und die in ihren Gruppen immer wieder einige Frauen mit Beschwerden haben und darauf besser eingehen und umgehen möchten. Sollten diese Frauen aber dann nicht zuerst zu den jeweiligen Fachärzten geschickt werden. Wenn es erforderlich ist sollte dann in der Physiotherapie die Beschwerdereduzierung mit der nötige Bewegungsfähigkeit geschaffen werden.

Als Prävention und als lebendiges, dauerhaftes Training im Anschluss an die Therapie das Körperbewusstsein weiter zu verbessern, ist der orientalischen Tanz sicher eine wunderbare Möglichkeit. Dass ganz nebenbei auch noch die Lebenslust, das Selbstwertgefühl durch das ?sich zeigen? gesteigert und die Beziehung zum eigenen Körper verbessert wird, sehe ich auch so.

Das Buch sollte einen anderen Titel bekommen um für seinen Inhalt das entsprechende Publikum zu erreichen.

(verwandtes Produkt)

Simone Böhm-Paulyn
schreibt am: 13.09.05


4 Sterne = gut

Das Buch versteht sich als Einführung und theoretische Grundlage in die PNF. Es richtet sich vor allem an Physiotherapie-Schüler. Es ist umfangreich und übersichtlich gegliedert. Jedes Kapitel enthält einprägsame Merksätze.
Rund 50 Seiten bringen dem Leser Neuroanatomie, Funktion des Nervensystems, posturale Konrolle und motorisches Lernen nahe. Die PNF-Prinzipien und Techniken könnten im Verhältnis ausführlicher beschrieben werden. Als Grundlage zum Mattenprogramm werden die motorischen Entwicklungsstadien bis zum 4. Lebensjahr in Wort und Bild besprochen. Im theoretischen Teil über die PNF-Gangschulung werden die physiologischen Gangphasen und mögliche Gangabweichungen behandelt und mit Graphiken veranschaulicht.
Im praktischen Teil werden die Bewegungsmuster des Kopfes, Rumpfes und der Extremtitäten, die PNF- Gangschulung und die Behandlung der vitalen Funktionen anhand vieler aussagekräftigen Fotos dargestellt. Sie zeigen die jeweilige Ausgangs- und Endstellung. Die Darstellungen sind so gut gewählt, dass es relativ weniger Erklärungen bedarf.
Die Autorin schlägt alternative Ausgangsstellungen und Varianten vor. Sie gibt dem Leser somit ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten.
Am Ende des Buches geht die Autorin knapp auf eine Behandlungsplanung ein.

Fazit:
Die PNF-Grundprinzipien hätten ausführlicher dargestellt werden können. Für Schüler wären eindeutige Kommandi hilfreich.
Die Übersichtlichkeit des Buches überzeugt und anhand der vielen Fotos ist es nicht nur für Schüler ein praktisches Nachschlagewerk.

(verwandtes Produkt)

Wolfgang Kainer
schreibt am: 13.09.05


4 Sterne = gut

Allgemein:
Dieses Buch ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil unterteilt.
Der theoretische Teil ist nochmals dreigeteilt, wobei die anatomischen, kinematischen und biomechanischen Grundlagen so ausführlich besprochen werden, daß keine Wünsche mehr offenbleiben dürften.
Der praktische Teil gibt mit seinen vielen detaillierten Abbildungen und den dazugehörigen Ausführungshinweisen wie Ausgangsstellung, Ablauf und Endstellung sehr gute Anregungen für das Training mit dem Seilzug.

Gliederung:
Im ersten Kapitel werden der Seilzug im Allgemeinen sowie die Grundlagen der Biomechanik und der Physik (z.B. Kinematik, Skalare, Kraft, Masse, Hebelgesetze ...), Grundlagen der Trainingslehre (z.B. motorische Grundeigenschaften, Trainingsplanung, Trainingsindikationen und Neurophysiologische Grundlagen (z.B. Sensomotorische Kontrolle, Muskuloskellettäres System) besprochen.

Kapitel zwei bis 12 befassen sich mit den einzelnen Körperabschnitten, wobei immer klar strukturiert nach Aufbau, Kinematik, wirkende Kräfte sowie Seilzugübungen unterteilt wird.
Zusätzlich wird noch auf die durchführbaren Bewegungen einzeln eingegangen und eine oder mehrere Ausgangsstellungen vorgeschlagen.
Sehr hilfreich finde ich die Übungshinweise, welche nochmals auf Besonderheiten und etwaige Fehlerquellen der einzelnen Übungsausführungen aufmerksam machen.
Was ich mir noch gewünscht hätte wäre auch bei diesem Buch ein Anhang mit Stichwortsuche.

Fazit:
Meiner Meinung nach ein gelungenes Lehrbuch von einem Praktiker; geschrieben für Praktiker - auch wenn nach dem Durcharbeiten des theoretischen Teils erstmals ein anderer Eindruck bei mir entstand.
Es stecken viele gute Ideen und interessante Anregungen in diesem Buch die mir den praktischen Umgang mit dem Seilzug als solches erleichtern und das Training meiner Reha-Patienten bestimmt effektiver werden lassen.
Dieses Buch wird wieder einmal das Gewicht meines Arbeitsrucksackes um einige Gramm erhöhen.

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Astrid Neu
schreibt am: 28.08.05


5 Sterne = sehr gut

Das Buch von Bettina Paeth Rohlfs ist ein sehr gutes Fachbuch zum Bobath Konzept. Durch die sehr übersichtliche Gestaltung des Buches kann der Laser in diesem Buch leicht gesuchte Themen finden. Der Leser merkt rasch das der Titel wahr ist denn die Autorin spricht aus jahrelanger Erfahrung über das Bobath-Konzept. Dies macht die Texte noch verständlicher da er in einer einfachen und gut verständlichen Ausdrucksweise geschrieben ist.
Aufbau:
Beginnend mit den Grundlagen leitet die Autorin den Leser langsam an das Thema Bobath heran. In dem Ersten Kapitel geht sie auf das ?normale Bewegen? ein was Grundlage ist um die abnormalen Bewegungen bei neurologischen zu erkennen. Des weiteren geht die Autorin auf die Untersuchung und Dokumentation der gefundenen Aspekte ein. Die Frage nach den Prinzipien der Behandlung beantwortet die Autorin auch im ersten Kapitel.
In den Kapiteln zwei bis fünf beschreibt die Autorin die Problematik bei Patienten mit Hemiparese, Schädel-Hirn-Trauma, Ataxie und inkompletter Schädigung des Rückenmarks anhand verschiedener Fallbeispiele. In den Kapiteln sechs und sieben wird das Bobath-Konzept übertragen auf die Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose und Morbus Parkinson. Im achten Kapitel geht die Autorin auf Funktionsstörungen des Gesichtes und des oralen Traktes ein. Zentral hierin stehen die Atmung, die Kommunikation, die Stimmbildung und die Nahrungsaufnahme. In Kapitel neun beschreibt die Autorin das 24 Stunden Management und einige Vorschläge für Eigenaktivitäten. Zuletzt geht die Autorin noch auf verschiedene physiotherapeutische Hilfsmittel ein die in der Behandlung einsetzbar sind und verschiedene Fragen rund um neurologische Patienten und das Bobath Konzept die sich Therapeuten oft stellen.

Nutzen für den Leser und Zielgruppe:
Dieses Buch hilft dem Leser der noch nicht so vertraut ist mit dem Bobath Konzept einen Einblick hierin zu bekommen, aber auch für Fachleute erhält dieses Buch viele Nützliche Tipps und Anregungen. Durch das Besprechen von Fallbeispielen und einer guten bildlichen Darstellung der Patienten bekommt der Leser direkt einen Eindruck von den Problemen der Patienten und kann gut nachvollziehen was im Text besprochen wird.

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Rolf Rogler
schreibt am: 03.08.05


4 Sterne = gut

nachdem ich mich mit diesem Buch auseinander gesetzt habe, bin ich nun zu folgenden Ergebnis gekommen.

Dieses Buch wurde mit sehr viel Hintergrundwissen und aus eigener Erfahrung geschrieben, was man auch anhand der vielen Literaturhinweise gut nachvollziehen kann. Die Beiträge sind ebenfalls sehr umfangreich. Der Aufbau ist gut detaliert und einfach, aber dennoch verständlich geschrieben. Die Zusammenhänge sind sehr gut dargestellt. Was mir besonders gefällt, sind die einfach und verständlich geschriebenen Beispiele in den jeweiligen Kapiteln.

Was die Zielgruppe anbelangt, ist es leider nicht für jedermann geeignet, sondern viel mehr für Therapeuten, die der Technik von PNF und Bobath vertraut sind, da man zur Anwendung schon einige Grundkenntnisse der selben benötigt, um auch die gewissen Zusammenhänge zu verstehen.

Der Nutzen aus diesem Buch kann für jene von großer Bedeutung und Nutzen sein, die ausschließlich mit Neurologischen Patienten arbeitet, da die Autorin einen ganz anderen Behandlungsweg mit anderen Ansichten zeigt. Mit welcher Strategie man dabei heran gehen kann, zeigt das Buch in eindrucksvoller Art und Weise, was natürlich ihre große Erfahrung mit sich bringt.

Zusammengefasst ist es im Großen und Ganzen ein gelungenes Nachschlage werk mit viel Hintergrundwissen, klar und deutlichen dargestellten Bildern und Beispielen, welches jedem Neuro-Freak zu empfehlen ist. Für jemanden, der noch nicht damit behaftet ist, ist es ein Buch mit sieben Siegeln, was aber nicht heißt, dass er es nicht lesen sollte.

Diplomphysiotherapeut Rolf Rogler Bhealth
Leiter Physiotherapieabteilung Klinik Münchberg

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Astrid Neu
schreibt am: 27.07.05


5 Sterne = sehr gut

In der zweiten Auflage ihres Buches Kompendium physikalische Medizin und Rehabilitation ist es Veronika Fialka-Moser wieder gelungen die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Konzepte der physikalischen Medizin und Rehabilitation sehr informativ und grundlegend darzustellen.
Somit bildet dieses Buch die perfekte Basis für das Studium und die Ausbildung im medizinischen und physiotherapeutischen Zweig.

Mit einer genauen Definition der Rehabilitation und der Darstellung der Unterschiede in der Rehabilitation in Deutschland und Österreich ist der Herausgeberin ein sehr guter Begin gelungen. Hierin findet der Leser alle notwendigen Informationen rund um das Thema Rehabilitation.

Weiter geht es im Buch mit dem Thema der Quantifizierungsmöglichkeiten der Rehabilitation. In diesem Kapitel wird zunächst auf die ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) eingegangen sodass dem Leser der hiermit noch nicht vertraut ist eine sehr gute und leicht verständliche Darstellung gegeben wird.
Danach geht es weiter mit den Möglichkeiten zur Evaluierung der verschiedenen Parameter in der Rehabilitation. Möglichkeiten zur Schmerzbeurteilung, die Elektroneurographie und Elektromyographie, das Assessment von Kraft und Ausdauer, sowie der Koordination und einer Ganganalyse werden hierin grundlegend und sehr verständlich beschrieben.

Im dritten Kapitel dieses Buches werden die verschiedenen Rehabilitationskonzepte unter die Lupe genommen. Bei jedem dieser Konzepte wird erst eine genaue Darstellung des benötigten theoretischen Grundwissens gegeben sodass dem Leser in diesem Buch auch ausreichend fundiertes Grundwissen vermittelt wird. Folgende Rehabilitationskonzepte werden sehr übersichtlich und verständlich dargestellt: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Wirbelsäulenstörungen, Arthrose, Hand, periphere Nervenläsionen, rheumatische Erkrankungen, Schmerzsyndrom, Onkologie, Harninkontinenz, Geriatrie, Amputation, Erkrankungen der ZNS, Verletzungen des Rückenmarks und die Rehabilitation im Beruf.

Alles in allem ist dieses Buch ein sehr gutes Lehrbuch für Mediziner und Physiotherapeuten in der Ausbildung bzw dem Studium. Durch den neuen Aufbau wobei dem Leser am Anfang eines Kapitels die Lernziele deutlich sichtbar gegeben werden, sowie der deutlichen Hervorhebung der wichtigsten Merksätze und den handlichen Zusammenfassungen am Ende des Kapitels bietet sich dem Leser eine noch bessere Struktur zum Durcharbeiten dieses Buches.

Veronika Fialka-Moser hat es verstanden ein sehr übersichtliches und informatives Buch zusammenzustellen worin der Leser alle wichtigen Informationen rund um das Thema physikalische Medizin und Rehabilitation sehr strukturiert und verständlich vorfindet.

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Sandra Brandt
schreibt am: 27.06.05


5 Sterne = sehr gut

Sehr ausführlich wird zu Beginn auch im 3. Band die Geschichte der Muskel Energie Techniken geschildert, so dass dieser Band unabhängig ist von den ersten beiden. Gleich zu Beginn werden wichtige FAQ's beantwortet, bevor es mit einem sehr ausführlichen Teil der Anatomie und Physiologie des Beckens weitergeht. Klar strukturiert werden die Zusammenhänge verständlich und sehr detailliert erläutert, so kann bereits Vergessenes gut in Erinnerung geholt werden. Auch der praktische Teil ist sehr gut übersichtlich gegliedert. Die genau beschriebene Vorgehensweise der Untersuchungsgänge sowie praxisnahe Hinweise machen es dem Leser leicht, sich in dieser Technik zurecht zu finden. Viele gut verständliche Abbildungen und Fotos unterstützen den Leser, das Geschriebene zu verstehen.
Fazit: Dieses Buch trägt seinen Namen "Handbuch" zu recht, welches aber eine Fortbildung nicht ersetzen kann, dazu ist die Technik dann doch zu diffizil. Es ist meiner Meinung nach gut geeignet, evtl. Verständnislücken zu schließen und das Gelernte zu vertiefen. Auch als Nachschlagewerk, wird es gute Dienste leisten. Um sich einen Überblick über die Muskel Energie Techniken zu verschaffen, ist dieses Buch zu detailliert und auch zu teuer. Als Handbuch dagegen ist der Preis gerechtfertigt.

Sandra Brandt,
Schülerin der Physiotherapie
6. Semester, Gießen

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Astrid Neu
schreibt am: 04.05.05


5 Sterne = sehr gut

Das Buch van Paul Haber: Leitfaden zur medizinischen Trainingsberatung ?Rehabilitation bis Leistungssport- gibt auf 470 Seiten sehr umfangreich und übersichtlich die wichtigsten Aspekte des Trainings wieder. Das Buch ist für den Leser sehr übersichtlich aufgebaut und in fünf Teile gegliedert wobei Paul Haber in ca 95% des Buches auf Text zurückgreift und nur selten erklärende Zeichnungen oder Schemata benutzt.
Aufbau:
Mit einer Übersicht über die allgemeinen physiologischen Grundlagen bietet sich dem Leser direkt zu Beginn ein kleiner Exkurs in die Leistungsphysiologie (u.a. Energiestoffwechsel, Muskelkraft, Kreislauf, Lungenfunktion). Im zweiten Teil: der medizinischen Trainingslehre findet der Leser sehr ausführlich und gut verständlich Informationen über die Stresstheorie des Trainings sowie einer Erklärung der wichtigsten motorischen Grundeigenschaften. Des weiteren ist im zweiten Teil auch viel über die wichtigsten Trainingsregeln und ? methoden beschrieben. Dies gibt einen sehr guten Überblick über die Planung und die Durchführung eines Trainings. Anhand zweier Bespiele von mehrjährigen Trainingsplänen aus dem Leistungssport bietet sich dem Leser direkt eine praktische Umsetzung der zuvor beschriebenen Theorie. Der dritte Teil des Buches beschäftigt sich mit der Leistungsdiagnostik. Hierbei erhält der Leser nützliche Tipps zur Anamnese und verschiedener Tests um Leistungen und Entwicklungen messbar machen zu können. Teil vier gibt eine gute Übersicht über die leistungsmedizinische Trainingsberatung hinsichtlich verschiedener Risikogruppen, über wichtige Informationen über die medizinische Trainingstherapie sowie nützliche Aspekte zum Training bzw. Sport bei alten Menschen, Frauen und Kindern. Im letzten Teil befasst der Autor sich mit der Ernährung und deren Wirkungen auf den Körper. Auch hierbei geht Paul Haber auf die wichtigsten Grundlagen zum Thema Ernährung ein und stellt diese gut verständlich dar.
Nutzen für den Leser:
Für den Leser bietet sich ein sehr übersichtlich gestaltetes Buch rund um das Thema Training. Am Ende jedes Themenabschnittes gibt es eine klar gegliederte, farblich hervorgehobene Zusammenfassung der wichtigsten Punkte eines Abschnittes. Die wichtigsten Aspekte sind ebenfalls im laufenden Text farblich markiert, sodass dies dem Leser das Auffinden wichtiger Punkte erleichtert. Das Buch ist zwar gut verständlich geschrieben, trotzdem sollte man schon eine Grundkenntnis auf diesem Gebiet mitbringen denn dies erleichtert das Lesen des sehr ausführlich und theoretisch fundierten Buches.
Zielgruppe:
Dieses Buch richtet sich hauptsächlich an Mediziner, Trainer sowie Therapeuten und Wissenschaftler die sich mit dem Phänomen des Trainings befassen. Außerdem bildet dieses Buch ein sehr gutes Lehr- und Nachschlagewerk für Studenten der Medizin und bietet eine umfangreiche und tiefgehende Einführung in die wichtigsten Trainingsaspekte.

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Michael Zwing
schreibt am: 04.05.05


5 Sterne = sehr gut

Das Buch ?Angewandte Osteopathie? ist auf Grund seiner klaren Strukturierung und umfassenden Vermittlung osteopathischer Techniken eine Bereicherung für jeden osteopathisch tätigen Therapeuten. Die Autoren, Serge Tixa und Bernard Ebenegger, unterrichten an der Schweizer Schule für Osteopathie in Lausanne.

Mit diesem ersten Band über die artikulären Techniken der Extremitäten legen sie ein Werk vor, das die parietale Osteopathie von mehreren Seiten beleuchtet. So werden dem Leser neben manuellen osteoartikulären Techniken auch Möglichkeiten bezüglich der Diagnosestellung vorgestellt. Die Autoren gehen davon aus, dass der Mobilitätstest allein für eine vollständige Diagnose nicht ausreicht. Deshalb stellen sie dem Therapeuten vor der jeweiligen Korrekturtechnik vier weitere Aspekte (Direkte Ursachen, Indirekte Ursachen, Klinische Untersuchung, Maßnahmen und Überlegungen vor Beginn der Korrektur) zur Verfügung, die einen Gesamtzusammenhang zwischen den Mobilitätstests einerseits und den osteopathischen Techniken andererseits herstellen sollen. Zugleich machen die Autoren aber deutlich, dass es sich bei den vorgestellten Möglichkeiten der Analyse lediglich um eine Anleitung, einen roten Faden handelt, mit dessen Hilfe die Analyse des Läsionsmechanismus eruiert werden kann. Tixa und Ebenegger weisen in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass selbstverständlich die Erhebung anamnestischer Daten unabdingbar ist.

Im Technikteil selbst ermöglicht die klare Gliederung eine schnelle Orientierung, so dass ein schnelles Nachschlagen möglich ist. Sowohl die Position des Patienten als auch die des Therapeuten wird zusammen mit der genauen Grifftechnik beschrieben. Zahlreiche Fotos sorgen zudem dafür, dass die Beschreibung der einzelnen Korrekturtechniken einfach nachzuvollziehen ist und die Korrektur fachlich korrekt erfolgen kann.

In vielen Fällen bietet der Technikteil sogar mehrere Varianten (Korrekturtechniken) an, so dass der Therapeut jeweils selbst entscheiden kann, welche Technik für die jeweilige Behandlungssituation geeignet ist. Die Autoren geizen nicht mit wichtigen Anmerkungen, Hilfestellungen und Tipps. An einigen Stellen werden sogar Warnungen ausgesprochen.

Die Literaturhinweise am Ende des Buches und das einseitige Glossar machen auf den Leser einen eher mageren Eindruck, da auch Begriffe erklärt werden, die ohne Zweifel zum Grundwortschatz zählen dürften.

Fazit: Das Buch selbst kann auf Grund seines stabilen Einbandes und handlichen Formats zu einem dauerhaften Begleiter werden. Mit 79,95 ? ist das Buch recht teuer. Vergleichbare Bücher sind aber kaum billiger, so dass sich die Investition bei diesem Buch in jedem Fall lohnt. Das Buch glänzt mit einer hervorragenden Didaktik, guter Verständlichkeit und einem ansprechenden Layout. Eine Investition, die sich lohnt. Weitere Bände sollen folgen.

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bock
schreibt am: 04.03.05


5 Sterne = sehr gut

sehr detailliert, ausgezeichnet umzusetzende Anregungen, gibt einen soliden, pathophysiologischen Hintergrund!

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Wolfgang Kainer
schreibt am: 11.02.05


5 Sterne = sehr gut

Umschlagtext:
Die Physiotherapeutin Barbara Zukunft Huber hat sich eingehend mit der funktionellen Entwicklung des Säuglingsfußes beschäftigt und eine kindgerechte Therapie erarbeitet, die sie bereits seit vielen Jahren sehr erfolgreich einsetzt.
Das Zauberwort heißt: Dreidimensionale manuelle Fußtherapie! Dieses therapeutische Vorgehen setzt sich aus speziellen Mobilisationsgriffen und dem anschließenden Fixieren mit einer Fußbandage zusammen. ...

In klar strukturierter Form wird in diesem Buch die dreidimensionale manuelle Fußtherapie vorgestellt und somit interessante Alternativen zur konventionellen Gips und Schienenbehandlung aufgezeigt.
Neben den anatomischen, physiologischen, pathologischen und funktionellen Grundlagen wird auch die praktische Handhabung der Techniken detailliert und anhand vieler Bilder für jedermann verständlich und nachvollziehbar dargestellt. Auch die Hintergründe für die Anwendung der jeweiligen Technik werden beleuchtet.
Deshalb ist dieses Werk sowohl für Therapeuten als auch für ratsuchende Eltern geeignet.
Erklärt werden Lagerungsmöglichkeiten, das Anlegen von Bandagen bis hin zu speziellen Grifftechniken.

Gliederung:
Im ersten Kapitel werden sowohl die anatomischen Grundlagen als auch die Fuß- und Beinentwicklung und die Bewegungsentwicklung besprochen.
Kapitel 2 befasst sich mit den Grundlagen der dreidimensionalen manuellen Fußtherapie und Kapitel 3 - 6 mit den einzelnen Fußfehlstellungen und Pathologien. Zum Schluß in Kapitel 7 werden die Indikation der therapeutischen Maßnahmen sowie die Diagnostik angesprochen.
Sehr hilfreich finde ich die in jedem Kapitel angeführten Fallbeispiele (teilweise sogar mit Röntgenbildern) und die farblich hervorgehobene Zusammenfassung von Kernaussagen sowie die Zuweisung eigener Kapitel zu den verschiedenen Fußfehlstellungen.
Was ich mir noch gewünscht hätte, wäre ein Anhang mit Schlagwort (Stichwortsuche).

Fazit:
Für mich ist dieses Werk alles in Allem ein sehr gelungenes Buch, in welchem Frau Zukunft Huber in der Ausführung der Techniken die Fußentwicklung der Säuglinge auch in der funktionellen Hinsicht berücksichtigt. Man erkennt an der Beschreibung der Pathologie der Fußstellungen und der Vorstellung der Grifftechniken den großen Praxisbezug der Autorin.
Es stecken viele neue Ideen und interessante Therapiemöglichkeiten in diesem Buch, die die praktische Behandlung von Fußfehlstellungen bereichern werden.
Dieses Buch werde ich auch als Nachschlagewerk für so manche pädiatrische Grundlage immer wieder gerne zur Hand nehmen.

Wolfgang Kainer

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schreibt am: 06.02.05


5 Sterne = sehr gut

sehr gut , praktisch und übersichtlich , einfach zu verstehen

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Nicole Westphal
schreibt am: 25.01.05


5 Sterne = sehr gut

Das kartonierte Buch ?Physiotherapie in der Pädiatrie?, herausgegeben von Antje Hüter- Becker und Mechthild Dölken, ist ein Buch des Thieme Verlags der Fachbuchreihe ?physiolehrbuch praxis?.
In zehn Kapiteln wird der Leser in die Möglichkeiten der Physiotherapie in der Pädiatrie eingeführt.

Im ersten Kapitel werden verschiedene Therapiekonzepte, wie das Konzept Bobath und Petö näher an den Leser gebracht. Die sensomotorische, emotionale, kognitive und soziale Entwicklung des Kindes findet hier auch ihren Platz. Natürlich kann hier nur ein kurzer Einblick in die verschiedenen Konzepte gegeben werden, jedoch wird das Interesse an weiteren Informationen geweckt.

Auch das Arbeitsfeld der Neonatologie findet in diesem Buch anklang.

In den weiteren sieben Kapiteln werden verschiedene physiotherapeutisch relevante Krankheitsbilder, angefangen von peripheren Paresen, über juvenile chronische Arthritis bis zu verschiedenen orthopädischen Erkrankungen, beschrieben.

Es werden jeweils der physiotherapeutische Befund und die mögliche Zielsetzung einer Behandlung betrachtet. Auch verschiedene Behandlungsbeispiele werden gegeben, welche sehr gute Ideen für die Praxis bieten.

Im letzten Kapitel wird eine kurze Einführung in die Rückenschule für Kinder vom Kindergarten- bis Grundschulalter gegeben. Hier werden Beispiele für eine Stundengestaltung beschrieben.

Besonders bemerkenswert ist, dass trotz der vielen Autoren das Buch sehr gut verständlich ist und auch die Didaktik einheitlich bleibt.

Durch die 510 meist farbigen Bilder und Tabellen wird der Lehrtext viel verständlicher und auch anschaulicher.

Wünschenswert in der nächsten Auflage wäre jedoch eine Übersicht der kindlichen Reflexe und Reaktionen, damit diese schnell nachgeschlagen werden können, denn sie spielen eine sehr große Rolle in der Neonatologie.

Fazit: Ein gelungenes Buch, welches durch seine Vielfältigkeit und den vielen Fallbeispielen besticht. Besonders geeignet für Auszubildende und Lehrkräfte.

Der Preis wird diesem Buch gerecht.

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Thomas Schick
schreibt am: 23.01.05


5 Sterne = sehr gut

Sehr anwenderfreundliches und umfassendes Nachschlagewerk zu Messverfahren in der Orthopädie und darüber hinaus.
Der Anwender wird durch eine einfache und nachvollziehbare Programmsteuerung ermutigt sich über die einfache Anwendung von Funktionstest hinaus mit dem wissenschaftlichen Hintergrund der Testverfahren auseinander zusetzen. Hierzu stehen neben zahlreicher Literaturhinweise eine Vielzahl nützlicher ?Links? zu Datenbanken und Einrichtungen zur Verfügung. Das umfangreiche Bildmaterial und die gut verständlichen und umfassenden Beschreibungen helfen bei der schnellen und einfachen Umsetzung der Tests in die Praxis.

Insgesamt ein gelungenes digitales ?Lexikon? welches für 25? im Preis angemessen ist. Es bietet selbst dem erfahrenen Therapeuten in der Orthopädie/ Neurochirurgie aber auch teilweise in der Neurologie nützliche Anregungen und Neuerungen im Einsatz standardisierter Messverfahren.

Eine Anregung meinerseits wäre ein ähnlich aufgebautes auf die Neurologie angepasstes Nachschlagewerk.

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C.Herhold
schreibt am: 23.01.05


5 Sterne = sehr gut

Beckenbodentraining leicht gemacht

Das Lehrbuch "Der Beckenboden- Das Tanzberger Konzept" bietet umfassende Möglichkeiten sich über das Thema Beckenboden zu informieren.

In der Einleitung beschreibt und erläutert die Autorin die Konzeptentstehung des Tanzberger Konzeptes. In den folgenden Teilen werden die Anatomie und die Krankheitsbilder des Beckenbodens mit zahlreichen Details erklärt.

Ein weiteres Kapitel des Buches beschäftigt sich mit der Schwangerschaft und Geburt, deren physiologischen und pathologischen Verlauf. Besonders zu erwähnen ist das Kapitel über die Krankheitsbilder beim Mann, das sehr ausführlich und anschaulich die häufig als "Frauenthema" deklarierte Problematik Inkontinenz behandelt.

Positiv zu erwähnen ist die gute Gliederung der Kapitel, die den Leser sukzessive mit dem Stoff vertraut macht.
Jedes Kapitel bietet am Ende Merksätze mit denen der Leser das erworbene Wissen kurz und prägnant präsentiert bekommt.

Besonderen Praxisbezug erhält dieses Buch durch die im Anhang vorhandenen Fragebögen für Patienten und dem Übungsteil, der eine gute Übungsauswahl für den Beckenboden bietet.
Die Übungen sind stets nach dem gleichen Prinzip (Ziel, Ausführung, Wirkung und Frequenz) aufgebaut.

Viele Adressen und das Glossar bieten weitere Informationsmöglichkeiten.

Die verwendeten Bilder entsprechen nicht ganz der gleichen Qualität, die das Buch ansonsten bietet.
Das Buch ist sprachlich relativ anspruchsvoll, so dass es sich weniger zum schnellen Durchlesen, sondern zum konzentrierten Durcharbeiten der Thematik eignet.

Fazit: Eine gute Quelle für alle Physiotherapeuten, die mehr über Hintergrundwissen und passende Übungen erfahren möchten.

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Matthias Pagels
schreibt am: 23.01.05


4 Sterne = gut

Mehr als nur Grundlagen der Sportmedizin!

Wer sich intensiver mit der Sportmedizin beschäftigen möchte, Informationen und Grundlagen über Feldtest, Substratutilisation, Laktatleistungsdiagnostik, Übertrainingssyndrom, Ernährung, Höhentraining und Sporttauchen benötigt, sollte dieses Buch lesen. Um alle Kapitel und Informationen nutzen zu können ist ein gutes Basiswissen über Grundlagen der Trainingstherapie und Trainingslehre Vorraussetzung.
Aber auch Einsteiger in diesem Gebiet können profitieren.
Das Kompendium enthält übersichtliche Tabellen über die Ernährung , Vitamine und Mineralien mit Vorkommen, Wirkung und Bedarf, zahlreiche sportartspezifische Diagramme über EKGs, Laktat, Fettstoffwechsel und Sauerstoffsättigung.
Insgesamt ist das Kompendium sehr gut strukturiert. So das auch ein schnelles, themenbezogenes Nachschlagen über das Inhaltsverzeichnis möglich ist.
Jedes Kapitel enthält eine Einführung, Begriffserklärungen, Grundlagen, konkrete themenbezogene Daten, umfangreiche Quellenverzeichnisse und Hinweise zu weiterführende Literatur sowie eine Möglichkeit zur Wissensprüfung.
Sehr interessant sind auch die Kapitel übers Doping, der Kindersportmedizin, den Frauensport, Training und Trainingslehre für chronisch Kranke und über den Behindertensport. Gerade diese Themen würden das Buch für jeden ambulanten Physiotherapeuten zur Pflichtlektüre machen. Leider sind sie sehr kurz gefasst, so das dass Buch eher ein Werk für die Leistungsdiagnostiker und ?Laktatfans? bleibt.
Wobei das gute Preis- Leistungsverhältnis (49,80Eur) doch auch einige Nichtleistungssportler betreuende Therapeuten überzeugen sollte.


Mit freundlichem Gruß

Matthias Pagels
(Bobaththerapeut, Lymphtherapeut, Angestellter einer Reha mit Leistungsdiagnostik, Absolvent des Bachelor-Studiengang Physiotherapie)

Meine Bewertung:
fachliche Aussagen 5 *
Tabellen und Diagramme 4 *
Preis-Leistung 5 *
Anwendbarkeit in der Praxis 3 *

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C.Herhold
schreibt am: 23.01.05


5 Sterne = sehr gut

Dieses Buch widmet sich einer Erkrankung die erst in den letzten Jahren an Bedeutung und Beachtung aus ärztlicher Sicht zugenommen hat.

In 10 Kapiteln beschreiben die Autoren die Grundlagen, die Manifestation der Erkrankung assoziierte Erkrankungen/Komplikationen, Besonderheiten aufgrund von Alter und Geschlecht. Außerdem gehen sie auf die medikamentöse Therapie, die Therapie mit ionisierenden Strahlen, die physikalische Therapie und die Notfalltherapie ein.

Jedes Kapitel führt den Leser von allgemeinen Fakten in detailreiche neue wissenschaftliche Erkenntnisse ein.

Besonders positiv fallen die Kapitel über die "Therapie aus Patientensicht" und die "Beratung und Schulung" auf. Diese erläutern mit welchen Schwierigkeiten Patienten mit Morbus Bechterew als Folge der Erkrankung täglich kämpfen müssen.
Hervorragend genau erfährt der Leser, wo Patienten Informationen bekommen, um selbst Wege und Lösungen zu finden mit der häufig schwer verlaufenden Krankheit umgehen zu lernen.
Wichtige Informationen über soziale Unterstützungs/-Beratungsmöglichkeiten runden das umfassende Angebot des Buches ab.

Die Zusammenfassungen und mit Lösungen versehenden Fragen am Ende jedes Kapitels fassen das Wichtigste noch einmal verständlich zusammen.

Leider sind nicht immer Bilder und Fotos vorhanden, die die sehr wissenschaftlichen Inhalte noch einmal optisch verdeutlichen.

Trotzdem ist dieses Handbuch ein geniales Informationswerk über die medizinische, soziale und ökonomische Bedeutung des Morbus Bechterew.

Ein Handbuch das seinem ganzheitlichen Anspruch voll gerecht wird.

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Maureen Müller
schreibt am: 19.01.05


4 Sterne = gut

Der Band 5 der Reihe ?angewandte Physiologie? von Frans van den Berg wird seines Titels durchaus gerecht, denn durch dieses Buch kann der Leser tatsächlich ?komplementäre Therapien verstehen und integrieren?.

Jeder Leser kann selbst entscheiden, wie tief er in das jeweilige Thema eintauchen möchte. Das Buch ist unterteilt in 8 große Kapitel auf 726 Seiten. Jedes Kapitel beginnt mit einem groben Überblick oder Einstieg in die jeweilige Therapie. Danach folgt, in Unterkapiteln eine detailliertere Beschreibung des Themas mit vielen praktischen Beispielen, Tabellen oder Schaubildern. Sehr gut sind auch die kurzen Zusammenfassungen zu jedem Thema.

Das Autorenteam bietet Einblick in die Traditionelle Chinesische Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie oder naturheilkundliche Arzneimitteltherapie und vieles mehr.

Dieses sehr komplexe Buch ist gut gegliedert und einfach in der Handhabung, gleichwohl die Inhaltsübersicht zu detailliert und dadurch unübersichtlich scheint.
Das Who is Who der Autoren hätte besser an das Ende des Buches gepasst um den Zugriff zur Inhaltsübersicht nicht zu erschweren.

Zu jedem Thema sind Ansprechpartner oder Kontaktadressen vermerkt und am Ende jedes Kapitels steht eine Liste mit Literaturangaben.
Die Zusammenhänge innerhalb und zwischen den komplementären Therapien sind für jeden Leser gut verständlich dargestellt.

Das insgesamt sehr ansprechende Buch mit seinen, längst überfälligen, Inhalten erhält von mir 4 Sterne.

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Tina Berg
schreibt am: 18.01.05


5 Sterne = sehr gut

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterrichte das Fach Messtechniken und betreue Diplomarbeiten. Bei meiner Arbeit mit den Physiotherapie Studenten ist das Auffinden von aktuellen standartisierten Testverfahren sehr wichtig. Die CD konnte ich für die Gestaltung des Unterrichts sehr gut verwenden. Die Beschreibungen sind auch für weniger erfahrene Therapeuten verständlich und nachvollziehbar. Sehr gut finde ich dass auch das Ausdrucken möglich ist. Vielleicht wäre es möglich ein Zulege-Blatt der Goniometer- und Umfangmessung für Allgemeine Befunde noch zur Verfügung zu stellen. Auch beim Auffinden von Literatur und Links gibt die CD eine gute Hilfestellung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Tina Berg

Akademie für den physiotherapeutischen Dienst
des Landes Steiermark
am Landeskrankenhaus - Universitätsklinikum Graz

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Rainer Widowsky
schreibt am: 11.01.05


4 Sterne = gut

Physiotest-Ortho 2005 bietet eine sehr Umfangreiche Auflistung an Testverfahren zur Untersuchung des Bewegungssystems an. Die Testverfahren sind alphabetisch und auch thematisch gegliedert, so dass der Nutzer auch ohne den genauen Namen eines Tests zu wissen, diesen finden kann.
Testverfahren zur Messung von Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer, Koordination, Gang, Atmung und vielem mehr werden übersichtlich mit Bildern illustriert, ihre Ausführung verständlich mit Text erklärt. Querverweise auf Studien, in denen dieses Verfahren angewendet wurde, auf Messgeräte und auf verwandte Verfahren runden die Informationen über ein Verfahren ab und sind durch ein einfaches Klicken mit der Maustaste schnell verfügbar.
Erfreulich ist generell, dass auch mit geringer Rechnerleistung alle Themen ohne Ladezeiten sofort von CD abrufbar sind.
Aussagewichtige Tests sind in der thematischen Übersicht vom Autor mit einem roten Pfeil hervorgehoben. Ansonsten wird eine Wertung der Tests hinsichtlich der wissenschaftlichen Gütekriterien dem Leser überlassen.
Manchen Testverfahren fehlen die Bezugsgrößen, um die Testergebnisse auch einordnen zu können. Diese sind zwar über ein externes Link schnell zugänglich, aber eben nur mit Online-Zugang.
Vorstellung und Erklärungen der gängigsten Messgeräte vervollständigen das Nachschlagewerk. Eine angeführte Bezugsquelle könnte einem Interessenten die Anschaffung eines Messgerätes erleichtern.

Für einen angemessenen Preis ist Physiotest-Ortho 2005 gut gegliedert, übersichtlich und verständlich. Eine Suchfunktion könnte die Suche nach einem Testverfahren beschleunigen. Auch würde der alphabetischen Übersicht eine Einteilung in Buchstaben gut stehen. Der Slump- Test am Ende des Alphabets ist z. B. nur durch herunterscrollen der Liste alle Tests ? immerhin 252 aufgeführte Verfahren ? oder über die Benutzung der Randleiste such- bzw. findbar.
Die CD ist sicherlich kein Muss für jeden Physiotherapeuten, für Therapeutenteams, die häufig Patienten mit Störungen des Bewegungssystems untersuchen, ein nützliches Nachschlagewerk. Auch Schüler sollten in ihrer Schulbibliothek darauf zurückgreifen können. Der Lehrende kann daran sein Wissen überprüfen und ergänzen.
Vielleicht bin ich altmodisch. Mit einer Buchversion würde ich jedoch besser arbeiten können.


Rainer Widowsky
Lehrer der Physiotherapie
an der Physiotherapieschule Neustadt am Rübenberge

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Heike Scheidhauer
schreibt am: 11.01.05


5 Sterne = sehr gut

Diese Physiotest-Ortho 2005 CD-Rom ist ein sehr geeignetes Hilfsmittel für Physiotherapeuten, Physiotherapieschüler, Mediziner und andere Fachgruppen, welche Messungen und Dokumentationen im Bereich der orthopädischen Medizin und Bewegungsanalysen durchführen wollen, sollen oder müssen.
Obwohl Details relativ kurz und prägnant beschrieben werden, sind die Aussagen zur Durchführung von Testverfahren oder z.B. der Anwendung von Messinstrumenten gut verständlich und praktikabel aufgezeigt.
Die Gliederung dieser Anwendung, die integrierten internen und externen Hyperlinks und weiterführenden Literaturhinweise (z.B. zu Diplomarbeiten, Studien) bieten einen ausgesprochen hohen Informationsgehalt. Zum Nachschlagen steht ausserdem ein Lexikon zur Verfügung. Es lohnt sich, diese CD-Rom zu kaufen!

Heike Scheidhauer
Diplommedizinpädagogin
Bethesda Schulen Basel
Tel.: 0041 (0)61 315 2185
heike.scheidhauer@bethesda.ch

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A. Lent
schreibt am: 11.01.05


4 Sterne = gut

Zielgruppe:
Für auszubildende Physiotherapeuten zu umfangreich, als Überblick geeignet.
Für examinierte Therapeuten sehr gute Möglichkeit das Wissen über Tests zu erweiztern und sich mit neuen Möglichkeiten je nach Fachgebiet vertraut zu machen.

Verständlichkeit: sehr gut

Praktische Anwendbarkeit:
Ist abhängig vom Fachgebiet und Möglichkeit der Handhabung der passenden Messgeräte. In der hysiotherapie stehen geringe Möglichkeiten zur Verfügung ausführliche Messungen/Befundungen im Rahmen einer Rezeptabrechnung zu erstellen. Demzufolge gibt es in den freien Praxen weniger effektive Messgeräte.

Informationsgehalt: sehr hoch

Besonderheiten: strukturierte übersichtliche CD mit aussagekräftigen Bildern

Preis/Leistungsverhältnis: o.K.

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Eva Herzog
schreibt am: 30.12.04


5 Sterne = sehr gut

Die CD Physiotest-Ortho 2005 ist sehr gut nutzbar, hat eine übersichtliche
Gliederung.
Zielgruppe: *****
Verständlichkeit:*****
Praktische Anwendbarkeit:****
Informationsgehalt:*****
Besonderheiten:gut als Nachschlagewerk, kann aber in der Praxis nicht bei
jedem Patienten angewendet werden, wegen Zeitaufwand
Preis/Leistungsverhältnis:****, Preis ist angemessen

Die Messgeräte sind allerdings noch zu teuer, so dass die Umsetzung der
Messungen teilweise noch problematisch sein kann.

Freundliche Grüße

Physiotherapie & Arbeitsplatzberatung
Eva Herzog

(verwandtes Produkt)

Tanja Donsbach
schreibt am: 28.12.04


4 Sterne = gut

?Physiotest Ortho 2005?, multimediales Nachschlagewerk zum Thema Assessment für PhysiotherapeutInnen.
Die CD richtet sich an den erfahrenen Physiotherapeuten, sowie an den Schüler in der Ausbildung, aber auch an Therapeuten verwandter Nachbardisziplinen und Fachärzten, wie den Orthopäden.
Eine Einführung zum Thema standardisierte Messverfahren macht deutlich, warum die Anwendung der aufgeführten Assessments in der ?evidence based practice? für uns Physiotherapeuten von Bedeutung ist.
Der Aufbau der CD ist klar strukturiert, enthält eine Übersicht die eine einfache Bedienung möglich macht.
Kurzbeschreibungen der einzelnen Testverfahren, Umsetzung bzw. Anwendung in die Praxis, Fotos, sowie umfangreiche Literaturangaben und Internetverweise (Links) geben eine detaillierte Beschreibung.
Es besteht ein umfangreiches Material an Messverfahren, jedoch ist eine regelmäßige Überarbeitung sowie Aktualisierung wichtig. Testverfahren für vaskuläre Störungen sind noch eine sinnvolle Ergänzung.

(verwandtes Produkt)

Heike BAUER
schreibt am: 22.12.04


4 Sterne = gut

1. Zielgruppe:
primär sicherlich PhysiotherapeutInnen, LehrassistentInnen und StudentInnen in Ausbildung zur Physiotherapie,
sekundär Mediziner (in Ausbildung) und hier v.a. Unfallchirurgen, Orthopäden und Physikalische Fachärzte

2. Verständlichkeit:
Mit Unterstützung der vielen Bilder ist der Inhalt vom Kapitel ?Gelenksmessung? gut verständlich. Leider fehlen diese bei vielen Funktionstests, die nur beschrieben werden ? dies wäre in der nächsten Auflage sicher noch nachzuholen.

3. praktische Anwendbarkeit des Inhaltes:
Über das Leitfadensystem mit den jeweiligen Verknüpfungen ist es einfach, die gesuchte Messung zu finden. Die Gelenksmessung selbst kann über die Beschreibung und die dazugehörigen Bilder praktisch sehr gut umgesetzt werden.
Wie bereits oben erwähnt funktioniert dies bei den Funktionstests nicht so gut, denn hier werden oft keine Abbildungen gezeigt und der Text allein beschreibt den Test v.a. für StudentInnen oft nur unzureichend.

4. Informationsgehalt:
Dieser ist umfassend und für das Themengebiet ?Gelenksmessung? absolut ausreichend. Besonders gut gefällt mir, dass auch andere, nicht so häufig verwendete Messgeräte beschrieben werden, die die StudentInnen - wenn überhaupt - nur in orthopädischen Ambulanzen zu Gesicht bekommen.
Auch die Literaturhinweise sind sehr umfangreich, und ein direkter Link auf die jeweilige Homepage erleichtert die Suche.
Bei den ?Funktionstests?, die ursprünglich nur als Zusatzinformation gedacht waren, könnte der Informationsgehalt noch ausgeweitet werden ? z.B. bei welcher Symptomatik,.... wähle ich welchen Funktionstest aus, ... + Ergänzung mit Bildern.
Dann wäre dies aber eine Ausweitung des Themengebietes, und der Untertitel müsste in ?Gelenksmessung und Funktionstests? abgeändert werden.
Ist dies nicht erwünscht, würde ich die Inhalte in dieser Rubrik kürzen und auf andere Literatur verweisen.
So wie jetzt ist es für die StudentInnen eher verwirrend und ohne direkten Zusammenhang zu einem klinischen Bild. Sie finden eine Auflistung von Zusatztests, die sie vielleicht irgendwo schon einmal kennen gelernt haben, die sie aber anhand den hier zu findenden Informationen praktisch nicht wirklich anwenden können.

5. Besonderheiten:
Gut gefällt mir, dass die SFTR-Nomenklatur und Neutralnullmethode mit den jeweiligen Standardwerten verwendet wird, denn dies ist die Basis jeglicher Dokumentation einer Gelenksmessung (leider wird diese immer mehr von alternativen, individuellen Aufzeichnungen abgelöst).
Noch einmal besonders hervorheben möchte ich die umfassenden Literaturhinweise mit den dazugehörigen Pubmed-Einträgen.

6. Preis/Leistungsverhältnis:
sehr gut

rezensiert von:
Heike BAUER
Dipl. Physiotherapeutin und
Stv. Direktorin an der Akademie für Physiotherapie des BFI Burgenland

(verwandtes Produkt)

CH. Winzer
schreibt am: 21.12.04


5 Sterne = sehr gut

zu dieser CD nehme ich wie folgt Stellung:

Zielgruppe: Physiotherapeuten/innen - Ärzte - Ergotherapeuten/innen

Verständlichkeit: gut und umfangreich

Prak. Anwendbarkeit: entspricht den notwendigen internationalen Standards, verständlich und vollständig

Informationsgehalt: gut und berücksichtigt auch spezielle Tests

Besonderheiten: umfangreich und ausführlich

Preis: angemessen

Ch. Winzer
Leitende Lehrkraft
Staatlich anerkannte Schule für Physiotherapie
Universitätsklinikum des Saarlandes
Homburg/Saar

(verwandtes Produkt)

Ute Kretschmer
schreibt am: 21.12.04


4 Sterne = gut

Ich bin Lehrkraft an der Berufsfachschule für Physiotherapie der Uni-Klinik Würzburg und unterrichte die Schüler vorwiegend im ersten Jahr und am Anfang des zweiten.
In den Klassen sitzen 24-25 Schüler im Alter von 17 bis ca 30 Jahren, die zum Teil nach dem Abitur oder der mittleren Reife ihre erste Ausbildung absolvieren oder aus anderen Bildungszweigen zu uns gestoßen sind.

In der ersten Unterrichtsphase geht es um die Befundtechniken und dazu gehört natürlich auch das Winkelmessen/ Messsen.
Diese Inhalte betten sich in den Bereich der allgemeinen Befundtechniken und der Muskelfunktionsprüfung ein und nehmen in diesem Komplex einen Stundenrahmen von ca 20 Unterrichtseinheiten in Anspruch.

Ihre CD-Rom ist für mich als Lehrkraft ein interessantes Hilfsmittel, für meine Schüler ist sie zu umfangreich und birgt zu viele Details. Der vergleichend geringe Stundenanteil im Bereich Messen läßt gar nicht zu, auf alle von Ihnen einbezogenen Informationen einzugehen. Ich finde eben diese Details aber zur Ergänzung meines Faches sehr sinnvoll, da ein fächerübergreifendes Gesamtbild geschaffen wird durch den Ausblick z.B. in die Atemmessungen oder den kleinen Anteil der Gangschule bzw. die Funktionskreisuntersuchungen zu einzelnen Gelenken.

Der Aufbau gefällt mir sehr gut, sofern man die CD-Rom installiert hat. Wie schon von Ihnen beschrieben ist das reine Starten von der CD recht mühselig und nicht vollständig. Nach der Installation, die übrigens schön wenig Speicherplatz beansprucht, kann man sich wirklich leicht zurechtfinden und sehr übergreifend suchen durch die deutlich angebrachten Orientierungsleisten und Querverweise.
Ein ständiger Wechsel zwischen den Einzelelementen macht das Nachschlagen effektiv und gründlich. Man kann z.B. immer in das Lexikon, um sich unbekannte Begriffe erläutern zu lassen. Die farbliche Hervorhebung dieser Querverweise ist dabei eine zusätzliche,große Hilfe.

Eine besonders schöne Möglichkeit bietet der Zugang zu angehängten Studien und links, der einem eine weitere Vertiefung auf Wunsch erlaubt.

Die Bilder sind anschaulich aber zum Ausdruck z.b. auf einer Folie weniger gut geeignet. Um ein Testverfahren neu zu erlernen bzw.nachzulesen aber wunderbar.

Der Text ist strukturiert und einfach gut verständlich.

Ich finde das Preis-Leistungsverhältnis ausgewogen, wenn es einen Schülertarif geben würde, wäre das Interesse unter meinen Schülern aber sicher größer. Schließlich müssen sie sich aus der Flut der Möglichkeiten erst selber eine für sie nützliche Bibliothek für zu Hause aufbauen.

Man bekommt hier viele Informationen gut strukturiert, erklärt und mit Bildern aufbereitet mit der Möglichkeit gekoppelt, selber zu entscheiden, ob das Gelesene ausreicht oder man noch mehr wissen möchte.

Die CD wird sicher kein direktes Unterrichtsmaterial werden,ist aber zur Ergänzung oder auch als Nachschlagewerk für die Schüler sehr gut geeignet.

Ich gebe der CD-Rom für den Bereich Messen ****
(Da nicht jeder über einen PC verfügt und sich dieser auch nicht gut mit ins Behandlungszimmer zum Patienten nehmen läßt erscheint mir ein gut transportierbares Buch doch als unerlässliches Nachschlagewerk)

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G.Hellmig
schreibt am: 21.12.04


4 Sterne = gut

Zielgruppe: Medizinische Berufe wie Ärzte, Physiotherapeuten, Zahnärzte.

Verständlichkeit: Es ist kurz ,klar und prägnant geschrieben.

Praktische Anwendbarkeit des Inhalts: Ist praktisch orientiert und passt Inhaltlich zum Fach "Befund und Untersuchungstechniken" mit messungen und MFT.

Informationsgehalt: Der Fragebogen zur Schmerz und die vorstellung verschiedene messgeräte ergänzen nochmal das thema.

Besonderheiten: Ich begrüße das Team die diese CD entworfen hat . Es ist Ihnen gelungen die messungen mit verschiedene Geräte auf dem neusten Stand darzustellen.
Es fehlt aber noch was für die analyse vom Status in ventral, dorsal und lateral und
"Befunde" beispiele wo man dadurch auch bestimmte erforderliche messungen nachvollziehen könnte.

Preis/Leistungsverhältnis: Ist ok. Bietet sich auch für Schüler an.

G.Hellmig
Physiotherapeutin
Lippe Institut-Fachschule für Physiotherapie Bad Lipspringe

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C. Herhold
schreibt am: 11.12.04


4 Sterne = gut

Dieses Lehr- und Praxisbuch führt den Leser strukturiert und präzise in sämtliche Fascientechniken ein.

Der erste Teil beschreibt und erläutert dem Leser die Fascien und ihre anatomische und physiologischen Gegebenheiten.
Diese werden sukzessive mit den zu erlernenden Fascientechniken im zweiten Teil verbunden.

Viele Fotos und Abbildungen helfen dem Leser die beschriebenen Inhalte zu verstehen und danach praktisch umsetzen zu können.
Untereinander verweisen die einzelnen Textabschnitte wieder auf bekannte Sachverhalte, so dass es dem Leser gelingt Neues mit schon bekannten Techniken zu verbinden.

Dieses Buch legt großen Werte auf dei Betonung der Einheit und Vollständigkeit des menschlichen Körpers, auf die Tatsache, dass die Struktur und Funktion gegenseitig und umkehrbar voneinander bahängig sind, as auch auf das körpereigene komplexe Gleichgewichtssystem selbstheilender un selbstregulierender Kräfte.

Insgesamt ein ausführliches und gelungenes Werk. Allerdings ist dieses Buch am besten für wissenschaftlich interessierte Leser und Osteopathen (oder die, die es werden wollen) geeignet.

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Gabriele Högg
schreibt am: 22.11.04


5 Sterne = sehr gut

Den Autor darf man zu diesem Buch beglückwünschen. Der vorliegende Band ist der erste von vieren. Die Muskelenergietechnik (MET) wird übersichtlich dargestellt und klar erklärt.
Im Vorwort wird mit der Geschichte der MET begonnen, ihrer Handhabung und ihren Anwendungen, welche Zustände durch diese manuelle Therapie verändert bzw. geheilt werden können.
Wichtige Punkte zum Verständnis sind fett gedruckt.
Teil 1 untergliedert sich in Prinzipien, Konzepte und Mechanismen.
Besonders ansprechend ist die Palpationsübung. Hier wird erläutert wie die 8 Schichten des Rückens Schicht um Schicht getastet werden.
Zu jeder Schicht wird eine kurze Anleitung gegeben, was bei Störungen auftritt und wie sie sich ertasten lassen.
In Teil 2 werden Screening- Untersuchungen sowie Befunderhebung und Behandlung der zervikalen Region beschrieben.
Bemerkenswert ist eine Tabelle die Screening ?Test zu den verschiedenen Körperregionen zusammenfasst.

Der Preis für dieses Buch erscheint angemessen. Das Buch ist sowohl für Praktiker, wissenschaftlich Interessierte als auch als Lehrbuch für Manualtherapeuten und Osteopathen geeignet. Die Grundlagen zur Muskel- Gelenk- Mechanismen werden gut erläutert und Hintergründe umfassend wissenschaftlich beleuchtet.
Die ausgezeichnete Bebilderung macht das Buch auch für Studierende leicht verständlich.

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Matthias Pagels
schreibt am: 08.11.04


4 Sterne = gut

Der ?Prometheus-Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem? als erster einer Dreierserie von Lernatlanten der Anatomie, beinhaltet die komplette Anatomie des Bewegungssystems.
Der Atlas ist in vier große Kapitel gegliedert: I Allgemeine Anatomie, II Rumpfwand, III Obere Extremität, IV Untere Extremität.
Diese Unterteilung wird durch eine farbliche Markierung der oberen Buchecken der einzelnen Kapitel unterstrichen.
Das erste Kapitel beinhaltet die Stammes- und Entwicklungsgeschichte der Menschen, die Oberflächenanatomie und Orientierungshilfen. Sowie eine umfassende und kompakte Übersicht über die Grundlagen der Knochen, Muskeln, Gefäße, das Lymphatische System und der allgemeinen Neuroanatomie(4).
Die nachfolgenden drei Kapitel sind didaktisch gleich gegliedert (5). Jeweils in folgende fünf Unterkapitel :

1.Knochen, Bänder und Gelenke: in dreidimensionaler Darstellung sowie schematischen Zeichnungen, Quer- und Längsschnitte (4)
2.Systematik der Muskulatur: bildliche Darstellung des einzelnen Muskel mit dazugehörigem Lernfeld, indem Ansatz, Ursprung, Funktion und Innervation beschrieben sind, zudem werden die in Zusammenhang mit den Gelenkstellungen verursachten Funktionsumkehrungen und Veränderungen erklärt (5)
3.Topographie der Muskulatur: dreidimensionale Darstellung, Schichtbilder, Längs- und Querschnitte (4)
4.Systematik der Leitungsbahnen: sehr gute bildliche Darstellung vom Verlauf der Arterien, Venen, Lymphgefäße und Nerven sowie einer ausführlichen Beschreibung von klinischen Bildern bei traumatischen und chronischen Schädigungen (5)
5.Topographie der Leitungsbahnen: vermittelt einen guten Überblick über den Verlauf von Arterien, Venen und Nerven in dreidimensionaler Darstellung und zeigt zudem Verlaufsvarianten und Unregelmäßigkeiten (4)

Diese klar gegliederte Struktur ermöglicht dem Leser eine leichte Handhabung. Inhaltlich gibt der Atlas einen vollständigen Überblick über die gesamten Strukturen des Bewegungssystems im Aufbau, über Bestandteile, Funktionen, Pathophysiologie und Aussehen. Über 1600 Illustrationen und 100 Tabellen unterstützen dabei den visuellen Lerneffekt. Das Preis-Leistungsverhältnis ist absolut angemessen und stellt eine wesentliche Alternative zu anderen großen Nachschlagewerken dar.(5) So versteht sich dieser Atlas nicht nur als ausgezeichnetes Lehrbuch für Schüler und Studenten therapeutischer Fachberufe wie der Physio- und Ergotherapie, sondern kann auch als Grundlage für das Medizinstudium betrachtet werden.
Auf die nachfolgenden zwei Atlanten ?Hals und Innere Organe? sowie ?Kopf und Neuroanatomie? (Erscheinung 2005) kann man demnach also gespannt sein. Als Trio, könnten sie dann eine ernstzunehmende Konkurrenz wie für den Sobotta, Benninghoff, Rauber-Kopsch und weitere darstellen.


Mit freundlichem Gruß

Matthias Pagels
(Bobaththerapeut, Lymphtherapeut, Absolvent des Bachelor-Studiengang Physiotherapie)

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Kerstin Bomsdorf
schreibt am: 31.10.04


5 Sterne = sehr gut

Wolfgang Harms hat mit seinem Buch "Gynäkologie und Geburtshilfe für Physiotherapeuten" ein Kompendium verfasst, das angehenden Physiotherapeuten beim Erlernen der speziellen Krankheitslehre in diesem Fachbereich ein wertvoller Wegbegleiter sein kann. Aber auch ausgebildeten Kräften dürfte dieses Werk zum schnellen Nachschlagen sehr nützlich sein.
Das Buch ist in zwei Abschnitte eingeteilt. Im ersten Abschnitt beschreibt der Autor die Grundzüge der Gynäkologie in Anatomie mit geschlechtsspezifischer Entwicklung, Physiologie und Pathologie. Die wichtigsten Krankheitsbilder sind übersichtlich mit Ursache, Symptomen und Therapie kurz dargestellt. Auch auf die Vorsorge, Antikonzeption und Unfruchtbarkeit wird kurz eingegangen.
Im zweiten Abschnitt folgen die Ausführungen zur Geburtshilfe. Harms beschreibt die physiologischen Vorgänge während der Schwangerschaft und der Geburt sowie die Entwicklung im Wochenbett. Auch hier finden sich Abschnitte zu pathologischen Abweichungen.
Beide Abschnitte sind von zahlreichen mehrfarbigen Abbildungen und dem erklärenden, kurzen, prägnanten Text geprägt. Am Ende folgen jeweils ein kurzer Glossar mit den wichtigsten Fachbegriffen sowie einige Übungsfragen zur Thematik mit Verweisen auf den jeweiligen Abschnitt.
Das Buch orientiert sich an der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Physiotherapeuten und ist daher als Lernhilfe neben dem Unterricht sowie zur Examensvorbereitung zu empfehlen. Die optisch hervorgehobenen Merksätze an zahlreichen Abschnittsenden erleichtern zusätzlich das Lernen. Allerdings sind nur die Grundlagen und wichtigsten Zusammenhänge kurz und knapp geschildert; der Leser benötigt daher einen Grundstock an Fachwissen und zur detaillierteren Arbeit Sekundärliteratur.
Alles in allem ist dieses Buch als Gedächtnisstütze und Lernhilfe sehr zu empfehlen. Wer schon immer ein Buch gesucht hat, mit dem er seine Aufzeichnungen aus dem Unterricht in einen Zusammenhang einordnen kann oder das ihm die wichtigsten Punkte zur Examensvorbereitung noch einmal vor Augen führt oder in dem er im Arbeitsalltag schnell noch einmal sein Wissen zu einem Krankheitsbild auffrischen kann - hier ist es!

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Cordula Herhold
schreibt am: 28.10.04


5 Sterne = sehr gut

Gut informiert für die Zukunft

Dieses Basiswissensbuch der Physiolehrbuchreihe bietet zahlreiche Informationen zu verschiedenen Themen der Zukunftsorientiertung des Berufes. es ist in 9 einzelne Abschnitte eingeteilt, die sich sowohl mit dem Selbstverständnis der Physiotherapeuten, der Zukunft des Berufes (Akademisierung), den Verbänden und den Rechten als Physiotherapeut, als auch mit wissenschaftlichem Arbieten beschäftigen.

Übersichtlich sind die Themenbereiche voneinander getrennt und mit überschriften in kleinere Teile zerlegt.

Positiv fällt neben der guten Strukturierung die genutzte Farbwahl auf; Themenseiten und Überschriften sind in blau geschrieben, während die Schrift in schwarz gehalten ist. Die zahlreichen Zeichnungen und Skizzen wirken durch die genutzte Farbwahl sehr ansprechend.

Die benutzte Sprache ist als sachlich und allgemein gut verständlich zu beschreiben. Im Anhang des letzten, wissenschaftlichen Teiles sind schwierige Fachbegriffe im Glossar leicht verständlich erklärt.

Für Physiotherapieschüler/-innen gibt es einen besonders interessanten Teil des Buches, der sich mit den Rollen des Schülers in der Physiotherapie beschäftigt. Dieser beschreibt treffend die verschiedenen Rollen des Schülers und die Ansprüche, die an ihn in den verschiedenen Positionen gestellt werden und ist deshalb besonders für diese Zielgruppe geeignet.

Die anderen Teile des Buches gehen oft sehr in Details von rechtlichen und wissenschaftlichen Fragen, die Physiotherapieschüler/-innen zukünftig beschäftigen werden, jedoch während der Ausbildung in den Hintergrund treten.

Berufserfahrene Physiotherapeuten bekommen hier Tipps für ihre Praxisführung und wissenschaftliche Inhalte des Berufes.

Fazit: Ein ausführliches, klar strukturiertes Lehr- und Nachschlagewerk für Physiotherapeuten (und Schüler), die sich für Hintergrundfragen und Zukunftsperspektiven des Berufes interessieren.

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Nicole Westphal
schreibt am: 24.10.04


5 Sterne = sehr gut

?Physiotherapie in der Gynäkologie? ( ISBN 3 13 129461 2), herausgegeben von Antje Hüter- Becker und Mechthild Dölken, ist ein kartoniertes Fachbuch der Reihe ?physiolehrbuch Praxis?, welches im Georg Thieme Verlag, 2004, erschienen ist.

Die Autorin Ulla Henscher hat in den zehn Kapiteln das Arbeitsfeld Gynäkologie; welches ?in den letzten Jahren neue Impulse erhalten? hat; angefangen von der Schwangerschaft über die Geburt bis zur Brustoperation beleuchtet.

Um die Gynäkologie besser zu verstehen werden auch grundsätzliche Dinge, wie die hormonellen Veränderungen in den unterschiedlchen Lebensphasen der Frau, von der Pubertät bis zum Klimakterium, sowie deren Störungen und daraus folgenden Therapien beschrieben.

Im dritten und vierten Kapitel wird die Physiotherapie in der Schwangerschaft und nach der Geburt, wo ?wir leider zunehmend von Hebammen verdrängt? werden, vielfältig beleuchtet.

Um mehr Kompetenz auf diesem Gebiet zu erlangen, werden hier Grundkenntnisse der Schwangerschaft und Geburt, auch mit Hilfe von zahlreichen Abbildungen und Merksätzen, vermittelt.

Auch auf das Thema Geburtsvorbereitungskurs, Rückbildungsgymnastik und die Behandlung von Wöchnerinnen wird eingegangen.

Ein sehr wichtiges Thema, der Beckenboden und die Organsysteme des Beckenbodens, werden anatomisch und auch physiologisch erklärt und erläutert.

Funktionsstörungen des Beckenbodens und deren Organsysteme werden beschrieben, wobei Ursachen, Verlauf, Häufigkeit und Therapie von Bedeutung sind.

Bei den urethrovesikalen und anorektalen Dysfunktionen und Senkungsbeschwerden wird die physiotherapeutische Untersuchung, angefangen bei der Anamnese bis zur Inspektion und Palpation, sowie die physiotherapuetische Behandlung, mittels Fallbeispielen, erklärt.

Schmerzen im Beckenbereich, ausgelöst zum Beispiel durch eine Entzündung des Scheidenvorhofs oder Vaginismus, werden benannt und die mögliche Vorgehensweise bei der Untersuchung und Behandlung wird bei einigen Krankheiten erläutert.

Im letzten Kapitel, Physiotherapie nach Brustoperationen, befaßt sich die Autorin mit der Anatomie der Brust. Aber auch Abweichungen und Erkrankungen, sowie die Erkennung, Behandlung und Therapie derer finden hier ihren Platz.

Das 218 Seiten starke Fachbuch besticht sehr durch die 192 Abbildungen, die zahlreichen Fallbeispiele, den logischen Aufbau und durch die sehr gut verständliche Schreibweise.

Der Preis von 24,95? ist diesem hervorragenden Fachbuch gerechtfertigt.

Fazit: Ein Buch, welches angehenden und erfahrenen Physiotherapeuten zu empfehlen ist. Es bietet einen Überblick über das weite Arbeitsfeld der Gynäkologie und deren Praxisrelevanz.

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Nicole Westphal
schreibt am: 20.10.04


5 Sterne = sehr gut

?Physiotherapie in der Psychiatrie? ( ISBN 3 13 129521-X), herausgegeben von Antje Hüter- Becker und Mechthild Dölken, ist ein kartoniertes Fachbuch der Reihe ?physiolehrbuch Praxis?, welches im Georg Thieme Verlag, 2004, erschienen ist.

Das in sieben Kapiteln unterteilte Buch umfaßt alle wichtigen Gebiete der Physiotherapie in der Psychiatrie, begonnen bei der Historie über therapeutische Haltung und berufliches Selbstverständnis bis zu bewegungstherapeutischen Vorschläge.

Auch ein Überblick über die psychiatrischen Krankheitsbilder, wie zum Beispiel Halluzination, Wahn, Depression und deren Symptome wird gegeben.

Durch eine beschriebene ?typische Visite auf einer geschlossenen Männerstation?, wird dem Leser näherer gebracht, wie es auf einer solchen Station aussieht und was zum Beispiel einem Praktikanten dort erwartet.

Auch die Ursachen, Verlauf, Therapie und Häufigkeit bestimmter Krankheitsbilder kommen nicht zu kurz, denn auch diese werden durch Fallbeispiele sehr gut beschrieben und werden somit auch verständlicher für den Leser.

In dem sechsten Kapitel ?Praxis der Bewegungstherapie? wird auf den bewegungstherapeutischen Befund, die Gruppertherapie und auf die Sporttherapie näher eingegangen. ?An 3 verschiedenen Therapieangeboten wird anschließend sporttherapeutisches Arbeiten exemplarisch vorgestellt.?

Im letzten Kapitel wird dann über die spezifische Bewegungstherapie geschrieben. Dort wird näher die Arbeit mit gerontopsychiatrisch Kranken, Kindern und Jugendlichen, schizophrenen Kranken, Kranken ohnen psychotische Symptomatik, Suchtkranken und depressiven Kranken beschrieben.

Durch die vielen Fallbeispiele und den Therapievorschlägen kann man sich sehr viele Ideen für die eigene Arbeit holen. Aber es wird auch beschrieben, auf was besonders zu achten ist bei den jeweiligen Krankheitsbildern und deren Therapie.

Trotz dass das Buch von einem fünfköpfigen Autorenteam verfasst ist, ist ein roter Faden auf den 204 Seiten, sowohl im Schreibstil als auch im Informationsgehalt zu erkennen.

Die 70 Abbildungen, die zahlreichen Fallbeispiele und die vielen Therapieansätzen runden das Buch ab und helfen beim Verständnis und geben auch Ideen für die Vorbereitung eigener Therapiestunden.

Sehr zu empfehlen ist dieses Buch angehenden Physiotherapeuten in der Ausbildung, aber auch ?alte Hasen? der Physiotherapie können gewiss noch Ideen für ihr eigenes Behandlungskonzept entnehmen.

Der Preis von 24,95? ist diesem Buch angemessen und meiner Meinung nach auch erschwinglich für jeden.

Fazit: Ein Buch was die Charakteristika des Arbeitsfeldes Psychiatrie in der Physiotherapie von vielen Seiten beleuchtet und somit eine große Hilfe für den Therapieaufbau sein kann.

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Michael Zwing
schreibt am: 08.10.04


5 Sterne = sehr gut

Der Georg Thieme Verlag bietet das bekannte Physiofachbuch ?Manuelle Therapie ? Bewegen und Spüren lernen? von Jochen Schomacher bereits in einer 3. überarbeiteten Auflage an. Schomacher ist Physiotherapeut und OMT-Manualtherapeut. Seine Bücher stehen für Präzision und ausgefeilte Didaktik auf hohem Niveau. Mit dem vorliegenden Buch bietet er insbesondere Physiotherapieschülern eine Einführung in die Manuelle Therapie, die ein fester Bestandteil der physiotherapeutischen Ausbildung ist. Das Buch ist in einen theoretischen und in einen praktischen Teil gegliedert. Im theoretischen Teil wird der Leser zunächst in die Geschichte der Manuellen Therapie und in das OMT Kaltenborn-Eventh-Konzept eingeführt. Es folgt eine kurze Einführung in die Bewegungslehre und in die Gelenkanatomie, die zweifelsohne das Rüstzeug für einen erfolgreich arbeitenden Manualtherapeuten darstellt. Im Kapitel ?Aspekte der Bewegungsuntersuchung? und ?Aspekte der Gelenkbehandlung? erfährt der Leser sehr genau, wie eine manualtherapeutische Behandlung und deren Dosierung auszusehen hat. Am Ende des theoretischen Teils sind sowohl die Indikationen als auch die Kontraindikationen der translatorischen Gelenkbehandlung aufgeführt. Der praktische Teil des Buches behandelt die Extremitätengelenke und die Wirbelsäule. Die einzelnen Gelenke werden systematisch in Bezug auf den Gelenktyp, die Gelenkfläche, die Ruhestellung, die verriegelte Stellung und das Kapselmuster beschrieben, bevor im weiteren Verlauf die rotatorische und translatorische Bewegungsprüfung erklärt wird. Sehr hilfreich sind hierbei die über 480 Abbildungen. Eine tabellarische Dokumentationshilfe erleichtert zudem die Planung einer manualtherapeutischen Behandlung. Über 20 vorgefertige Tabellen können als Anregung für die eigene Dokumentation verwendet werden. Im praktischen Teil des Buches gibt der Autor in gesondert hervorgehobenen Kästchen wertvolle Tipps zur Ausführung unter anderem in Bezug auf Gelenktests und Grifftechniken.



Fazit: Sehr empfehlenswert! Das Buch vermittelt neben Grundlagenwissen eine Menge zusätzlicher Informationen, so dass dieses Werk eigentlich zur Pflichtlektüre eines Physiotherapieschülers gehören müsste! Neben dem Ablauf einer Untersuchung, das Beurteilen von Bewegungsqualität, das Planen und Dokumentieren von Behandlungszielen und Maßnahmen vermittelt der Autor auch etwas von der Möglichkeit, ?sich auf das Abenteuer des Bewegens und Spürens einzulassen?. Er schreibt weiter, dass der Leser ?die Chance hat, eine wesentliche Faszination der Physiotherapie zu entdecken?. Dieses Buch ist dazu meiner Meinung nach bestens geeignet! Es erhält von mir 5 Sterne.

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Nicole Westphal
schreibt am: 15.06.04


5 Sterne = sehr gut

Das in drei Kapiteln gegliederte Physiofachbuch ?Technik der Massage? von Ulrich Storck ist durch die sehr gut verständlichen Texte und die zahlreiche Bebilderung empfehlenswert.

In dem Buch wird die klassische Massage, welche zu den ?ältesten Heilmethoden? gehört von allen Seiten beleuchtet.

Angefangen von den Anforderungen an den Patienten und an den Therapeuten, zu den Grifftechniken, Indikationen, Kontraindikationen und der speziellen Massagetechnik der Bewegungsorgane, umfasst das Buch auch den Massagebefund, die Muskelphysiologie und Spezialmassagemethoden, wie Bindegewebsmassage, Sportmassage und viele mehr.

Erwähnenswert ist auch, dass zu den unterschiedlichen Körperregionen jeweils die dazugehörigen Muskeln abgebildet sind um somit die Massage zu erklären und zu veranschaulichen was eigentlich massiert wird.

Auch der Elektrotherapie, mit welcher ?sich massageähnliche Einwirkungen auslösen lassen?, wird große Aufmerksamkeit geschenkt.

Durch Wiederholungsfragen und einer möglichen praktischen Prüfung der Elektrotherapie empfiehlt sich dieses Buch sehr Physiotherapeuten in der Ausbildung.

Aber auch für Physiotherapeuten und Masseure mit Berufserfahrung ist dieses Buch ein geeignetes Nachschlagewerk.

Fazit: Ein sehr gelungenes Fachbuch, welches einen Überblick der klassischen Massage liefert. Auch der Preis ist angemessen für solch ein hervorragendes Buch.

Das Buch erhält von mir 5 Punkte.

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Horst Bornemann
schreibt am: 15.06.04


5 Sterne = sehr gut

Back to the roots - Osteopathische Körpertechniken nach Sutherland

Das Buch ist ein Extrakt der Arbeit der Dallas Osteopathic Study Group. Einer Gruppe namhafter Osteopathen (u.a. Rollin Becker), die es sich zur Aufgabe gemacht hat mehr über die Arbeit und Methoden der Gründerväter der Osteopathie in Erfahrung zu bringen.
Ziel des Buches ist es, deren ursprüngliche Techniken zu vermitteln. Damit greifen die Autoren einen aktuellen Trend auf: Back to the roots, weg von einer Osteopathie die nur noch als Sammlung diverser Techniken für unterschiedliche Körperteile dient.
Im ersten Abschnitt legen die Autoren den Ursprung der Techniken und deren allgemeinen Prinzipien dar. Dabei gefällt ein sehr flüssiger, mit vielen Zitaten aufgelockerter Schreibstil. Speece und seine Mitautoren vermitteln auf sehr unterhaltsame Weise mit wenigen Worten mehr Grundsätzliches zur Osteopathie, als viele Autoren in oft erheblich dickeren Büchern.

Der zweite Abschnitt vermittelt die Umsetzung der Prinzipien und Techniken an den verschiedenen Körperteilen. Hier fallen eine klare Gliederung (Technik, Indikation, Patient, Therapeut und Vorgehen) und sehr gute Zeichnungen auf. So bereitet es keinerlei Probleme die Techniken in die Praxis zu integrieren.

Im dritten und letzten Abschnitt gibt es Tipps für die Suche nach der primären Läsion. Ferner werden die Behandlung der Bogensehne, ein auf Rollin Becker zurück gehendes Konzept zur Behandlung der anterioren Körperfaszie und die Behandlung der acht Diaphragmen vorgestellt.

Wer seine osteopathische Werkzeugtasche um einige sehr effiziente funktionelle Techniken für den myofaszialen Bereich erweitern möchte oder einfach mehr über die Prinzipien der funktionellen Behandlung erfahren möchte wird dieses Buch schätzen. Nebenbei erfährt man noch einiges über die Arbeitsweise von Still und Sutherland. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und mit hervorragenden Zeichnungen ausgestattet.

Ein Toptitel, ich gebe dem Buch 5 Sterne

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Tanja Donsbach
schreibt am: 02.06.04


3 Sterne = befriedigend

Jo Bueckens, der belgische Autor des Fachbuches "Osteopathische Diagnose und Behandlung"

ist der Entwickler der "Ganzheitlichen Integrierten Myo-Faszialen Osteopathischen Therapie"

(GIMFOT). Die GIMFOT stellt ein Arbeitsmodell dar, dass sich in Diagnosen und

Behandlungssystemen mit der Behandlung von Körperfaszien, aus verschiedenen

osteopathischen und nicht osteopathischen Bereichen, auseinandersetzt.

Im ersten Kapitel werden mögliche Ursache-Folge-Ketten auf Basis der faszialen, ossären

und viszeralen Systeme vorgestellt. Einige von ihnen sind durch zweifarbig gehaltene Grafiken

anschaulich dargestellt. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Untersuchungs- und

Behandlungsaufbau. Ziel des Autors ist, Behandlungsstrategien vorzustellen, die ein Minimum

an Techniken verlangen, um den größtmöglichen Behandlungserfolg zu sichern.

Der Inhalt sowie der Aufbau des Buches richtet sich an erfahrene Osteopathen.

Das Buch erhät von mir 3 1/2 Sternchen.

(verwandtes Produkt)

Michael Zwing
schreibt am: 25.04.04


4 Sterne = gut

Die Physiotherapie hat in der Behandlung von Bandscheibenschäden einen festen Platz. Die leitende Physiotherapeutin, Döris Dötz, und der leitende Oberarzt, Michael Weller, tragen genau dieser Tatsache mit ihrem Buch Rechnung. Die Entwickler des Tübinger-Konzeptes nach McKenzie für Patienten mit lumbalen Bandscheibenvorfällen, geben im ersten Teil des Buches einen kurzen Überblick über die Anatomie der Wirbelsäule und des Nervensystems. Weiter führen sie in die Pathophysiologie des Bandscheibenschadens und in die Grundlagen des Schmerzes ein. Die Autoren geben dem Leser eine orientierende Übersicht über die ärztliche Diagnostik und Therapie, und zeigen auf, wie die physiotherapeutische Diagnostik erfolgt. In diesem Zusammenhang ist es sicherlich zu begrüßen, dass die Autoren in ihrem Buch die physiotherapeutische Diagnose einführen und diesbezüglich Hilfestellung geben. Im Hauptteil wird die Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule in Bezug auf die physiotherapeutische Untersuchung und Behandlung besprochen. Zum Einsatz kommen unter anderem die bekannten Nerven- und Muskeltests. Nach jedem diagnostischen Teil folgen ausführliche Therapievorschläge. Ein im Buch grafisch hervorgehobenes Ausrufezeichen weist gesondert auf wichtige Informationen und Ergänzungen der Autoren hin.

Die gesuchten Informationen sind auf Grund der übersichtlichen Gliederung schnell auffindbar. Mit 217 Seiten hat das Buch Ähnlichkeit mit einem Leitfaden. Bedingt durch die Einfarbigkeit macht es einen eher nüchternen Eindruck. Ausgewählte Studien zu Physiotherapie und Bandscheibenschäden, ein kleines Glossar und ein ausführliches Literaturverzeichnis runden das Fachbuch ab. Negativ zu erwähnen ist bei solchen Büchern leider die mangelhafte Klebetechnik mit geringer Haltbarkeit.

Fazit:Empfehlenswert!
Da das Buch weit mehr Basiswissen als Detailwissen vermittelt, ist es in der Physiotherapieausbildung gut einsetzbar. Dem praktisch Tätigen bietet es dennoch verwertbare Informationen. Wenn nötig, auch einmal unmittelbar vor einer Behandlung.

(verwandtes Produkt)

Tanja Donsbach
schreibt am: 25.04.04


5 Sterne = sehr gut

Komplexe Theorie und Behandlung übersichtlich dargestellt.

Eric Hebgen D.O. (Diplom Osteopath) beleuchtet in seinem Fachbuch die Viszeralosteopathie von vielen Seiten. Er orientiert sich dabei an Konzepten namenhafter Osteopathen, wie Barral, Finet, Williame, Kuchera und Chapman, die sich auf viszerale Untersuchung- und Behandlungsmethoden spezialisiert haben.
Im ersten Kapitel werden die Grundlagen und Techniken der einzelnen viszeralen Schulen vorgestellt. Die Diagnostik wird anhand der ?Safetys? (Sicherheitstest zur Aufdeckung von Kontraindikationen; z.B. Sotto-Hall-Test n. Barral) und diverser Untersuchungs- sowie Behandlungsmethoden leicht verständlich in Wort und Bild dargestellt. Kleine Merksätze in farblich unterlegten Kästen heben den Kontext hervor.
Oft stellt eine Untersuchungsmethoden auch gleich eine Behandlung dar.
Allgemeine (global Listening) fasziale Techniken als auch spezielle (lokal Listening) fasziele Techniken werden demonstriert.
Im zweiten Kapitel beschäftigt sich der Autor mit der Osteopathie der einzelnen Organe. Die Vorstellung jedes einzelnen Organs beginnt mit der Anatomie und Physiologie in kürze dargestellt. Daraufhin folgt die Pathologie, sowie die Testverfahren und Behandlungsmethoden. Die Behandlung eines Organs kann über diverse Strukturen erfolgen. So kann ein Therapeut das Zwerchfell lokal über das Abdomen behandeln oder aber auch über die ?3 Achsen Technik? an den untersten 6 Rippen.
Ein Organabschnitt endet oft mit einer Patientenempfehlung. D.h. auf was muß der Patient verzichten (meisst auf Lebensmittel oder alltagsrelevante Verhaltensweisen bezogen).
Fazit: Absolut empfehlenswert als Nachschlagewerk für Studenten der Osteopathie ! Es liefert einen guten Überblick und einen fachlich informativen Hintergrund, sowie eine praxisnahe Bebilderung.

(verwandtes Produkt)

Roland Bruzek
schreibt am: 20.04.04


5 Sterne = sehr gut

Das Buch beschreibt auf vorbildliche Weise das Vorgehen bei Kiefergelenkproblemen, sowohl aus zahnärztlicher, wie auch aus physiotherapeutischer Sicht. Es ist somit sowohl für Zahnärzte als auch für Physiotherapeuten mit einer entsprechenden Zusatzausbildung besonders zu empfehlen.

Aus zahnärztlicher Sicht wird umfassend der Bereich Schienenversorgung und operative Verfahren erläutert. Aus physiotherapeutischer Sicht wird in besonderer Weise auf die ganzheitlich orthopädischen Zusammenhänge zwischen Statik und HWS-Kiefergelenkspannung hingewiesen und auch mit entsprechenden Befundelementen unterstrichen.

Außerdem findet der/die Physiotherapeut(in) eine Fülle von Test und Diagnoseverfahren zur Beurteilung von Funktionsstörungen des Kiefers, aber auch der HWS.

Das Buch stellt gerade im Bereich der Kiefergelenkstörungen die besondere Bedeutung der Zahnarzt(Z-Ärztin)-Physiotherapeut(in) Kooperation als Behandlungsteam in den Vordergrund.

Das Buch ist somit rund um wertvoll und ganz einfach "sehr gut""

(verwandtes Produkt)

Hermann Breitbach
schreibt am: 28.03.04


5 Sterne = sehr gut

Das vorliegende Buch von E. Hebgen ist didaktisch sehr gut aufgebaut und vermittelt dem Leser erstmals eine umfassende Darstellung der bekannten Visceralosteopathischen Untersuchungs- und Behandlungstechniken. Die ausführliche, jedoch nicht überladene Beschreibung der Techniken ergänzt mit sehr guten Fotos, und die in dieser Form einmalige zusammengefaßte Darstellung der Visceralen Osteopathie läßt das Buch zum unentbehrlichen Begleiter des die Osteopathie studierenden werden.
Tolles Buch. Kann nur jedem empfohlen werden.

(verwandtes Produkt)

Sustentaculum
schreibt am: 11.03.04


4 Sterne = gut

Der erste Band des in drei Teilen erschienenen Werkes vermittelt neben den Grundlagen des Bindegewebes, auch die Kenntnisse über die vielfältigen physiologischen Vorgänge im Bindegewebe. Van den Berg legte hierbei großen Wert auf eine konsequente Gliederung. Alle Strukturen (wie z.B. der Gelenkknorpel, die Bandscheibe oder die Synovialflüssigkeit) werden in Bezug auf die äußere Erscheinung, die Funktion, den Aufbau, die Bestandteile, die Physiologie und Pathophysiologie, die Regeneration und Wundheilung besprochen. Lobenswert ist, dass sich im ganzen Buch auffallend viele Zusammenfassungen befinden. Bedauerlicherweise ist die im Buch von Jan Cabri, Professor der Humanphysiologie u. Sportmedizin, verfasste Einheit ?Kontraktile Elemente der quergestreiften Muskulatur?, nicht so verständlich, wie man es vom Buch sonst kennt. Hier fehlen leider auch die Zusammenfassungen. Am Ende des Buches geht van den Berg auf die Haut und deren Thermoregulation ein. Sehr informativ ist auch das letzte Kapitel. Hier zeigt der Autor auf, welche Substanzen (z.B. Nährstoffe) und physiologische Reize sich positiv oder negativ auf die Strukturen des Bewegungsapparates auswirken. Zahlreiche Abbildungen erhöhen den visuellen Lerneffekt, das Layout ist ansprechend.
Fazit: Empfehlenswert! Dem Autor ist es gelungen, eine komplexe Materie übersichtlich und vor allem verständlich darzustellen. Der Preis erscheint mir dennoch etwas zu hoch.

Michael Zwing, Petershagen
Physiotherapieschüler im 5. Semester
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Roland Bruzek
schreibt am: 07.01.04


5 Sterne = sehr gut

Dieses Buch ist einfach Spitze. Der Autor hat es tatsächlich fertig gebracht, dass mir Physiologie Spaß macht und ich es verstehe.

Das Buch stellt nun in seiner 2. korrigierten Auflage auf > 300 Seiten mit sehr vielen Zeichnungen bebildert sämtliche Grundlagen der Physiologie von Bindegewebe, Muskulatur, Knochen und Sehnen in sehr anschaulich geschilderter Art und Weise dar.

Es ist nicht nur für den Studierenden Mediziner, Physiotherapeut u.a. geeignet sondern auch ein hervorrragendes Nachschlagewerk für alle, die einmal genau wissen wollen, was z.B. ein pathologischer Cross-Link ist oder wie das mit der Hyaloronsäure und dem Knorpel eigentlich wirklich funktioniert.

Insgesamt ein sehr gut gelungenes Buch, was auf vorbildliche Weise Fachwissen auf Basis aktueller wissenschaftlicher Literatur übersichtlich und anschaulich darstellt."

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Andreas P.
schreibt am: 06.01.04


5 Sterne = sehr gut

Wie unter mit dem Autorennamen Netter nicht anders zu erwarten, liefert auch diese 3. Auflage des Anatomie-Standardwerkes einfach hervorragende Zeichnungen zur Anatomie des Skelettes, Muskulatur, Nervensystem, Innere Organe und allem, was sonst noch für Mediziner oder medizinische Assistenzberufe wichtig ist.

Ergänzt wurde diese 3. Auflage durch zahlreiche Röntgenaufnahmen und Oberflächenbilder, die somit einen besseren Bezug zwischen dem Bild des Patienten, den bildgebenden Verfahren und dem anatomisch gezeichneten Bild ermöglichen. Dies ist zweifellos eine wertvolle Erweiterung dieses anatomischen Standardwerkes, an dem sich weiterhin alle anderen anatomischen Atlanten und sonstige Medien messen lassen müssen.

Das Buch ist für alle medizinischen Berufe, sowohl zu Studienbeginn, wie auch zu späterer Vertiefung während der fachlichen Fort- und Weiterbildung sehr zu empfehlen,

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Julia Niemann
schreibt am: 23.11.03


4 Sterne = gut

Buchbesprechung: Praxis der kraniosakralen Osteopathie


Das Buch umfasst den gesamten Bereich der kraniosakralen Osteopathie und geht sowohl fachlich als auch Fächer übergreifend in die Tiefe.

Für Einsteiger ist es schon in der Einleitung schwer lesbar und bedingt eine gute Einführung in die kraniosakrale Osteopathie durch den Dozenten. Daher kann es als Lehrbuch lediglich unterrichtsbegleitend und nicht als Ersatz für die Ausbildung gesehen werden.

Für den erfahrenen Praktiker ist es allerdings ein gut gegliedertes und übersichtliches Nachschlagewerk und auch zur Auffrischung bereits erlernter Fertigkeiten einsetzbar.

Das Buch bietet dem Therapeuten umfassende Erläuterungen sämtlicher Dysfunktionen einzelner Strukturen mit ihrer Entstehung, Klinik und Behandlung.

Besonders erwähnenswert ist die klare Gliederung der Kapitel. Zuerst wirt die Anatomie mit allen relevanten Strukturen ausführlich beschrieben. Es folgt die Erläuterung von möglichen Dysfunktionen, Diagnostik / Befunderhebung und die Behandlung mit ausführlicher Beschreibung sowie bildhafter Darstellung der Behandlungsgriffe und deren Ausführung.

Insbesondere die überarbeitete Fassung des Kapitels über das Kiefergelenk mit mehr als 150 Seiten bietet dem Therapeuten eine umfassende Grundlage für die Kiefergelenksbehandlung. Auch die enge Beziehung zwischen dem Kiefergelenk und der Körperstatik sowie die gegenseitige Beeinflussung bei Vorliegen einer Dysfunktion wird gut verständlich erläutert.

Abschließend ist noch zu erwähnen, dass das Verständnis für die Inhalte dieses Buches fundierte Kenntnisse der Neuroanatomie sowie der Biomechanik voraussetzt.

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schreibt am: 09.11.03


5 Sterne = sehr gut

ich finde dieses Buch sehr gut es ist halt alles sehr einfach und leicht zu verstehen geschrieben

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Hans Meier
schreibt am: 05.10.03


5 Sterne = sehr gut

Endlich dieses großartige Buch auch in deutscher Sprache. Damit wird es hoffentlich noch einem weitaus größerem Kreis zugänglich.
Die deutsche Ausgabe ist zudem ergänzt um wichtige Gesichtspunkte wie Scoring und um Ansätze wie das der Funktionellen Bewegungslehre.
Super Aufbau, gute Abbildungen und verständlich geschrieben.
Ein Muß für alle Physiotherapeuten, Sportlehrer, Ärzte und Orthopädiemechaniker.

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Birgit Budde
schreibt am: 30.08.03


3 Sterne = befriedigend

Das Buch Beckenboden von Beate Carriere ist ein umfassendes Werk zu diesem im deutschsprachigen Raum lange ignorierten Thema.Von der Anatomie über die Physiologie und Pathologie des Beckenbodens werden auch die unterschiedlichen Therapieansätze im physiotherapeutischen Bereich anschaulich dargestellt. Auch die Unterschiede der Krankheitsbilder und Behandlung bei Kindern, Frauen und Männern werden gesondert behandelt.


Das Autorenteam besteht aus international auf Inkontinenz und deren Behandlung spezialisierten TherapeutInnen und WissenschaftlerInnen.

Durch die Vielfalt der AutorInnen sind auch die einzelnen Beiträge unterschiedllich in Ansatz und Aufbau. Das ist einerseits bereichernd, da viele Variationen an Techniken und Vorgehensweisen vorgestellt werden, andererseits fällt es der LeserIn schwer, einen kontinuierlichen roten Faden zu entdecken. So ist dieses Buch eher eine Ansammlung von unterschiedlichen Behandlungsansätzen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Schade ist, dass in der Inhaltsübersicht keine Autorenangaben sind, auch die vita und der berufliche background der Autoren werden nicht erwähnt.


Fazit: Insgesamt dennoch für die Praxis ein sehr empfehlenswertes Buch, durch den begrüssenwerten internationalen Ansatz können auch kulturelle und medizinische Unterschiede eher wahrgenommen und hinterfragt werden ( z.B. die vaginale Untersuchung als Voraussetzung für eine adäquate physiotherapeutische Anamnese und Behandlung).

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Linda Lackner
schreibt am: 13.08.03


5 Sterne = sehr gut

Das seit langem ersehnte unverzichtbare Standardwerk für uns alle!


Ein spannendes, umfangreiches, willkommenes Werk - nicht nur für Physiotherapeutinnen und -therapeuten - sondern für alle, die sich mit Bewegung und Fortbewegung auseinandersetzen!



Basierend auf den neuesten Erkenntnissen der Ganganalyse, gut gegliedert und übersichtlich, hoch wissenschaftlich und total spannend, unterstützt durch anschauliche Graphiken, besticht es durch die fachliche Spitzenqualität der Autorin und läßt gleichzeitig spüren, dass es mit viel Liebe und Einfühlungsvermögen geschrieben wurde. Treffende praktische Tipps und Hilfen erleichtern die unmittelbare Anwendung in der Therapie.



Zur Person von Frau Kirsten Götz-Neumann, die wir in ihren Kursen auch persönlich erleben durften, möchten wir noch hinzufügen: Sie hat in ihrer hohen Fachkompetenz eine große Bandbreite an Wissen anzubieten, hat viel Herz, modernste Erkenntnisse und geht einen aktuellen Weg. Sie vermittelt das Gefühl am Puls der Zeit zu sein.

Dieses Buch ist bereits jetzt das unverzichtbare Standardwerk für uns alle, das wir schon so lange gebraucht haben!
Es ist uns allen äußerst hilfreich sowohl für die beobachtende Analyse des physiologischen Gangbildes mit dem treffenden Titel "So geht`s" bzw. für die Analyse der 43 pathologischen Gangabweichungen mit deren Ursachen, Auswirkungen und Zusammenhängen als auch für die praktische Anwendung in der Therapie!



Besonders interessant finden wir u.a. auch die Kapitel, in denen die psychische Komponente mit dem Gehen in Verbindung gebracht wird und den Vorschlag des salutogenetisch orientierten Ansatzes in der Therapie.



Kurz zusammengefasst: ein unbedingtes Muß in jeder medizinischen Büchersammlung, das sicherlich jeder von Ihnen gerne lesen wird!!!

Herzliche Gratulation an Frau Kirsten Götz-Neumann!



Das Team des Therapiezentrums für halbseitig Gelähmte in Wien,
Zentrum für ambulante Neurorehabilitation.

Linda Lackner, Dipl. PT und Leitung.

Homepage: www.thz.at e-mail-Adresse: thz@aon.at

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Roland Bruzek
schreibt am: 01.07.03


4 Sterne = gut

Dieses Buch inkl. der dazugehörigen CD erläutert mit ganz klarer Systematik die Analyse von Schmerzen im Bereich der WS und Unteren Extremität.



Es wird eine exakte Bereichsanalyse, sowie die Abgrenzung zum Geschehen an Neuralen Strukturen vorgenommen, sowie exakte Provokationspositionen für einzelne Gelenke / Segmente demonstriert. Dieses systematische Vorgehen erleichtert zwar dem Einsteiger das Vorgehe, ob es allerdings immer das nach der klinischen Relevanz zweckmäßige Vorgehen ist bleibt wohl noch zu diskutieren.



Das Besondere an diesem Buch ist zweifellos die Darstellung sämtlicher Tests als Kurzvideos auf der beiliegenden CD. Dies ermöglicht eine völlig neu Dimension beim Lernen von physiotherapeutischen Techniken und Tests, die es bislang nur bei einzelnen VHS-Videos zu sehen gab, aber eben nicht direkt zusammen mit einem Lehrbuch (ohne Aufpreis). Gelitten hat möglicherweise wegen den Kosten für die Kurzvideos die Qualität der normalen SW-Fotos im Buch selbst, aber das gleichen die Videos sehr gut aus.



Etwas verwirrend mag auf den ersten Blick der Titel "Leitsymptom Schmerz" sein, zumindest wenn man als Freund der Schmerzphysiologie hier mehr als 4 Seiten (von immerhin 420) zu diesem Thema erwartet, aber bereits der Untertitel macht hier ganz unmissverständlich das Thema "ManuelleTherapie" als das eigentliche Thema unmissverständlich klar.

Insgesamt ein gelungenes Werk , welches gerade auch für Neulinge im Bereich der Manuellen Therapie einen systematischen Einstieg in die Analyse und Therapie gestörter Strukturen ermöglicht, aber auch dem "Alten Hasen" noch so manche Vertiefung seines Wissens garantiert.
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Sabine Weratschnig
schreibt am: 29.06.03


5 Sterne = sehr gut

Das Buch ?Gehen verstehen? von Kirsten Götz-Neumann hat sich für mich und die von mir behandelten Patienten als sehr wertvoll erwiesen, v. a. bei der Differenzierung, wann eine Veränderung des Gangbildes für den Patienten sinnvoll und erstrebenswert ist und wann eben nicht.

Mit diesem Buch gibt uns die Autorin ein Instrument, die Funktionalität der spezifischen Bewegungsabläufe beim Gehen in Einklang mit dem individuellen Wohlbefinden des Patienten zu bringen.

Basierend auf objektiven wissenschaftlichen Erkenntnissen vermittelt Kirsten Götz-Neumann präzise Wissen über die physiologischen Abläufe des Gehens, kritische (für den harmonischen ökonomischen Bewegungsablauf notwendige) Momente im Gangzyklus und die spezifischen Aufgaben in den einzelnen Gangphasen.

Um uns Therapeuten das Erkennen von Gangabweichungen und v. a. deren Hauptursache zu erleichtern (Kompensationen sind ja oft viel besser sichtbar als die wirkliche(n) Ursache(n) des Problems), beschreibt die Autorin 43 Abweichungen, ihre jeweiligen Hauptursachen und ihre Auswirkungen auf die Erfüllung der essentiellen Aufgaben in den 8 Gangphasen.

Was ich besonders gut finde ist, dass nicht nur die Probleme, die eine Gangabweichung verursachen kann beschrieben werden, sondern auch die Verbesserung(en), die eine Abweichung dem Pat. bringen kann. Das hilft mir immer wieder zu unterscheiden, wann eine Gangabweichung ein Problem und wann eine Verbesserung oder sogar Notwendigkeit für die Funktionalität des Bewegungsablaufs Gehen für den Patienten darstellt.

Die Praxistipps aus der Erfahrung der Autorin, mit denen sie ihr Buch würzt finde ich nicht nur spannend sondern einfach enorm wertvoll und umsetzbar.

Und v. a. ? das Buch ist wirklich verständlich geschrieben! Zahlreiche Abbildungen verdeutlichen und komplettieren den Text. Man merkt beim Lesen dieses Buches, dass die Autorin jede Information wohlüberlegt formuliert und mit Abbildungen verdeutlicht hat, um dem Leser die komplexen Abläufe des Gehens gut begreiflich zu machen ? und ich finde, dass ihr das sehr gut gelungen ist.

Was ich auch enorm wichtig finde ist, dass auf den (für den Therapieerfolg oft entscheidenden) Einfluss psychologischer Aspekte auf Befund, Behandlung und deren Erfolg eingegangen wird. Die Umsetzung der drei Erkenntnisse der von Aaron Antonovsky definierten Salutogenese finde ich (nicht nur) in diesem Zusammenhang unverzichtbar und danke der Autorin für deren Beschreibung in ihrem Buch.

Man muss keinen Ganganalysekurs bei der Autorin gemacht haben, um von diesem Buch enorm profitieren zu können, aber die Umsetzung der Inhalte an den vielen Patienten im Kurs (welche bei den Kursen, an welchen ich teilgenommen habe, mit den auf der Ganganalyse basierenden Behandlungen und deren Erfolg sehr zufrieden waren) und der Spaß mit dem das Ganganalysewissen und noch viel mehr durch Kirsten Götz-Neumann vermittelt werden ist es wirklich wert!


Dieses sicherlich mit viel Hingabe geschriebene komplexe Werk über die Ganganalyse ist durch die intelligente humorvolle Weise auf die es geschrieben wurde und das praxisrelevante umsetzbare Wissen, das es vermittelt wirklich empfehlenswert!

Sabine Weratschnig
Dipl. Physiotherapeutin, Neurologie und Orthopädie, Wien
weratschnig@gmx.at

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Meduniqa.at, 3/2003
schreibt am: 12.05.03


5 Sterne = sehr gut

Die Leser halten mit diesem Führer nicht nur eine Liste medizinischer Websites in der Hand. Medizin Online 2003 ist ein "ganzheitlicher" Ansatz. Es ist der Versuch, die sensible Kombination Internet / Medizin verständlich zu machen. Der Versuch ist geglückt. Der Führer ist ein unverzichtbares Tool für alle, die den Wirren des Internet seriöse Informationen entlocken möchten.

Auf zwei Drittel des Buches beschäftigen sich die Autoren ausführlich mit dem Thema Internet und Medizin. Der dritte und letzte Teil listet alle relevanten Internet-Seiten nach Themengebiet; von Aids bis Zeckenschutz.

Medizin Online 2003 ist für all jene bestimmt, die sich auch außerhalb des Arztzimmers informieren möchten. Nun ist das Internet bekanntlich ein Medium, das nur geringfügig inhaltlicher Überwachung unterliegt. Jegliche Weisheit wird kund getan: Unglaubwürdige Heilmethoden ebenso wie nachweislich wirksame Therapien. Wie soll sich der mündige Patient zurechtfinden? Wie die Spreu vom Weizen trennen? Der neue Führer von Thomas Stodulka und Martin Tauss gibt Antworten. Und beschäftigt sich mit Problemen und Chancen des Internet: Sicherheit im Netz, rechtliche Probleme oder Vernetzung im österreichischen Gesundheitswesen.

Interessierte Internet-User werden an den umfangreichen Ausführungen ihre Freude haben. Laien erscheinen einige Texte vielleicht zu spezifisch.

Für jegliche Recherche unentbehrlich sind die Tipps zur Suche im Internet. Alle bekannten Suchmaschinen und Kataloge sind gelistet, Hinweise zur richtigen Suche im Netz helfen den Lesern beim Finden der gewünschten Information.

Fazit: Medizin Online 2003 ist ein unersetzlicher Führer für alle, die sich des Öfteren durchs Internet quälen auf der Suche nach ausführlicher, glaubwürdiger Information zum Thema Gesundheit.

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Ärztewoche, 3/2003
schreibt am: 12.05.03


5 Sterne = sehr gut

Ende der 90er-Jahre versuchten sich immer mehr medizinische Plattformen im WWW zu etablieren, wenngleich sich die NewEconomy bislang als besonders krisenanfällig erwiesen hat. Was aber sind heute die entscheidenden Qualitätskriterien zur Bewertung der Information? Wo sind seriöse und kompetente Angebote für Arzt und Patient zu finden? Wie kann sich der gesundheitsbewusste User die Möglichkeiten des Internets zunutze machen?

Kompetente Antworten auf diese Fragen liefert seit nunmehr drei Jahren die Handbuch-Serie ?Medizin Online?, deren aktuelle Version jetzt erschienen ist. Wer sich auf den Streifzug durch die Weiten des medizinischen Webs begibt, findet hier eine hervorragende Orientierungshilfe: Neue Portale für Ärzte und Patienten, bewährte Suchmaschinen und spezielle Suchdienste werden als Einstiegsmöglichkeiten vorgestellt.

Der Service-Teil bietet auf mehr als 170 Seiten sorgsam ausgewählte Adressen: Das neu eingerichtete ?Pharma-Web? bietet einen Überblick über das Web-Angebot von Pharma-Firmen, die oft wertvolle Gesundheitsinformationen präsentieren. Das ?Medizin-Web?bietet eine vorwiegend deutschsprachige Auswahl kommentierter Adressen durch alphabetisch geordnete Themengebiete von ?Aids? über ?Diabetes?, ?Magen/Darm?, ?Onkologie?, ?Reisemedizin? bis hin zu ?Zeckenschutz?. Die Textbeiträge beschäftigen sich auch mit den zahlreichen Anwendungen der Telemedizin. Besonderes Augenmerk gilt wie immer der Qualitätssicherung und dem Datenschutz, den beiden großen Problemfeldern im vernetzten Gesundheitswesen. Ärzte finden in ?Medizin Online? einen Überblick über Online-Initiativen, Hilfestellung für den Internet-Einstieg und Ratschläge, wie man das Medium zur Repräsentation nutzen kann.

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Verlag
schreibt am: 06.05.03


5 Sterne = sehr gut

Wir verbringen einen großen Teil unserer Zeit vor Bildschirmen sitzend, sind durch Konkurrenz- und Leistungsdruck oft überfordert, vernachlässigen unseren Körper, überschreiten unsere mentale Belastbarkeit. Dadurch wird unser Bedürfnis nach Ausgleich und Entspannung immer größer, und es wundert nicht, dass wir heute die Prägung eines neuen, vieles umspannenden Begriffs beobachten können: Wellness. Das Konzept von Wellness, von Gesundheit und Wohlbefinden als individuellem Lebensziel, gewinnt stetig an Bedeutung.
Dieses Buch soll die Tür zum Internet öffnen, wo sich eine Vielfalt von Angeboten, Gesundheitsratschlägen und Tipps zur Entspannung findet. Die Leserin und der Leser entdecken Hinweise für Wellnesshotels und Kurmöglichkeiten bis hin zum Wellnessbauernhof. Sie finden auch alles zum Thema Yoga und zu ähnlichen Bewegungs- und Entspannungstechniken. Darüberhinaus präsentiert Wellness Online ein Panorama zu Ernährung und Diäten, Fitness und Sport, Naturbehandlungen, Massageformen, Esoterik und Mystik, Mode, Naturkosmetik sowie Wohnen.

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schreibt am: 14.02.03


2 Sterne = ausreichend

Nichts für Anfänger, unübersichtlich. Kein Lehrbuch im eigentlichen Sinne, eher eine Sammlung von Informationen

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Lydia Engel
schreibt am: 18.12.02


4 Sterne = gut

Das Buch „Bewegungslehre“ von Silke Schellhammer ist eine Neuerscheinung aus der Gelben Reihe des Gustav Fischer Verlages und präsentiert sich somit in der gewohnt übersichtlichen Optik: kurze, knappe Sätze und Stichworte neben dem eigentlichen Text, welche das Lernen erleichtern, sowie Fragen an jedem Kapitelende, deren Antworten zur Selbstkontrolle am Ende des Buches zu finden sind. Inhaltlich handelt es sich um ein fächerübergreifendes Buch: Kurze Einführungen bzw. Wiederholungen zur Organisation der Motorik, mit sehr schönen Zusammenfassungen über das Nervensystem, die Muskulatur, sowie das Sensorische System bieten einen guten Einstieg in die Thematik. Im Kapitel „Bausteine in Bewegung“ wird der Zusammenhang von Bewegungsplanung, -ausführung und -korrektur näher besprochen. Im Anschluss erläutert die Autorin die Bewegungsentstehung aus der Evolution heraus, was wiederum in Zusammenhang mit den vorherigen Kapiteln gebracht wird. Erst danach geht es um die Haltungs- und Bewegungsanalyse. In diesen beiden Kapiteln beschreibt Silke Schellhammer anhand eines Beispiels sehr genau ihre Vorgehensweise und Therapieansätze dazu. Hinter den obligatorischen Übungsfragen gibt es zusätzlich noch Praxis-Vorschläge. Im letzten Kapitel „Konzept der Physiotherapie“ gibt die Autorin zudem noch Überlegungen und Ansätze zum Befund und zur Behandlung an die Hand. Durch das riesige Feld der Physiotherapie sind diese jedoch sehr offen gehalten, wobei der Leser daran erinnert wird, dass es wichtig ist, immer wieder eine Kontrolle (Qualitätssicherung) durchzuführen.
In diesem Sinne: „Die Schneider sind die klügsten Leute, weil sie immer wieder Maß nehmen, statt sich auf die alten Angaben zu verlassen.“ (George Bernhard Shaw). Alles in allem ist es ein sehr gutes Buch für den Aufbau der physiotherapeutischen Behandlung; auch weil man immer wieder daran erinnert wird, dass der Mensch ein komplexes Wesen ist und er sich verändert.
„Bewegungslehre – Motorisches Lernen aus Sicht der Physiotherapie“ von Silke Schellhammer eignet sich somit sehr gut, um die Ausbildung zum/zur Physiotherapeut/in zu begleiten und zu unterstützen.

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Ralf Bannwarth
schreibt am: 18.12.02


4 Sterne = gut

Die Autoren N.G. Rang und S. Höppner vermitteln mit dieser 3. Auflage (1. Auflage vor 6 Jahren) praxisnah die möglichen Techniken innerhalb der craniosacralen Therapie in einer sehr komprimierten und damit übersichtlichen Darstellung. So wird kurz auf die Geschichte, Hintergrundidee und Prinzipien dieses osteopathischen Systemzweiges eingegangen und die diagnostischen Möglichkeiten erläutert. Die wissenschaftlichen Grundlagen, welche mittlerweile allen Zweiflern der CSO empirisch genügend Beweise für ihre Existenz liefern, runden die nur 14 Seiten lange Einleitung zu diesem doch sehr komplexen Thema ab, bevor sich die Autoren ihrem Kernstück, den Techniken, zuwenden. Beschrieben wird hierbei die Vorgehensweise bei Faszienzügen, der Palpation des craniosacralen Rhythmus, dem Release von os occipitale und sacrum, den Körperquertechniken zur Diaphragmen-Behandlung, Seperationstechniken lumbosacral, das sogenannte „Stacking“ zum Erreichen eines Release, dem Folgen sich verändernder aktueller Ruhelagen („Unwinding“), der Mobilisation der Dura mater spinalis und schließlich auch der vegetativ sehr wirksamen Technik CV-4 am os occipitale und der Energietechnik V-Spread. Alle Grundtechniken sind mit kurzen Textpassagen über Anatomie und Bewegungsphysiologie des entsprechenden Systems begleitet. Die beiden weiteren großen Kapitel weisen die Behandlungstechniken den Bereichen Neurocranium (Schädelknochen) und Viscerocranium (Gesichtstknochen) zu und beschreiben dort Anatomie, Bewegungsphysiologie und Technik zu jedem einzelnen Knochen. Die hervorragenden graphischen Darstellungen der realistisch fotografierten Knochen (!!! ebenfalls als Plakate zu erhalten !!!) zeigen neben den wichtigsten anatomischen Strukturen auch die Bewegungsachsen und die Bewegungsrichtung während der Flexions-Phase des craniosacralen Rhythmus. Eine zentrale Rolle spielen hierbei mögliche Läsionsmuster innerhalb der Schlüsselknochen os occipitale und os sphenoidale, welche alle dargestellt, erläutert und später auch in Beziehung zu der Gesichtsform und seiner äußeren Gestaltung gebracht werden. Die Drainage der Venensinus und die Suturenbehandlungen bilden den Abschluss des Praxisteils, wobei sich hier die Autoren auf die wichtigsten Kreuzungsstellen exemplarisch beschränken. Alle Techniken sind angelehnt an das Upledger-Institut und sollten den auszubildenden Osteopathen, der auf diversen Fortbildungen eventuell andere Griffanlagen gelernt hat nicht irritieren. Hilfreiche Hinweise, wie bereits erwähnt die Gesichtsform der Patienten, die Stellung des os sacrum, sowie die gesamte Körperhaltung, sollen dem Leser ermöglichen Läsionsmuster der Beweglichkeit im Schädelknochenbereich zu antizipieren. Auch Reaktionen auf Seiten der Patienten, welche sich spontan auch vegetativ oder motorisch erkennen lassen können, werden neben den typischen Fehlerquellen des Therapeuten aufgelistet. Abschließend wird die von Upledger vorgeschlagene Behandlungsabfolge „Ten Step Protocol“ vorgestellt, welche nun mittels den Informationen aus dem gelesenen Werk nachvollzogen werden kann. Die große Stärke eben dieses Werkes sind die vom Kontrast her gut hervorgehobenen Graphiken aller Schädelknochen und die kurz aber ausreichend gehaltenen Textangaben. Die Querverweise finden ihr Ziel und der gesamte Aufbau des Buches ist logisch und gut zugänglich, um das Behandlungssystem der CSO zu verstehen. Durch die bewusste Kurzhaltung der Informationen fallen allerdings sämtliche neuroanatomischen Bezüge mit ihren Kontraindikationen und behandelbaren Symptomatiken weg, wie auch ausführliche Darstellungen zur Gesamtbewegung aller beteiligten Knochen während der craniosacralen Rhythmusphasen. Eine Grafik zur Übersicht der Sinuswege oder den Suturenverläufen gibt es nicht und so stellt dieses „Kurzlehrbuch“ eine gute Lektüre zur Behandlungsübersicht dar, welche sich kursbegleitend lohnt. Ohne Sekundärliteratur oder Kursskripte kommt der fortzubildende Arzt oder Physiotherapeut allerdings nicht aus. Fazit: Alternativen gut prüfen. Auf dem Büchermarkt der Osteopathie finden sich derzeit einige hervorragend ausgearbeitete Bücher, die oftmals denselben oder ähnlichen Titel tragen und ebenso ähnliche Inhalte wiedergeben. Das oben beschriebene Werk ist eine relativ preiswerte Variante, die übersichtlich aber ohne Anspruch auf Vollständigkeit das Thema CSO behandelt.

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Alexandra Schreiber
schreibt am: 18.12.02


4 Sterne = gut

Bei dem vorgestellten Buch handelt es sich um einen Leitfaden für die Arbeit mit Schlaganfallpatienten unmittelbar nach dem akuten Ereignis. Dabei werden die Krankheit mit ihren Besonderheiten, der akutmedizinische Alltag, Fachbegriffe und Fallbeispiele sehr anschaulich dargestellt.
Sowohl die Grob- als auch die Feinstruktur des Buches stimmen. Es wird mit den Grundlagen angefangen (Was ist ein Schlaganfall?,...) und dann Stück für Stück jedes interessante Themenfeld (Therapiekonzepte, Was ist Aphasie?, ..)abgehandelt. Egal ob man bestimmte Definitionen, Informationen über die Tätigkeit eines bestimmten Berufszweiges oder einen Sachverhalt sucht, in den kompakten Kapiteln findet man sich gut zurecht und kann schnell an das gewünschte Wissen gelangen. Dies ist kein Buch was ausschließlich für medizinisches Personal geeignet ist. Ein umfangreicher Glossar und gut strukturierte / formulierte Beiträge erlauben es auch Laien dieses Buch zu verstehen. Aus diesem Grund kann man besonders Angehörigen dieses Buch ans Herz legen, denn die erste Hilflosigkeit und Unsicherheit im Umgang mit Patient, Krankenhaus, Behinderung und Fachbegriffen kann so ein wenig aufgefangen werden. Interessant ist dieses Buch außerdem für jeden Neu- oder Quereinsteiger in die Neurologie. Fachpersonal kann sein Wissen auffrischen und bekommt noch einmal einen Einblick in die Idealversion des Krankenhausalltages. Die "alten Hasen" in der Neurologie werden keine neuen Therapieansätze oder neue Fakten über die akute Schlaganfallbehandlung finden. Doch sollten sich dieses Buch merken um es den Angehörigen an die Hand zu geben, die sich oft mit Ihren Fragen an die Therapeuten wenden. Fazit: Ein gelungenes Buch über die Situation nach einem Schlaganfall. Interessant, klar und verständlich formuliert. Lesenwert.

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Lydia Engel
schreibt am: 30.09.02


5 Sterne = sehr gut

Das vorliegende Buch ist sehr übersichtlich aufgebaut und gut für den Unterricht bzw. praktischen Einsatz während der Ausbildung als Begleitbuch nutzbar. Es beginnt mit einer kurzen Abhandlung über die Anatomie und Physiologie der Atemwege. Vom Mundraum über Alveolen bis hin zur Pleura. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Diagnostik und der physiotherapeutischen Untersuchung. Die Autorin legt dabei viel Wert auf Praxisnähe, d.h. sie beschreibt wie und was man hören und fühlen kann., ergänzt durch Skizzen und Tabellen. Der folgende Technikteil ist allgemein gehalten und wird dem Leser mit guten Fotos näher gebracht. Diese Inhalte kann man sehr gut als Vorbereitung bzw. Wiederholung des Ausbildungsstoffes nutzen. Dem folgt die spezielle Physiotherapie für Erkrankungen der Atemwege und der Lunge. Sehr übersichtlich steht die Definition der Erkrankung voran, gefolgt von einer Beschreibung des klinischen Bildes, sowie Ursachen, Entstehung, Diagnostik, Therapie und die Prognose. Der letzte Teil beschäftigt sich mit der „Therapie mit dem Atem“ (im Gegensatz zur „Atemtherapie“). Darin stellt Frau Göhring kurz und prägnant alternative Ansätze zum Umgang mit der Atmung vor, wie zum Beispiel das Schlaffhorst-Andersen-Konzept oder Qi Gong. Fazit: Als Nachschlagwerk ist dieses Buch für den praktischen Einsatz absolut geeignet.

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Ralf Bannwarth
schreibt am: 30.09.02


4 Sterne = gut

Der Autor selbst nennt sein Werk im Vorwort einen „Versuch, anderen klinisch arbeitenden Osteopathen die Erkenntnisse zu vermitteln“, die er selbst im Laufe vieler Jahre gesammelt und zu einem Konzept verarbeitet hat. Dieses Konzept beruht im wesentlichen darauf, über die Stimulation eines gewissen Typs von Mechanorezeptoren, die nozizeptiven Einflüsse eines fehlerhaften, neuromuskulären Reflexes auf Rückenmarksebene zu inhibieren. Hierzu liefert das Buch sehr ausführlich die nötigen Grundlagen zum näheren Verständnis der Technik. Dies beinhaltet die Annahmen und Schlussfolgerungen des Konzeptes, sowie die Physiologie der Rezeptoren und Muskelfasertypen und deren adäquate Manipulationsmöglichkeit. Neben mehreren Fallbeispielen aus dem klinischen Alltag des Autors wird der Leser selbst zur Anwendung der Methode instruiert und bekommt mittels zahlreicher Abbildungen einen näheren Zugang zu der wie eine „Wunderwaffe“ anmutenden Technik. Die Lage der Tenderpoints (hochsensible, druckempfindliche Punkte) und deren hauptverursachende Dysfunktion werden veranschaulicht und im ca. 130 Seiten starken Praxisteil (von Kopf bis Fuß) aufgegriffen. Dabei beschreibt der Autor zu den jeweiligen Schmerzpunkten die bewährte Bewegung, welche erfolgen muss um Schmerzfreiheit zu erlangen. Leider sind die Ausführungen nur sehr knapp gehalten (stets nur ein Bild pro Technik) und ringen dem Leser viel Praxiserfahrung in Grifftechnik und Bewegungsausführung ab. Die in der Ich-Form gehaltene Schreibweise unterstreicht, dass es sich um eine auf Erfahrung beruhende Technik handelt. Und auch wenn diese zweifelsohne physiologisch nachzuvollziehen ist, bleibt der Übertrag für den Anfänger dennoch schwer. Die in grau gehaltenen Abbildungen geben für das ungeschulte Auge nur wage den Ort der Prüfpunkte (Tenderpoints) Preis und dem Anfänger, der noch nicht in der Lage ist die Tenderpoints als Wegweiser zu palpieren, wird geraten sich auf das während der Behandlung entstehende Feedback des Patienten zu verlassen. Somit ist das Buch für den Neuling in der Osteopathie ohne reale Demonstration der Vorgehensweise nur bedingt geeignet. Es gibt aber einen Einblick und neue Ideen zum Herantreten an Schmerzproblematiken und des weiteren eine Hilfe zum Sammeln von eigenen Erfahrungen mit der beschriebenen Technik.. Das es funktioniert steht wohl außer Frage ... nur der Weg es zu erlernen geht wie so oft für den Rookie nur über die „Vormachen – Nachmachen“ - Schiene. Fazit: Für Interessierte lohnt ein Blick in der Fachbuchhandlung auf das Kapitel 2.2, welches eine schnelle Auskunft über das erprobte Denkmodell gibt. Wer sich dann von der Einfachheit begeistern lässt, sollte das Buch auch kaufen. Wer Zweifel hat, wird Schwierigkeiten haben in das Buch einzusteigen.

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Vinja Maria Bauer
schreibt am: 30.09.02


5 Sterne = sehr gut

Axel Gottlobs Buch beschäftigt sich mit dem Thema des differenzierten Krafttrainings mit dem Schwerpunkt Wirbelsäule. Der ehemalige Deutsche Meister im Bodybuilding spezialisierte sich auf Ergonomie, Arbeitsphysiologie und Biomechanik und legte mit diesem Wissen ausgerüstet ein Buch vor, welches unter anderem neue Gedankenanstöße für die Physiotherapie geben soll. Leicht verständlich führt er den Leser an die Feinheiten des differenzierten Krafttrainings heran. Da die Basics nicht fehlen dürfen, werden in den ersten Kapiteln die allgemeinen Auswirkungen des Trainings sowie die anatomischen und biomechanischen Grundlagen kurz und klar erläutert. Es wird mit alten Vorurteilen aufgeräumt die z.B. besagen, dass cardio-schwache Personen oder Osteoporoseerkrankte keinen Kraftsport ausüben dürfen. Nach dem gedanklichen Warm up werden in den folgenden Abschnitten spezifische Trainingsmodelle vorgestellt und an Hand von Studien belegt. Wer denkt, dass gerätegestütztes Wirbelsäulenkrafttraining immer das gleiche von Therapeut und Patient verlangt, wird hier eines besseren belehrt. Die Übungen sind innerhalb der zu trainierenden Muskelgruppen noch weiter gegliedert. Es gibt für die Bauchmuskeln einen fast unerschöpflichen Pool an Übungen, mit denen die verschiedenen Kompartimente der geraden Bauchmuskeln trainiert werden. Des weiteren werden sowohl mögliche Fehler als auch Kompensationsmechanismen erläutert. Unterstützungsgriffe vom Therapeuten werden erklärt und sowohl am Modell als auch im Foto dargestellt. Anhand dieses kompakten Buches ist es möglich, dem Patienten spezifisches Krafttraining mit und ohne Gerät näher zu bringen. Die optische Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend, da der erklärende Text mit Tabellen und Bildern untermauert wird. Gerade in der heutigen Zeit, in der gerätegestütztes Krafttraining ein Abrechnungsposten bei den Krankenkassen wird, ist dieses Buch der kundenorientierten Praxis zu empfehlen.

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Gabriele Sander
schreibt am: 30.09.02


5 Sterne = sehr gut

Hilde Sabine Reichel ist eine erfahrene Physiotherapeutin - sie ist seit 1994 Leiterin der staatlich anerkannten Physiotherapie-Schule des VPT und unterrichtet in den Bereichen Manuelle Therapie, Rückenschule und PNF. Das vorliegende Buch ist für sie in erster Linie ein Lern- und Arbeitsbuch für die Grundausbildung zum Physiotherapeuten. Es enthält viele praxisnahe Fotos zu jeder Technik und ist mit knappen – aber aussagekräftigen – Texten versehen, damit die Schüler schnell einen Überblick über das Wichtigste bekommen und auch selbst Notizen machen können. Alles ist leicht nachzuvollziehbar und selbst für Anfänger verständlich.
Lange habe ich überlegt, wie ich dieses einmalige, brillante Lehrbuch würdig vorstellen soll, wie man die Fülle von Wissen und Anschaulichkeit in Worte fassen kann. Einfach gesagt: Es ist eine echte Goldgrube, die man unbedingt haben MUSS! Hier nun eine "kurze" Zusammenfassung der inhaltlichen Schwerpunkte: Die Autorin beginnt mit der Begriffsklärung von PNF - der propriozeptiven neuromuskulären Fazilitation. Dem folgt das meiner Meinung nach beste und bedeutendeste Kapitel überhaupt – es wurde hinzugefügt, um den theoretischen Hintergrund besser zu verstehen: euroanatomie, die motorischen Systeme, Reflexsysteme sowie Neurophysiologie mit Anwendung auf das PNF-Konzept.
Erst dann folgt ein ausführlicher Theorieteil über die PNF-Techniken und die Bestimmung der einzelnen Diagonalen. Nächstes großes Kapitel sind dann die PNF-Muster selbst mit Fotos zu Ausgangs- und Endstellung sowie der Zielsetzung. Auch mögliche Fehlerquellen werden genannt. Weiter geht es mit einem ausführlichen Teil über PNF-Mattenaktivitäten und im Anschluß daran folgt die PNF-Gangschulung. Sehr interessant ist auch der Abschnitt über die Fazilitation vitaler Funktionen mit PNF, wie zum Beispiel Schluckvorgang, Atmung oder Gesichts- und Kaumuskulatur. Selbst PNF-Pattern für die Zungenbewegungen fehlen nicht. Kurzum: dieses Buch ist ein absoluter Wissens-Schatz!

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Vinja Maria Bauer
schreibt am: 30.09.02


3 Sterne = befriedigend

„Keine graue Theorie, sondern Schritt für Schritt die Basis für die Anwendung. Für alle, die gerne leicht lernen“, heisst es in diesem Buch. Ohne die Theorie geht es natürlich nicht. Das umfangreiche Werk beschreibt sinnvoll aufgebaut die gesamte Anatomie des Kraniosakralen Systems. Spätestens wenn der Leser die ersten 20 Seiten bewältigt hat, versteht er, dass viel mehr anatomische Kenntnisse vorausgesetzt werden, als in der Schule unterrichtet werden. In der Genauigkeit der Beschreibung der Gelenkfunktionen steht Liem nicht im geringsten dem „Kapandji“ nach. Der Technikabschnitt ist übersichtlich geordnet. Alle Handgriffe demonstriert der Autor am Schädelmodell und am „Lebenden“. Die Abhandlung der Ausgangsstellungen und der Handgriffe ist verständlich aufgebaut. Das Quellenverzeichnis ist nach jedem Kapitel aufgelistet. Fazit: Für das spätere Berufsleben enthält das Buch sicherlich nützliche Anregungen für die Praxis!

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Anja Schreiber
schreibt am: 30.09.02


4 Sterne = gut

Der Aufbau des Buches und die Vielfalt der Themen die behandelt werden, machen dieses Buch zu einem sehr interessanten Werk. Die verschiedensten Symptomatiken, Läsionen und Strukturen werden miteinander verknüpft und übersichtlich dargestellt. Einzig und allein durch das fehlende Glossar gestaltet sich das Lesen und vor allem Verstehen an manchen Stellen etwas schwierig. Die große Vielfalt an klinischen Bildern jedoch macht das Buch für den neurologischen Bereich sehr interessant. Besonders interessant sind auch die Themen, welche einen Einblick in die eher kognitiven oder logopädischen Bereiche der neurologischen Störungsbilder geben und so das Bild des praktischen Alltags auch mit theoretischem Hintergrund füllen und abrunden. Fazit: Wer sich mit der Neuroanatomie näher auseinandersetzen möchte, ist mit diesem Werk gut bedient.

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Vinja Maria Bauer
schreibt am: 25.08.02


4 Sterne = gut

Dass Kinder an Rheuma erkranken können, wissen die Wenigsten. Gerade Kleinkinder leiden besonders unter der tückischen Krankheit. Sie können sich noch nicht adäquat artikulieren und werden oft missverstanden. Rheumakinder gelten daher oft als bewegungsfaul und träge, weil die Körpersprache nicht richtig gedeutet wird.
In diesem Buch wird die nonverbale Schmerzäußerung der Kinder beschrieben. So kann die Umwelt des Kindes besser reagieren und dem Kind helfen.

Das Buch enthält Tipps für Therapeuten, diese Signale zu deuten und in die Behandlung einfließen zu lassen. So wird dem Kind die Angst vor den physiotherapeutischen Behandlungen genommen, die Behandlung wird effektiver und das Vertrauensverhältnis wird gestärkt. Denn gerade für kleine Kinder ist es wichtig, dass die Behandlung keine Schmerzen verursacht und sie spielerisch an die Therapie herangeführt werden. So turnen die Kinder gerne mit und freuen sich auf die Physiotherapie.

Des weiteren werden die verschiedenen Rheumaformen umschrieben und die jeweiligen Erscheinungsbilder erläutert. Das Buch handelt alle Gelenke und die Wirbelsäule ab. In jedem Kapitel werden Anatomie, Pathomechanik, Befund, therapeutisches Verfahren und die Gefahren der Behandlung der jeweiligen Gelenken beschrieben. Das Buch ist mit vielen Bildern aufgelockert, welche die Texte und Therapievorschläge erläutern und untermauern.

Fazit: Das Garmischer Konzept gibt zahlreiche Anregungen, die Behandlungsziele spielerisch zu erreichen und Angst abzubauen. Eine wertvolle Hilfe also für jeden Therapeuten, der mit an Rheuma erkrankten Kindern zusammenarbeitet.

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Vinja Maria Bauer
schreibt am: 27.05.02


5 Sterne = sehr gut

Ortho-Bionomy ist momentan in aller Munde, doch was wirklich dahinter steckt wissen die Wenigsten. Die Autoren des Buches stellen die Techniken dieser weichen manuellen Therapie vor. Der Begründer der Ortho-Bionomy, Dr. Arthur Lincoln Pauls, der auch als Osteopath tätig war, lässt in seine Technik ähnliche Prinzipien wie die der Osteopathie einfließen. Auch bei der Ortho-Bionomy steht die Selbstorganisation des Körpers an erster Stelle. Das Konzept besagt, das der menschliche Körper viele Selbstheilungs- und Korrekturkräfte besitzt, die nur aktiviert werden müssen. Hier soll der Therapeut dem Patienten den richtigen Weg zeigen. Die physiologischen Zusammenhänge werden entsprechend dargelegt und dem Leser verständlich gemacht. Das Lehrbuch erklärt dem Leser die Verbindungen der inneren Organe zu bestimmten Reflexzonen am Körper, welche in diesem Zusammenhang an den Chapman-Punkten mit einem Patientenbeispiel verdeutlicht werden. So kann der Leser erfahren, wie das theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt werden kann. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit einer ausgeprägten Wahrnehmung und kritischen Selbsteinschätzung des Therapeuten, sowie mögliche Gefahren, Therapiehindernisse und Fehldeutungen.
Im weiteren Verlauf des Buches werden Behandlungstechniken des Bewegungsapparates und der inneren Organe erläutert, welche den Techniken der Manuellen Therapie und Osteopathie sehr ähneln. Nicht nur die hervorragende Gliederung und der gelungene didaktische Aufbau dieses Lehrbuches machen es zu einem gelungenen Werk. Wer es gewissenhaft liest, kann das Wissen in die alltägliche Arbeit einfließen lassen.

Quelle: PHYSIOWELT 2002.

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Ralf Bannwarth
schreibt am: 12.05.02


5 Sterne = sehr gut

Udo Wolf, selbst Schüler vieler namenhafter Autoren, präsentiert mit seinem ca. 450 Seiten starken Buch ein Werk, welches seinesgleichen suchen dürfte. Im Geleitwort wird es als „Atlas der Manuellen Therapie“ beschrieben, was präziser nicht ausgedrückt werden kann. Im Vergleich zu vielen anderen Büchern des Themengebietes Manuelle Medizin versteht es der Autor streng bei seinem Ziel zu bleiben, ein gut strukturiertes Nachschlagewerk über die praktische Arbeit am Patienten zu bieten. Der Leser wird nach einer kurzen Einführung über die Handhabung des Buches mit den Grundlagen der Manuellen Therapie vertraut gemacht. Hierbei werden nur die Aspekte angeführt, die später im weiteren Verlauf von Bedeutung sind. So erfährt man in aller Kürze die einzelnen Schritte einer Befundung, sowie die wesentlichen Techniken zur Schmerzlinderung und Gelenkmobilisation. Hervorragend bereits hier, im nur 40 Seiten langen Grundlagenteil: die Darstellung von Befundabläufen in Form von Flussdiagrammen, wie sie auch später im großen Praxisteil zu finden sind. Dieser besteht aus fast 1500 Abbildungen, die gestochen scharf und in Farbe in je zwei horizontalen Viererreihen pro Doppelseite angeordnet sind. Hierdurch wird übersichtlich ASTE, ESTE und Grifftechnik unmissverständlich im Photo dargestellt und durch brillante 3-D Computer-Grafiken ergänzt. Auf diese Weise wird dem Leser das Bild geliefert, wie der Griff in vivo als auch in der Tiefe anzusiedeln ist. Die Photos zur Behandlung und Untersuchung sind bestückt mit farblich gut abgehobenen Symbolen, um zu zeigen wo fixiert und in welche Richtung wie bewegt wird. Eine Legende zu Symbolen sowie Abkürzungen ist in der Einführung enthalten. Um das Buch nun zu verwenden, braucht man zuerst eine grobe Bereichslokalisation wie zum Beispiel - die Hand. Auf den letzten Seiten findet sich ein ausführlicher, alphabetisch und in verschiedenen Grautönen geordneter Index, welcher den Leser gemäß seiner Bereichsangabe auf die richtige Seite führt. Hier angelangt wird zunächst sehr knapp die Biomechanik mit Strukturen, Behandlungsebenen und Gleitverhalten, Ruhe- und verriegelter Position als auch möglicher gekoppelter Bewegung beschrieben. Auf den nächsten Seiten führt ein horizontales Flussdiagramm mit kleinen, immer noch sehr scharfen Bildern und Querverweisen zu anderen Seiten durch die Differenzierung der genaueren Bereichslokalisation. Danach folgen die relevanten Palpationspunkte von Knochen und Weichteilen, als auch Provokations- und Linderungstests. Ist nun das in Frage kommende Gebiet abgegrenzt und die weiterführenden Seiten aufgeschlagen, eröffnen sich anschaulich nochmals exaktere Untersuchungen wie Endgefühl, Gleiten und Joint-Play und die Behandlungssequenzen für das erarbeitete Gebiet. Eventuelle Gefäß- oder Nervenproblematiken werden dabei ebenso in Betracht gezogen wie ossäre Strukturen oder Weichteile. Sehr schön bei der Fülle von ähnlich anmutenden Bildern ist auch die Hilfe in Form eines „Quick-Finders“ am oberen Rand der Seite, welcher klar angibt ob man sich im Teil Befundung oder Behandlung des entsprechend gekennzeichneten Körperabschnittes befindet. Entlang der Photogalerie sind stets knappe aber durchaus ausreichende Angaben und Hinweise wie Auffälligkeiten, Vorgehensweisen und sonstigen Informationen wie Normwerte und Kapselmuster vermerkt. Insgesamt gelingt es dem Autor das Konzept der orthopädischen Manuellen Therapie, als Sammelsurium vielerlei Einflüsse, in Form eines Wegweisers darzubieten, sodass Schüler wie Fortgeschrittene die Möglichkeit erhalten, einen visuellen Nachvollzug stattfinden zu lassen. Einzigster Kritikpunkt von meiner Seite wäre, dass die Darstellung von Palpationspunkten sowie groben Provokationstests erst nach dem Differenzierungsdiagramm angesiedelt ist. So wird der Leser eventuell zu früh auf eine andere Seite verwiesen und verpasst unter Umständen wesentliche Hinweise zur Durchführung der Differenzierung.

Fazit: Optisch ein Leckerbissen und im Preis-Leistungsverhältnis völlig in Ordnung, so steht dem Kauf nichts entgegen ... auch wenn es ein theoretisches Grundlagenbuch nicht ersetzen kann, so ist es eine tolle Ergänzung zum fundierten Wissen als praktische Hilfe.

Quelle: PHYSIOWELT 2002.

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Kerstin Freers
schreibt am: 02.05.02


3 Sterne = befriedigend

Dieses Buch beschäftigt sich vor allem mit der Prävention und Behandlung von Fehlhaltungen und Fehlbewegungen. Dabei wird sowohl unterschieden ob Wirbelsäulenstörungen oder bereits Schäden vorliegen, als auch welche altersabhängigen Faktoren eine Rolle spielen. Folgende Themen werden behandelt: Grundlagen darüber, was „Wirbelsäulenschule“ meint und was für einen Zweck sie hat, Wirbelsäulen-Erkrankungen werden darin unterteilt, ob die Funktion gestört oder die Struktur zerstört ist, häufige Krankheitsbilder werden kurz vorgestellt und Aufgaben der Wirbelsäulenschule prinzipienhaft genannt (schön, dass keine konkreten Behandlungsvorgehensweisen vorgestellt werden, die eine genauere Befunderhebung und somit ein speziell auf den Patienten XY ausgerichtetes Konzept beschneiden würde!) Ursachen für Haltungsstörungen werden auch auf die Altersabhängigkeit hin beleuchtet, auf die Beurteilung der Wirbelsäule wird kurz eingegangen, hierbei handelt es sich vor allem um Befunderhebung durch Inspektion, unter der Überschrift „Muskelsystem und Behandlungsprinzipien“ (eines der seitenreichsten Kapitel) werden Dehntechniken für verkürzte Muskeln und Kräftigungsübungen für geschwächte Muskeln vorgestellt, in der Vermittlung von Prinzipien und Details wirbelsäulengerechter Übungsprogramme wird noch einmal auf die Alterseinstufung und dementsprechend die Besonderheiten von Kleinkinderturnen (kleine Ideenfundgrube), Schulsport und Seniorenturnen eingegangen, ein paar leicht erlernbare Übungen wurden zu einem Programm für die tägliche Gymnastik zusammengestellt, allgemeine Richtlinien im Vorfeld dargelegt, mit dem Schwerpunkt „richtig sitzen“, aber auch dem Heben und Tragen, Haushaltsbelastungen, Sport, Ernährung und Schlafen beschäftigt sich das reich bebilderte Kapitel „Die Wirbelsäule im Alltag“, in dem viele Direktvergleiche zwischen richtiger und falscher Ausführung gezogen werden, ein Literatur- und Sachverzeichnis runden das Buch ab. Das Buch enthält viele Basisinformationen und auch interessante Neuigkeiten, ist klar strukturiert und unter anderem wegen der Erklärung von Fachtermini leicht zu verstehen. Bloß was kann der Laie mit dem Begriff „Noxe“ anfangen und worin der Unterschied zwischen „... physiotherapeutische[n] und krankengymnastische[n] Maßnahmen...“ (Seite 20)? Fazit: Manches wünschte ich mir vielleicht ein wenig ausführlicher, aber dieses Buch ist empfehlenswert für alle, die Basisinformationen zum Thema wirbelsäulenbezogene Prävention suchen oder in dieses Thema noch einmal ein wenig Struktur hineinbringen möchten. Quelle: ZISCH Nr. 132/ Oktober/November 2000.

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Wiebke Rademann
schreibt am: 28.04.02


4 Sterne = gut

Dieses interessant geschriebene Buch gliedert sich in zwei Teile. Im ersten theoretischen Teil werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen sowie das Modell für das motorische Lernen besprochen. Bizzini ist es nämlich sehr wichtig, dass Patienten nicht einfach mit einer Abfolge von Standardübungen behandelt werden, sondern dass die Übungen sinnvoll auf den Patienten zugeschnitten sein sollten. Das bedeutet auf den individuellen Stand des Patienten und das jeweilige Ziel abgestimmt (Hobbyjogger oder Berufseishockeyspieler?) und nicht nach der soundsovielten Woche postperativ ausgerichtet. Warum solches Arbeiten sinnvoller ist, geht dem Leser spätestens bei diesem Buch auf beziehungsweise man wird durch neue Informationen und Forschungsergebnisse darin bestärkt, über diesen Weg weiter zu arbeiten. Im Praxisteil finden sich zunächst so wichtige Themen wie das Konzept der kinetischen Kette, Schmerzfaktoren, Voraussetzungen für das Üben, Methodik des Übens, Hilfsmittel. Im Anschluss daran folgen Fallbeispiele, in denen neun Patienten mit Traumen oder aber degenerativen Erkrankungen vorgestellt werden. Dies geschieht jedes Mal nach dem folgenden Schema: Anamnese/ Diagnose, Operation (mit Skizzen der einzelnen Operationsphasen, Rehabilitationsrichtlinien und Heilung der Strukturen, Auswirkungen von Übungen (welche sind sicher?), Rehabilitationsphasen (aktuelle Untersuchung/ Ziel) und Übungsauswahl mit Fotos und Kommentar (Auf was ist zu achten?). Dieses Buch zu lesen, lohnt sich wirklich. Es ist sehr interessant geschrieben und man kann es trotzdem lesen ohne einen Knoten ins Hirn zu bekommen. Das heisst nicht, dass der Leser sich nicht darauf konzentrieren müsste! Fazit: Besonders gut hat mir die Übungsauswahl im zweiten Teil gefallen, da dort Übungen für die verschiedensten Patientengruppen vom älteren Herren bis zum Profisportler vorgestellt werden. Vor allem bei Letztgenannten können einem leicht einmal die Steigerungsmöglichkeiten ausgehen. Bei mir hat sich das Buch schon längst als gute Infoquelle für den Aufbau der Therapieeinheiten erwiesen.
Quelle: PHYSIOWELT 2002.

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Gaby Sander
schreibt am: 28.04.02


4 Sterne = gut

Rückenschule ist einer der wichtigsten Aspekte in der Prävention. Deshalb sind auch mehr und mehr Praxisinhaber daran interessiert, ihren Patienten diese Möglichkeit an zu bieten, bevor sich erste Haltungsschäden und Schmerzen bemerkbar machen. Dieses Buch richtet sich also in erster Linie an selbständige Physiotherapeuten, aber auch als Schüler kann man sich schon wichtige Informationen zur Planung und Durchführung, Gestaltung der Unterrichtseinheiten und Auswertung mit den Patienten holen. Sämtliche Themen von der Vorbereitung und Werbung bis zur Verwaltung, Organisation und didaktischer Aufbereitung sind sehr übersichtlich dargestellt. Beispiele für Werbematerial, Fragebögen oder auch Einführungsvorträge komplettieren das Angebot. So kann eigentlich nichts mehr schief gehen, denkt man. Alles von Anfang bis Ende in jedem kleinen Detail durchgeplant und klar strukturiert.
Diese Ausführlichkeit mag den einen durchaus beruhigen, ein anderer vermisst sicherlich den Raum für eigene Kreativität. Diese wird sich aber bestimmt ergeben, wenn man mit diesem „Rüstzeug“ erst einmal das „ABC“ der Rückenschule hinter sich gebracht hat. Und schließlich muss ja niemand die wortwörtlich ausgearbeiteten Texte für jede Unterrichtseinheit vorlesen wie ein Märchenbuch. Sie sind als Beispiel für Leute gedacht, die eventuell mal eine Anregung für ihre Vorbereitung suchen. Oder eben für Schüler, die inhaltlich noch kaum eine Vorstellung haben, was man in der Rückenschule alles machen kann. Ausführlich vorgestellt wird ein Konzept mit 8 Unterrichtseinheiten, aber auch Konzepte zu 6 und 10 Einheiten werden kurz inhaltlich besprochen. Auch die Auswertung für die Patienten kommt nicht zu kurz: Was haben sie erreicht, wie kann man selbständig noch tätig werden, etc. Aber auch der Praxisinhaber selbst kann eine Menge von seinen Patienten lernen und auch wirtschaftliche Aspekte für die Zukunft berücksichtigen. Fazit: Rundum gelungener Ratgeber geeignet für Profis + Anfänger gleichermaßen, Inhalt, Übersicht und Layout überzeugen.
Quelle: PHYSIOWELT 2002.

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Simone Berei
schreibt am: 18.04.02


4 Sterne = gut

Johanna Jasper-Seeländer schließt mit diesem Buch eine Lücke in der physiotherapeutischen Literatur, denn es behandelt erstmals die physiotherapeutische Behandlung auf dem Laufband. Der Titel mag den ein oder anderen interessierten Leser etwas in die Irre führen, da fast nur über die Neurologie berichtet wird und nur wenig über die Orthopädie und andere Einsatzgebiete. Das reich bebilderte Buch, erleichtert dem Leser jedoch das Handling. Die vielen Fallbeispiele und Studien helfen, sich ein Bild über den Erfolg zu machen und den Patienten zu motivieren.
Außerdem wird die Kombination mit Vojta oder Bobath angesprochen, da so ein besseres Ergebnis erzielt wird. Leider fehlen hier einige Beispiele, welche gerade für Berufsanfänger eine große Hilfe wären. Da in diesem Buch nur mit Laufbändern mit Aufhängegurt gearbeitet wird, eignet es sich in der Regel wahrscheinlich nur für PT´s in größeren Kliniken und Rehazentren. Ein kurzes Kapitel mit der Therapie ohne Aufhängung käme Therapeuten aus kleineren Praxen sehr entgegen. So könnte dort auch fortgeschrittenen Patienten sinnvoll geholfen werden. Dieses Buch besitzt jedoch eine gelungene Mischung aus Theorie und Praxis.
Gerade Therapeuten mit wenig neurologischer Praxiserfahrung und den gegebenen geräte-technischen Möglichkeiten werden sich über die Herausgabe dieses Buches freuen.
Quelle: PHYSIOWELT 2002.

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R. Steininger
schreibt am: 02.04.02


5 Sterne = sehr gut

Ein umfassender Einblick in die Theorie und Praxis der Akupunkt-Massage nach Penzel, die auf der Akupunkturlehre beruht, aber anstelle von Nadeln mit einem Massagestäbchen arbeitet. Damit lassen sich viele Beschwerden wirksam lindern, von Schmerzzuständen über Allergien bis hin zu Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen. Auch die Schwangerschaftsbegleitung ist ein wichtiges Anwendungsgebiet. Das Buch enthält Anleitungen zur Selbstanwendung, Patientenberichte, Praxisbeispiele und einen Adressenteil, außerdem ein Glossar und ein Sachregister, und ist nicht nur als ausführlicher Ratgeber, sondern auch als Nachschlagewerk geeignet.

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Christina Haane
schreibt am: 17.02.02


5 Sterne = sehr gut

Auf einer Intensivstation liegen Patienten, deren Gesundheitszustand permanent überwacht und behandelt werden muss. Hierfür stehen besondere Geräte und Maschinen zur Verfügung, die ein speziell ausgebildetes Personal erfordern. Aber nicht nur die Maschinen brauchen Fachpersonal, sondern vor allem der dort liegende Patient mit seinen verschiedenen Erkrankungen und Ängsten.
Das im Pflaum Verlag erschienene Buch „Physiotherapie in der Intensivmedizin“ geht auf den Fortschritt der modernen Medizin ein und vermittelt das Wissen, das heute von auf der Intensivstation arbeitenden Physiotherapeuten verlangt wird. Das Buch teilt sich sehr übersichtlich in drei Teile auf. Im ersten Teil werden hauptsächlich allgemeine Aspekte der Intensivmedizin beschrieben. Hierbei geht es unter anderem um die Aufgabenverteilung, Organisation und Interaktion, die einen harmonischen Stationsablauf gewähren und natürlich - nicht zu vergessen - die Dokumentation.
Die Autoren erklären weiterhin die Physiologie und Pathologie z.B. des Lungensystems. In diesem Zusammenhang werden die verschiedenen und häufig verwendeten Beatmungsformen wie beispielsweise das BIPAP erklärt und unterstützend durch Graphiken verdeutlicht. Ebenfalls werden alle weiteren lebenswichtigen Organe und ihre speziellen Behandlungsformen gut strukturiert und deutlich vermittelt, so daß der Leser einen ersten Überblick der Intensivmedizin bekommt. Prophylaxe ist das Schlagwort des zweiten Teiles. Hier dreht sich alles um die physiotherapeutischen Maßnahmen bei verschiedenen Problematiken. Im Vordergrund stehen natürlich die allgemeinen Behandlungen, wie Pneumonie-, Dekubitus-,Kontraktur- und Thromboseprophylaxe. Die einzelnen Techniken werden durch Fotodokumentationen verständlich gemacht, und der Leser weiß anschließend wie z.B. ein PARI-PEP System oder eine Flutter aussieht und er sieht, wie die dargestellten Therapeuten den Patienten lagern und behandeln. Die einzelnen Methoden werden sehr ausführlich in ihrer Funktion und Wirkung erklärt, so daß im Anschluß klar ist, wann man welche Technik bevorzugen sollte. Ein Vorschlag für einen therapeutischen Befundbogen ergänzt den Themenblock und eine „Grundausstattung“ für die Therapie auf der Intensivstation ist gegeben. Der dritte Teil beschäftigt sich mit der „speziellen“ Intensivstation, das heißt hier geht es um die verschiedenen Krankheitsbilder, die systematisch den unterschiedlichen Fachbereichen zugeordnet sind. Besprochen werden hauptsächlich Erkrankungen aus den Bereichen Chirurgie (Polytrauma), Neurochirurgie, Innere Medizin, Endokrinologie und Neurologie. Zu jedem Gebiet beschreiben die Autoren die wichtigsten Erkrankungen in Form von Diagnose, Therapie und Prognose. Ausführlich und doch kurzgefaßt gelingt es den Schreibern dem Leser ein umfassendes Wissen z.B. über das Schädel-Hirn-Trauma zu vermitteln. Im Anschluß erfolgen die Therpiemöglichkeiten, die sowohl aus ärztlicher als auch therapeutischer Sicht dargestellt sind. Fazit: Das Buch ist sehr gelungen und für interessierte Leser absolut zu empfehlen. Quelle: PHYSIOWELT 2002

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Susanne Spieker
schreibt am: 17.02.02


4 Sterne = gut

Es handelt sich bei diesem Buch um einen Bildband, der begleitend in Aus- und Fortbildung gleichermaßen verwendet werden soll, aber auch als Nachschlagewerk für Manualtherapeuten in der Praxis dienen kann. Ziel ist es, einen komprimierten Einblick in alle Bereiche zu geben. Alle Abschnitte dieses Werkes sind mit Fotos versehen, auf denen die Bewegungsrichtungen und Palpationspunkte durch Pfeile und Kreuze gekennzeichnet werden. Für die Palpation sind bei den Gelenken die angesprochenen Punkte sowohl in einer Zeichnung als auch in einem Foto dargestellt. Die Bildunterschriften bezeichnen die gezeigte Technik und die Ausführung derselben. Zum Teil ist die genaue Grifftechnik dennoch nicht leicht zu erkennen. Anhand der Untersuchung des Kniegelenks wird die Vorgehensweise dargestellt, wodurch der Leser einen kleinen Einblick in die Arbeitsweise erhält, beginnend mit einer Wiederholung der Biomechanik anhand einer Zeichnung. Es folgt ein mehrseitiges übersichtliches Schema der Bereichslokalisation. Eine Erklärung zur Verarbeitung der gewonnen Informationen kombiniert mit der Angabe der Seite, auf welcher die Differenzierung des lokalisierten Problems gezeigt wird oder die Seitenangabe für die Weiteruntersuchung der Fragestellung, ermöglicht es in kurzer Zeit, umfassende Informationen zu sammeln.
Auf den folgenden Seiten findet man weitere Untersuchungsverläufe für das Kniegelenk, aber auch eine Serie Schnelltests, um andere Bereiche auszuschließen. Bewegungsüberprüfung, Widerstandstest und eine umfassende Auswahl von weiteren Differenzierungsmöglichkeiten sind dem Schema der Bereichslokalisation angeschlossen. Der Abschnitt zur Behandlung beginnt mit der Schmerzlinderung und kommt über die Verbesserung der Flexion und der Extension zur Behandlung der Muskelverkürzungen. Das Buch erweist sich als ein ideales Nachschlagewerk, da über den Index schnell und genau lokalisiert werden kann, welcher Abschnitt des Buches über die jeweilig aufgetretene Problemstellung Antwort gibt. Das Schema für die Bereichslokalisation hilft außerdem bei der Auffrischung des einmal Gelernten. Für die genaue anatomische Struktur ist es sinnvoll ein Ergänzungswerk hinzuzuziehen, die Biomechanik ist kurz und problembezogen dargestellt, sie zeigt die wichtigsten Strukturen für die im Buch behandelten Techniken auf. Nicht nur im Literaturverzeichnis wird deutlich, dass dieses Werk sich in erster Linie auf Arbeiten von Kaltenborn und Evjeth bezieht. Aspekte, die mit einfließen und sinnvoll ergänzen sind Cyriax, Kapandji aber auch Butler, mit seiner Mobilisation des Nervensystems. Diese Bücher sind u.a. verzeichnet und erleichtern die Recherche bei Ergänzungsbedarf. Quelle: PHYSIOWELT 2002

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Ralf Bannwarth
schreibt am: 17.02.02


4 Sterne = gut

Ein sehr solides Buch, welches sich zur Wahrung der Aktualität in seiner 3., überarbeiteten Auflage dem Leser präsentiert. Der Autor, selbst Präsident der European Federation of Academies for Manual Therapy, ist erfolgreich bemüht dem internationalen Standard gerecht zu werden und offeriert auf seinen ca. 300 Seiten, ein gutes Fundament für die Ausbildungszeit und weiterführende Fortbildungen der manuellen Therapie. Es handelt sich inhaltlich um ein rein theoretisches Buch, mit den wichtigsten Grundlagen und Hintergründen und deren Umsetzung in die Praxis. So sind auch im ausgewiesenen Praxisteil keine bebilderten Techniken zu erwarten, sondern detaillierte, wissenschaftliche Informationen. Das Buch ist mit seinen acht Kapiteln in die zwei Sparten „Grundlagen“ und „Praxis“ grob gegliedert. Zum ersten Abschnitt gehört neben der kurzen Einführung zur Entstehungsgeschichte der Manuellen Therapie vor allen Dingen die hervorragende Vermittlung der Biomechanik des kompletten Skelettsystems inklusive Kiefergelenk und Ganganalyse. Ihr nebenangestellt wird in Kurzfassung das Basiswissen zur Steuerung des Bewegungsapparates und sehr ausführlich die segmentalen Verschaltungen. Zur Orientierung dienen neun Tabellen und mehrere Abbildungen, um den Segmenten ihre jeweiligen Dermatome, Myotome, Sklerotome und auch Enterotome zuzuordnen. Als letztes Kapitel im ersten Teil werden mögliche Funktionsstörungen des Bewegungsapparates mit Stichwörtern wie: Kapsel- und Muskelmuster, Hyper- und Hypomobilitäten, Instabilitäten, Muskeldysbalancen und Triggerpoints angeführt, bevor es in den Praxisteil übergeht. Dieser liefert das Wissen um die allgemeinen Untersuchungen der manuellen Therapie mit den Klassikern Endgefühl und Joint play, aber auch unter anderem Kennmuskeln, Nervendehntests und periphere und segmentale Verteilung der Hautareale. Den Abschluß bildet das Kapitel über mögliche Therapieansätze wie Schmerz-, Arthro-, und Myotherapie, sowie einem kleinen Ausflug in die Trainingslehre zum Krafttraining. Hinsichtlich der fächerübergreifenden Bedeutung zum Arztfach Neurologie, dürften für Schüler insbesondere die ausführlichen Darstellungen zum anatomischen Verlauf peripherer Nerven und ihrer Verschaltung im Plexus interessant sein, wohingegen das Kapitel zu Funktionsstörungen der einzelnen Körperabschnitte klar an die Fortgeschrittenen gerichtet ist. Hier kann man als Schüler getrost auch mal drüberlesen und sich den Inhalt für spätere Zeiten aufheben. Insgesamt erscheint das Werk ansprechend und das in verschiedenen Grautönen gehaltene Layout zeigt, dass nicht immer Farbe benötigt wird, um gute und übersichtliche Grafiken darzustellen. Die rund 230 Abbildungen sind visuell sehr ansprechend und schnell aufzufassen. Etwas aus dem Rahmen fällt ein zwar ausgiebiger aber lieblos gestalteter Untersuchungsbogen und das im Anhang stehende Sachregister, in welchem die Hauptbezugsseiten zu einzelnen Stichwörtern nicht noch einmal deutlich herausgehoben sind. So muss der Leser alle aufgeführten Seiten zum gewünschten Thema nachschlagen. Sehr erfreulich ist die Synopse (= Kurzzusammenfassung) am Ende jeden Kapitels, die ähnlich einem Glossar nochmals die wichtigsten Punkte eines Abschnittes in 2-3 Sätzen heraushebt. Fazit: Überzeugendes und begeisterndes Basiswerk zum Thema manuelle Therapie, für Schüler als auch Fortgeschrittene. Störend bleibt der Preis, der aber durch hohe Qualität und engen wissenschaftlichen Bezug entlohnt wird. - Quelle: PHYSIOWELT 2002.

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Lydia Engel
schreibt am: 30.01.02


4 Sterne = gut

Die ReflexPunktMassage von Robert Kaisar über den Fuß ist sehr gut gegliedert. In der Einführung geht er auf die Entstehung und die Geschichte der ReflexPunktMassage ein, so dass man sich leicht in den Therapieansatz hineindenken kann. Schritt für Schritt erklärt er die Vorgehensweise fernöstlicher Behandlungskunst, so dass ein Vorwissen nicht notwendig ist. Im praktischen Teil wird die Behandlung selbst mit vielen Fotos ergänzt, und man erhält eine Auffrischung in der Palpation des Fußes. Wichtig ist, dass der Therapeut für die Durchführung Ruhe aufbringt, die auch auf den Patienten übertragen wird. Schön dargestellt wird auch die Eigenbehandlung, sowie die ReflexPunktMassage bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern. Fazit: Es ist eine schöne Weiterbildung für Therapeuten, die in der fernöstlichen Behandlungsweise und dessen Therapieansatz interessiert sind. Quelle: PHYSIOWELT

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Gabriele Sander
schreibt am: 18.01.02


4 Sterne = gut

Mit diesem Buch hält man das Lebenswerk von Hanne Marquardt in Händen: Reflexzonentherapie am Fuß. Es ist ein sehr persönliches Lehrbuch geworden, die Fülle an Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Praxis knüpfen nahtlos an die vielfältigen Informationen an. Als Einstieg wählt die Autorin ihre eigene Annäherung an diese Therapieform, was ihr aufgefallen ist und wie sich die ganze Sache entwickelt hat. Sie lässt uns immer wieder an ihren Gedanken und Überlegungen teilnehmen, so dass sie nachvollziehbar und greifbar werden. Schon seit 1970 gibt es die Schule Hanne Marquardt, die in 14 Lehrstätten im In- und Ausland das Wissen der begabten Therapeutin weitergibt. Zum Inhalt des Buches kann ich leider nicht viel sagen oder genauer gesagt: wenn ich das versuchen würde, wäre ich in drei Wochen noch nicht fertig mit meinen Ausführungen. Mit einem Wort: Alles was man wissen muss und viele interessante Details darüber hinaus findet man in diesem wirklich einzigartigen Werk. Es gilt nicht umsonst als offizielles Ausbildungsbuch für die Kurse, aber die Autorin richtet sich gern auch an die Leserschaft, welche vielleicht (noch) nicht an diesen Fortbildungen teilgenommen hat. In dieser Auflage findet man noch ein neu hinzugefügtes Kapitel über unerwartete emotionale Reaktionen. Sie bereitet Therapeuten darauf vor, dass die Behandlung der Füße auch ungeahnte seelische Probleme an die Oberfläche bringen kann, die dann behutsam geklärt und begleitet werden können. Fazit: Auch für Schüler sehr geeignet, da übersichtlich und verständlich. Besonderer Hingucker sind die von Hand mit Buntstift kolorierten Darstellungen der Fußreflexzonen. Quelle: PHYSIOWELT

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Ralf Bannwarth
schreibt am: 02.01.02


4 Sterne = gut

Man nehme seine Scheu vor Titeln die auf eine Technik für Fortgeschrittene hinweisen, stelle diese erst einmal hinten an und lasse sich überraschen was in einem Buch stecken kann, welches nur ganz dezent in seinem Begleittext auf „ ...eine praxisbezogene und hervorragend illustrierte Einführung ... “ hinweist. In der Tat ist dieses Buch bestens geeignet um einen ersten Blick in das Themengebiet der Cranio-Arbeit zu wagen und besticht mit phantastisch nachvollziehbaren Darstellungen. Anatomische Bleistiftzeichnungen, die einem Meister der anatomischen Zeichenschule des Kalibers András Szunyoghy alle Ehre machen würden, sowie grifftechnische Feinheiten gezeigt am Patient und parallel am knöchernen Schädel, vereinfachen so den sonst gewohnt problematischen Nachvollzug.
Alle Kapitel sind kurz und übersichtlich gehalten und die angenehme Schriftgröße tut unabhängig von ihrem prägnanten Textinhalt ihr Übriges, um zum Weiterlesen zu animieren.
Dem Leser bietet sich hierbei neben den wichtigsten Grundtechniken der craniosacralen Therapie, bezüglich der Behandlung von Gesichts- und Hirnschädel und der Schädelbasis, auch die Bedeutung des Kiefergelenkes und dessen Biomechanik, sowie Verbindungen zu Geburtstraumatas und deren Symptomen und die anschließende Säuglingsbehandlung. Kurze Ausflüge in die Kieferorthopädie und Logopädie runden das Werk ab. Auch wenn kurz der Anschein entstehen sollte, daß der rote Faden nicht allzu konsequent gezogen wurde, sollte man den Inhalt zunächst als Gesamtes wirken lassen und dann separat zu einzelnen Bereichen wiederkehren
Abgesehen von den bereits genannten Inhalten geben die notwendigerweise mitgelieferten Grundlagen genug Anlaß sich das Buch genauer unter die Lupe zu nehmen. So wird beispielsweise ein ganzes Kapitel den Hirnnerven, ihrer Funktion, Innervation und Pathologien gewidmet und damit gemeinsam mit Hirnhäuten, Ventrikelphysiologie und klaren Auszügen aus der Pädiatrie und Gynäkologie auch dem PT-Curriculum Rechnung getragen. Liquor – Produktion, Zirkulation und Resorption wie auch Membransysteme im Gehirn und deren Wichtigkeit hinsichtlich des Versorgungskreislaufes werden anschaulich vermittelt und geben, vielleicht auch gerade wegen der sehr kurzen Ausführungen, das grobe Bild einer sonst doch sehr ungreifbaren Materie. Fazit: Auch wenn die bei Erstauflagen doch häufig auftretenden Flüchtigkeitsfehler wie falsche oder fehlende Wörter oder Interpunktion auch hier Einzug hielten, ist das Buch
ein klarer Kauf für Leser, die sich eine gelungene Einführung in die im Titel erwähnte Thematik wünschen. Quelle: PHYSIOWELT

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Susanne Spieker
schreibt am: 28.12.01


5 Sterne = sehr gut

„Ein Buch mit Behandlungsmöglichkeiten und Übungen zur Verbesserung der physischen und sexuellen Gesundheit“ verspricht die Überschrift im Inhaltsverzeichnis. Ein umfassendes Themengebiet für ein mit 90 Seiten recht schlankes Buch. Der Autorin ist es aber gelungen, ein gutes und fundiertes Therapiekonzept sowie ein patientengerechtes Video als Anschauungsmaterial an die Hand zu geben.
Das Buch beginnt mit einer anatomischen Gliederung, die alle beteiligten Muskeln und ihre Aufgaben erklärt. Es wird nach schnell und langsam kontrahierenden Muskelfasern unterschieden und den spezifischen Bereichen Blasen- oder Darminkontinez sowie sexuellen Funktion zugeordnet.
Im wesentlichen soll der Patient bei dieser Methode lernen über die Atmung zu arbeiten. Frau Carrière integriert den Atembefund daher genauso in ihre Befundaufnahme der Person, wie die Feststellung der Gewohnheiten zur Blasen- und Darmentleerung. Analysiert werden Folgen einer schwachen Beckenbodenmuskulatur, Medikationen, Ernährungs- und Flüssigkeitsaufnahme, um daraus Einzel- und Gesamtziele einer möglichen Therapie zu entwickeln. Im Anhang finden sich außerdem Beispiele zur Befunderhebung als Vordrucke gegliedert nach Patientengruppen. Über mehrere Sinne können die „vergessenen Muskeln“ neu entdeckt und damit die Wahrnehmung gefördert werden z.B. kann Harnverhalten gehört werden oder in verschiedenen Ausgangsstellungen kann die Kontraktion palpiert werden. Viele Ideen sprudeln aus diesem Buch. Bilder zum besseren Verständnis, für Frauen und Männer, Kinder und Therapeuten. Wie finde ich die Muskeln und wie oft sollte ich üben - vertraute Fragestellungen in den Therapien werden besprochen und durch Beispiele ergänzt. Nachdem der Patient befundet wurde werden funktionelle Übungen zur Behandlung der jeweilig festgestellten Problematik angeboten. Viele Übungen haben ihren Ursprung in der FBL. Den Unterschieden zwischen gesenkter Gebärmutter oder Blase, nach hinten gekipptem Uterus, Hämorriden, vor und nach Prostata-OP, Unfällen und vor allem Geburten wird Rechnung getragen. Als Therapiematerial wird der Ball, das Theraband, die Matte und der Hocker verwendet. Von sehr leichten bis zu hohem koordinativem Anspruch. Der Kreis des Beckenbodens wird geschlossen mit einem Ausblick auf die umliegenden Muskelgruppen des Beckens und der Oberschenkel, es werden Dehnübungen gezeigt und der Zusammenhang erläutert. Abschließend gibt es Befundbeispiele, eine Literaturangabe und ein Glossar. Das beiliegende Video zeigt „Patienten“ von Jung bis Alt und ist daher gut für die verschiedenen Altersgruppen verwendbar. Es unterstreicht die Arbeit des Therapeuten in einer Kleingruppe sinnvoll und durchwandert die Stationen den Buches in Farbe und Bewegung. Quelle: PHYSIOWELT.

Ein sehr gutes Buch, da es eine sehr heikle und umfassende Thematik anschaulich behandelt. Das Buch wird spannend durch seine Bilder und Beispiele, es gibt uns Antwort auf viele bisher im Verborgenen ruhenden Fragen, macht nachdenklich und neugierig diesem Bereich mehr Beachtung zu schenken. Zwischen den Zeilen liesst man die grosse Erfahrung der Autorin heraus, der es gelingt, viel auf einen kleinen Raum zu bannen.

(verwandtes Produkt)

Ralf Bannwarth
schreibt am: 12.12.01


5 Sterne = sehr gut

Na also ... und es geht doch: die vernünftige Verknüpfung theoretischen und praktischen Wissens von Seiten der Ärzte und derer der Physiotherapeuten, plausibel verewigt in einem Buch. Erneut ein konsequentes, umfangreiches und doch nicht erschlagendes Stück sinnvoller Literatur aus dem Pflaum-Verlag. Die Autoren, zwei Ärzte sowie zwei Physiotherapeutinnen, verstanden es glänzend ihre eigene im Buch wiedergegebenen Methodik bezüglich des Behandlungsaufbaus ( Befund – Gesichtspunkte – Maßnahmen ) auf den Aufbau des Inhaltes zu projizieren. So steht etwa der erste Abschnitt des in drei große Kapitel geteilten Buches für die Grundlagen, die ein Therapeut beherrschen sollte, um einen Prothesenpatienten umfassend zu Befunden und im weiteren Verlauf zu behandeln. Daß dieser Part ungefähr die Hälfte des Gesamtwerkes umfaßt liegt insbesondere daran, daß wirklich kaum ein Bereich, der annähernd in das Themengebiet greift, ausgelassen wurde. So finden sich neben den ausführlichen Befundungs- und Dokumentationsbögen der Universitätsklinik Münster, Kapitel über die Konzeption der Physiotherapie, Grundlagen der Trainingslehre und medizinischen Trainingstherapie (MTT), Aspekte der Sporttherapie und Sportbefähigung post-Op ( - da lacht das Waldenburger Herz - ) und den technischen Möglichkeiten einer Operation unter Berücksichtigung der Vor- und Nachteile. Besonders zu erwähnen ist in diesem Kapitel „A – Allgemeines“, die Beschäftigung mit den Bedürfnissen des Patienten. Welche Erwartungen haben Patient und Therapeut ? Welche Hilfsmittel kann man dem Patienten im Alltag zukommen lassen ... und wer trägt die Kosten ? Wie leite ich den Patient zu einem Vernünftigen Umgang mit der Prothese an und wie wecke ich die adäquate Eigenverantwortlichkeit des Patienten ? Fragen, die hier angegangen werden und zumindest insofern einen Ansatz finden, als daß der Leser eine Menge Information an die Hand bekommt, um sich argumentationsfähig zu fühlen. Die Autoren scheuten sich nicht hierbei einen Ausflug zu Techniken wie dem neurolinguistischen Programmierens (NLP) zu wagen, um zu verdeutlichen, wie eine nötige Compliance geschaffen werden kann. Sämtliche oben genannten Teilgebiete werden in Bezug gesetzt zur Thematik endoprothetische Versorgung, welche im folgenden Kapitel „B – spezieller Teil“ näher angegangen wird.
Dieser Teil, der sich nun den drei großen Gelenken Hüfte, Knie und Schulter widmet, nimmt etwa 1/6 der Gesamtseitenzahl in Anspruch und ist konsequent gegliedert in Anatomie, Biomechanik, Versorgungsmöglichkeiten (Differential-Indikation), Operation und Rehabilitation. Dem Therapeuten wird verdeutlicht, daß ein Hintergrundwissen über die auftretenden Belastungen eines Gelenkes sowie die operativen Zugangswege und ihre möglichen Komplikationen unerläßlich für die Nachbehandlung und optimale Versorgung des Patienten sind. Ein Überblick bezüglich des Rehabilitationsablaufes erfolgt hier im Rahmen der Gesichtspunkte, die man über spezielle Maßnahmen zu gegebener Zeit erreichen möchte.
Die verbleibenden letzten 2/6 des Buches beschäftigen sich ausschließlich mit eben solchen „Maßnahmen“ unter dem Kapitel „C – Übungsteil“. In der Gliederung Einzeltherapie prä- und postoperativ, Gruppentherapie, Balneotherapie, Wassertherapie in Anlehnung an PNF und abschließend Übungen aus dem Bereich der medizinischen Trainingstherapie (MTT) werden ausgewählte Übungen erläutert und zum Teil bildhaft dargestellt. Natürlich kann man sich hier streiten, welche Übungen Sinn machen extra aufgeführt zu werden und welche nicht, da jeder einen individuellen Anspruch und ein unterschiedliches Ausgangsniveau besitzt. Aber dennoch waren die Autoren erfolgreich versucht möglichst viele Variationen an Geräten und Hilfsmittel wie z.B. Trampolin und Skateboard einzubringen, um wiederum Spielraum für eigene Ideen entstehen zu lassen. Bei der Fülle von Übungen und Untergliederungen sei es verziehen, daß sich auch hier mal wieder der Fehlerteufel eingeschlichen hat und für kurzzeitige Verwirrung bei der Zuordnung von Bild und Übungserläuterung sorgen kann. Andere Flüchtigkeitsfehler sind die Ausnahme und fallen direkt ins Auge. Lediglich die „10 Endoprothesenschulregeln“ auf die mehrmals in verschiedenen Kapiteln verwiesen wurde, blieben leider aus ... oder ich habe sie übersehen !!!
Alles in Allem ein hervorragend ausgearbeitetes Buch, dicht am Thema und offen genug, um auch mal einen Schritt weg von der ärztlichen und technischen Unfehlbarkeit zu wagen. Fazit: Ein klares „Ja“ zum Kauf oder Geschenk für Freunde der Orthopädie hinsichtlich der Arbeit am und mit dem Patienten auch schon während der Ausbildung! Quelle: PHYSIOWELT

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Michaela Kurz
schreibt am: 09.11.01


4 Sterne = gut

Prof. Dr. K.-H. Mauritz schreibt in seinem Geleitwort: „ ... dass Christel Eickhof mit diesem Buch die Grundlagen der Therapie bei erworbenen Lähmungen auf einer rationalen Basis darstellt und damit einen guten Überblick über unser derzeitiges Wissen auf diesem Gebiet gibt." Die Gliederung des Buches beginnt mit den Grundlagen der Sensomotorik, gefolgt von der Plastizität des Nervensystems (Erwerb motorischer Fähigkeiten, ...). In dem zweiten Kapitel wird auch die Wiederherstellung von Funktionen nach Läsion im ZNS aus therapeutischer Sicht angesprochen. Darauf folgen drei ausführliche Therapiekapitel (Zentralmotorische Lähmungen, Läsionsinduzierte Koordinationsstörungen und Periphere Paresen).
Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen anatomischen Einführung und dem Erklären der wichtigsten Schlagworte. Am Ende eines jeden Kapitels findet man eine ausführliche Literaturliste. Unterstützt wird die übersichtliche Gliederung durch einfarbige Fotos, Tabellen, Befundschemata und Skizzen, die gut beschriftet sind.
Das Buch eignet sich sehr gut für Therapeuten, die erworbene Lähmungen behandeln, als Orientierung und Anregung für Behandlungen. Viele Fotos und Zeichnungen geben eine klare Unterstützung zum gut lesbaren Text. Die übersichtliche Gliederung ermöglicht es, dass ganz gezielt einzelne wichtige Begriffe nachgeschlagen werden können. Ein Mangel ist, dass es nicht immer gelungen ist, wichtige Sätze fett hervorzuheben.

Fazit: Ein gelungenes Buch, das den interessierten Therapeuten in der Auswahl ihrer Behandlungsmöglichkeiten wertvolle Hilfe leisten kann. Quelle: Physiowelt Nr. 4/ November 2001

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Wiebke Rademann
schreibt am: 09.11.01


4 Sterne = gut

Dies ist ein wunderbar übersichtlich gegliedertes Buch vor allem für Schüler der ersten Semester aber auch ideal zum Nachschlagen oder Wiederholen für „fertige“ Physiotherapeuten. Die Seitengestaltung mit viel Platz auch für eigene Notizen, jeder Menge Skizzen und auch einigen Fotos ermöglicht leichtes Lesen und Lernen direkt aus dem Buch. Wem das nicht genügt kann sich im Anschluss an die jeweiligen Kapitel mit Fragen zu den Themen selbst testen. Die Auflösungen finden sich am Schluss des Buches. Inhaltlich beschäftigt sich der erste Band mit den Grundlagen (Bewegung, Orientierungspunkte, Physik, Biologie, funktionelle Betrachtung) und der Befunderhebung von A bis Z. Zu letzterem gehören auch die Kapitel Muskelfunktionstest, Muskelverkürzungstests und Hypermobilitätstests nach Janda. Da hier jede Ausgangsstellung für den jeweiligen Test gut fotografiert ist und die Durchführung wieder sehr gut beschrieben ist, kann man sich meiner Meinung nach ein extra Buch zu diesem Thema sparen. Wichtig und sehr interessant finde ich auch das Kapitel über das neue Denkmodell in der Physiotherapie.

Fazit: Alles in allem ein gut zu lesendes und interessantes Buch, das sich auch Lehrkräfte näher anschauen sollten, da es sich garantiert prima im Unterricht einsetzten lässt. Ich bin schon auf Band 2 gespannt. Quelle: PhysiOWelt Nr 4/ November 2001

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Lydia Engel
schreibt am: 09.11.01


4 Sterne = gut

Das Buch ist sehr übersichtlich aufgebaut und auch für den nicht so bewanderten Leser verständlich geschrieben. Die Autoren versuchen die Mathematik und Physik so anschaulich wie möglich darzustellen. Viele Zeichnungen und Beispiele erleichtern das Verständnis. Die Autoren beginnen mit den Grundlagen aus Physik und Mechanik, arbeiten sich weiter vor über physikalische Grundbegriffe, rechnen mit Vektoren, Translation und Rotation. Dann gehen sie über zu speziellen Belastungen des Bewegungsapparates (Hüftgelenk, Kniegelenk, Lendenwirbelsäule, Schulter).
Im Anhang wird noch einmal intensiv auf die Belastungen und pathologischen Reaktionen der Lendenwirbelsäule eingegangen. Darauf folgt eine Betrachtung inwieweit körperliche Aktivität Auswirkungen auf die Knochendichte und ihre Struktur hat. Im zweiten Teil des Anhangs geht es um die rein mathematische Berechnung der vorher beschriebenen Problemen. Der Text besteht jetzt größtenteils aus Formeln. Es ist bestimmt teilweise sehr interessant sich da durchzuarbeiten, aber für die Physiotherapie ist dieses Buch viel zu speziell. Auch Dozenten der Sportwissenschaft beurteilen es als sehr anspruchsvoll.

Fazit: Kein Buch für Physiotherapeuten. Es ist zu speziell und zu theoretisch. Quelle: PhysiOWelt Nr 4/ November 2001

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Sabine Maier
schreibt am: 26.10.01


3 Sterne = befriedigend

Die einführenden Kapitel wirken etwas antiquiert,manche Untersuchungen, auf die Bezug genommen wird, sind 30!Jahre alt. Bei der Aufstellung der Medikamente fehlen die die neueren. Das ist bei dem stolzen Preis nicht akzeptabel. Die Übungen dagegen sind vielfältig und sehr anschaulich beschrieben bzw. fast immer dargestellt.Wobei man sich über den Nutzen der Dehnübungen sicher streiten kann.

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Vinja Bauer
schreibt am: 11.07.01


3 Sterne = befriedigend

„Keine graue Theorie, sondern Schritt für Schritt die Basis für die Anwendung. Für alle, die gerne leicht lernen“, heisst es in diesem Buch. Ohne die Theorie geht es natürlich nicht. Das umfangreiche Werk beschreibt sinnvoll aufgebaut die gesamte Anatomie des Kraniosakralen Systems. Spätestens wenn der Leser die ersten 20 Seiten bewältigt hat, versteht er, dass viel mehr anatomische Kenntnisse vorausgesetzt werden, als in der Schule unterrichtet werden. In der Genauigkeit der Beschreibung der Gelenkfunktionen steht Liem nicht im geringsten dem „Kapandji“ nach. Der Technikabschnitt ist übersichtlich geordnet. Alle Handgriffe demonstriert der Autor am Schädelmodell und am „Lebenden“. Die Abhandlung der Ausgangsstellungen und der Handgriffe ist verständlich aufgebaut. Das Quellenverzeichnis ist nach jedem Kapitel aufgelistet.

Fazit: Das hier dargestellte Wissen ist definitiv nicht für Schüler geeignet. Für das spätere Berufsleben enthält das Buch sicherlich nützliche Anregungen für die Praxis! Quelle: Physiowelt 2001.

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Peter Brem
schreibt am: 22.05.01


5 Sterne = sehr gut

Das Buch veanschaulicht auf eine sehr optimalen Weise, wie Physiotherapeuten heute wissenschaftlich arbeiten können/sollen. Es sollte als eine Motivation dienen unsere Arbeit besser darstellen zu können.

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Ralf Bannwarth
schreibt am: 14.05.01


3 Sterne = befriedigend

Auf dem blauen Hintergrund des Buchrückens erscheint in großen, orangen Lettern die wohl warnend gemeinte Aufschrift: „Advanced: Fachbücher für Manualtherapeuten“. Dieser Hinweis sollte in der Tat ernst genommen werden, denn was sich hinter dem für den Laien ohnehin schon geheimnisvollen Titel verbirgt, ist ein sorgsam zusammengetragenes Werk aus wissenschaftlichen Erhebungen und vielmehr auch Erfahrungen vieler Autoren zu dem Thema Kopf- und Gesichtsschmerz, was ca. 27 Seiten Literaturhinweise belegen dürften.

Die Thematik ist sinnvoll in zwölf Kapiteln aufgebaut und beinhaltet die grundlegenden anatomischen wie physiologischen Erkenntnisse des Schädelwachstums, der Untersuchungs-, Differenzierungs- und Behandlungsmethoden von zervikogenem und vaskulärem Kopfschmerz, speziellen Krankeitsbildern wie dem KISS-Syndrom und langanhaltenden Ohrenschmerzen, sowie der eigentlichen Essenz des Themas - der Schmerz selbst. Das Schmerzerlebnis und der Umgang mit demselben hinsichtlich der Anleitung zur Führung eines Schmerztagebuches und der befundorientierten Anamnese im Patientengespräch sind möglicherweise die eher verwertbaren Kapitel für den interessierten Schüler. Die durchaus gut nachvollziehbaren praktischen Untersuchungs- und Behandlungstechniken dagegen sollten lediglich Lust auf das machen, was einem in seiner Therapeutenlaufbahn noch alles erwarten kann und nicht direkt zum Nachmachen animieren. Denn wenn wir ehrlich bleiben, ist es eben gerade die Kunst des fortgeschrittenen Manualtherapeuten, Erfahrungen aus Gefühl in Gefühl umzusetzen, die der Laie nicht durch Nachlesen erreichen kann.

Stärke des Buches:
Es handelt sich um ein faszinierendes Thema mit dem Hintergrund der phylogenetischen und ontogenetischen Entwicklung des Schädels und der wichtigen Frage, was eigentlich unsere physiologische Überlebensstrategie darstellt. Allein die Aussage „ ... Formstabilität, aber Abhängigkeit von mechanischer Beanspruchung zur Wahrung der Form ... “ dürfte Lust auf mehr machen, um sich in seiner Funktion als Physiotherapeut bestärkt zu fühlen.

Schwäche des Buches aus Sicht des Schülers:
Es beinhaltet für den Anfänger zu abstrakte Schaubilder, mangelnde Farbvielfalt (s/w) und durch viele Literaturhinweise mit Zahlen durchsetzte und daher eher sperrige Texte.


Fazit: Ein sicherlich interessantes Buch für Schüler, die sich neben dem Schulalltag etwas speziellere Literatur leisten wollen, dabei aber nichts Relevantes für das PT - Curriculum oder gar ihre praktische Arbeit am Patienten erwarten. Z, Quelle: PhysiOWelt Nr. 2 (April 2001)

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Christina Haane
schreibt am: 14.05.01


4 Sterne = gut

Die Dreidimensionale Skoliosebehandlung nach Lehnert-Schroth beschäftigt sich ausschließlich mit der konservativen Behandlung der Skoliose. Sie hat seit Jahren einen hohen Stellenwert in der Behandlung deformierter Wirbelsäulen. Zusätzliche wichtige Faktoren der Therapie sind die aktive individuelle Beeinflussung durch Muskeldehnung und Atemtherapie und insbesondere die psychische Unterstützung des Patienten.
Das Buch ist in 5 Themengebiete unterteilt.Der erste Teil beschäftigt sich mit der theoretischen Grundlage der Methode Schroth. Hier werden die verschiedenen Einteilungen der Wirbelsäule ebenso besprochen wie Haltungsabweichungen in allen Ebenen. Weiterhin wird auf die skoliotischen Atemmuster und die kardiopulmonale Leistungssteigerung durch die dreidimensionale Skoliosebehandlung eingegangen. Zum Verständnis tragen untermauerndes Fotomaterial von Patienten und Zeichnungen bei. Der Leser lernt in diesem Teil die pathologischen Veränderungen der Wirbelsäule kennen. Es wird auf die Ursachen der veränderten Atmung eingegangen. Die Behandlung konzentriert sich auf das bewußte Atmen in die konkaven Rumpfareale, denn dadurch werden die Rippen, deren Bewegung durch die Skoliose eingeschränkt ist, mobilisiert. Dieses wirkt sich natürlich auch positiv auf die kardiopulmonale Leistung aus

Im zweiten Teil erfolgt die praktische Untermauerung der Theorie. Hier geht es um Themen wie zweckmäßige Ausgangsstellungen, Korrekturpolsterungen für Übungen zum „Entdrehen“ des Rumpfes bei der dreibogigen Skoliose, Schroth´sche Korrektur bei der dreibogigen und vierbogigen Skoliose, Ziele des Konzeptes und das „Sehen lernen“. Dieses Kapitel zeigt Patientenbeispiele auf, an denen der Leser an vielen „vorher –nachher“-Vergleichen den Erfolg der Therapie sieht. Ein ausführlicher Teil erklärt die skoliosebedingten Muskelveränderungen, wiederum mittels anatomischer Zeichnungen. Anhand einer Korrekturanleitung lernt der Leser, seinen Patienten (in allen ASTEN) in die richtige Haltungsposition zu bringen, um die Korrekturatmung zu gewährleisten. Dieses stellt die Grundlage der Schrothschen Dreh- Winkel- Atmung dar. Die Zielsetzung der Behandlung orientiert sich am Alter des Patienten. Für Kinder und Jugendliche gelten, durch die höhere Plastizität des Bewegungsapparates, andere Ziele als für Erwachsene.
Hauptbestandteil des dritten Teils ist die Übungsanleitung. Hier werden Übungen an der Sprossenwand, mit Hilfe von Tisch und Stuhl, mit dem Theraband oder Bodenübungen vorgestellt. Auch dabei wird der Schwerpunkt auf die Korrektur des Patienten gesetzt. Das Ganze ist so aufgebaut, dass die Übung (häufig mit Abb.) vorgestellt wird und dann eine zusätzliche Anleitung entweder zur Skoliose oder Kyphose vorgenommen wird. Eine hervorragende Vermittlung des Prinzips wird durch die vielen Fotoaufnahmen, die die Patienten bei der Durchführung der Übungen zeigen, gewährleistet. Ein weiterer Bestandteil ist das Aufzeigen von „unzweckmäßigen Übungen“. Wiederum werden anhand von Fotodokumentationen Übungen gezeigt, die entweder das Behandlungsziel nicht verfolgen oder sogar Deformitäten noch verstärken können. Zum Schluss dieses Kapitels werden die Übungen anhand von Haushaltsgegenständen wie z. B. einer Leiter oder eines Türrahmens dargestellt, damit der Patiente auch Übungen ohne bestimmte therapeutische Hilfsmittel zu Hause durchführen kann.

Um die Dokumentation geht es im vierten Teil des Buches. Hier findet die wissenschaftliche Untermauerung des Schroth'schen Prinzips statt. Dies geschieht durch Foto und Röntgenkontrollen sowie mit statistischen Auswertungen der Behandlungsergebnisse. Positive Veränderungen in der Vitalkapazität, des Atemhubes und der Ausatmungszeit sowie der Brustkorbweite in der transversalen Ebene sprechen für das Konzept Schroth. Viele Röntgen- und Fotoaufnahmen bestätigen dieses Behandlungsverfahren.
Der letzte Teil des Buches beschäftigt sich mit dem „Allgemeinen“. Dargestellt wird die Behandlung in der Katharina Schroth- Klinik in Sobernheim, ebenso wird auf Indikationen und Kontraindikationen eingegangen. Um das Ergebnis der Behandlung zu sichern, muß der gesamte Alltag orthopädisch ausgerichtet sein. Nur dann besteht die Chance auf einen Erfolg. Nicht zuletzt wird in diesem Buch immer wieder auf die positive Grundeinstellung des Übenden eingegangen. Der Therapeut muß immer wieder dem Patienten psychische Unterstützung geben. Gerade dieses Zusammenwirken, von Grundeinstellung des Patienten und Unterstützung des Behandelnen, trägt zum Behandlungserfolg bei.
ZZ Dieses Buch vermittelt auf hohem Niveau die Grundlagen und die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten der Skoliosebehandlung nach Lehnert-Schroth. Ein Lern- und Nachschlagewerk zur optimalen konservativen Behandlung des Patienten. Quelle: PhysiOWelt Nr. 3 (August 2001)

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Sabine Blaeser
schreibt am: 14.05.01


5 Sterne = sehr gut

Anatomie interaktiv! Das multimediale Zeitalter geht auch am Lernen von Knochenpunkten und Muskeln nicht vorbei. Sobotta präsentiert mit diesem Lernprogramm eine hervorragend umgesetzte interaktive Reise durch den Bewegungsapparat.
Nach einer einfachen Installation und dem Starten des Programms kann der Benutzer zwischen vier großen Themenbereichen wählen: Grundlagen, Topographie, Muskulatur und Skelett.
Einen Zusatzbereich bilden die zurecht als „Highlights“ bezeichneten Vertiefungsebenen: 3D-Bilder, Radiologie, Entwicklung und Muskelpräparation.

Der Themenbereich „Grundlagen“ beinhaltet neben Rubriken wie Lagebezeichnungen, Achsen, Ebenen etc. auch alle Gewebearten ausführlich und gut verständlich und liefert zudem eine allgemeine Übersicht über den Bewegungsapparat, in der der Aufbau passiver Strukturen wie Sehnen und Bänder sowie die allgemeine Knochen-, Gelenk- und Muskellehre nachgeschlagen werden können.

Die „Topographie“ beschreibt Nerven, Blut- und Lymphgefäße sowie die Lage der einzelnen Strukturen zueinander, während der Bereich „Muskulatur“ eine übersichtliche Darstellung aller Muskeln bietet. Im nebenstehenden Lerntext kann der Benutzer Ursprung, Ansatz, Funktion und Innervation nachlesen und hat die Möglichkeit einen Blick in die Vertiefungsebenen 3D-Muskeln und Präparation zu werfen.

Unter dem Thema „Skelett“ findet man - gut sortiert, sehr anschaulich und detailreich dargestellt - alle Knochen und Gelenke. Die gewählten Strukturen können aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden und man hat von dort aus die Möglichkeit auf die Vertiefungsebenen Entwicklung, 3D-Muskeln, 3D-Gelenke und Radiologie zuzugreifen.

Die bereits erwähnten Highlights machen diese Anatomie-CD im wahrsten Sinne des Wortes zum „Erlebnis“. Unter 3D-Knochen, 3D-Gelenke und 3D-Muskeln lassen sich selbige Strukturen per Mausklick beliebig im Raum bewegen. In der Radiologie und Histologie finden sich Röntgen- und CT-Bilder sowie hervorragende farbliche Darstellungen verschiedener Gewebe in Fotoqualität. Die Muskelpräparation verwandelt den PC sogar in einen Anatomiesaal, in dem die Muskeln Schicht für Schicht „wegprepariert“ werden oder auch einfach nur farblich hervorgehoben werden können.

Die benutzerfreundliche Oberfläche dieses Programms erlaubt es, sich spielend zwischen den über vierhundert Lerneinheiten, welche über Hyperlinks miteinander verknüpft sind, zu bewegen. Man hat außerdem jederzeit die Möglichkeit auf die Lernkontrolle zuzugreifen und zum aktuell gewählten Thema ein Endpunkt- oder Beschriftungsquiz zu starten, in dessen Anschluß eine Statistik zur Überprüfung des Lernerfolges angezeigt wird. Wer noch mehr ins Detail gehen will, kann sich auch original IMPP-Fragen aus den Jahrgängen '93 bis '99 stellen lassen. Diese Fragen können nach verschiedenen Kriterien selbst zusammengestellt werden (Zuordnungsaufgaben, Fragen mit Fallbeschreibung etc.). Hier kann zunächst zwischen einem Lern- und einem Prüfungsmodus gewählt werden. Im letzteren kann man sich einer Prüfung unter Zeitdruck unterziehen und auch hier im Anschluß den Lernerfolg anhand einer Statistik überprüfen lassen.

Weitere Bonbons sind die Optionen, unter denen man das Äußere des Programmes (z. B. Schriftgröße) verändern kann, die Möglichkeit Lesezeichen zu setzen und Notizen zu bestimmten Themen zu machen und diese jederzeit abzurufen sowie Seiten mit Text und Bild auszudrucken. Für jeden, der zu Anfang noch etwas hilflos vor der Fülle der Informationen steht, gibt es unter dem Punkt Hilfe auch eine kleine Führung durch das Programm und als besonderes Feature Tipps zum Lernen mit dieser CD-ROM.
Jeder, der seine Anatomiekenntnisse auf diese Weise vertiefen möchte, braucht dazu allerdings folgende Systemvoraussetzungen: IBM-kompatibler PC, Windows 3.11 (bzw. 95, 98, 2000 oder NT), mind. 16 MB RAM, ca. 14 MB freien Festplattenspeicher, eine Grafikkarte mit 800x600 Pixel Auflösung oder höher, 65 000 Farben oder mehr und selbstverständlich ein CD-ROM-Laufwerk.

Fazit: Ein rundum gelungenes Programm, das die Anatomie lebendig werden läßt! ZZZ, Quelle: PhysiOWelt Nr. 2 (April 2001)

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Martin
schreibt am: 05.05.01


4 Sterne = gut

EInfach ein gutes Buch. Ich gebe ihm 4 Sterne

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Martin Bürger
schreibt am: 10.02.01


3 Sterne = befriedigend

Im vorliegenden Buch sind Hals-und Lendenwirbelsäule unter biomechanischen und pathologischen Gesichtspunkten dargestellt und durch zahlreiche Skizzen und Abbildungen verdeutlicht. Der Autor, Prof. Dr. Lourens Penning ist Neuroradiologe und war Mitglied der neurochirurgischen Abteilung der Universitätsklinik in Groningen.
In seinem Buch beginnt er zunächst mit der allgemeinen Untersuchung und Anatomie der Wirbelsäule und erklärt die allgemeine Bedeutung der Beweglichkeit der Wirbelsäule in den einzelnen Abschnitten. Die normalen Bewegungen der Lendenwirbelsäule werden ausführlich dargestellt und mit Literaturquellen anderer bedeutender Analysten verglichen und ergänzt. Dabei werden auch immer wieder naturhistorische Vergleiche zu den Vierfüsslern hergestellt, die dieses Buch für den Anatomieeinsteiger plastizitieren. Exakte Messwertangaben zu Bewegungsausmassen und Tabellen ergänzen die genannten Ausführungen. Nach der anatomischen Betrachtung folgt ein reichhaltiger Anhang zur Pathologie der Lendenwirbelsäule, mit der Verbindung zum Nervensystem. Hier erfährt der angehende Physiotherapeut einige wichtige Einblicke in pathophysiologische Abläufe.
In einem annähernd gleichem Aufbau wendet sich der Autor dann der Halswirbelsäule sowie den Kopfgelenken zu. Die schematischen Zeichnungen der einzelnen Abschnitte, z. B. der degenerativen Verengung der Zwischenwirbellöcher, sind zum Teil nicht ganz einfach zu erfassen.
Ein ausführliches Sachregister und ein großes Literaturverzeichnis runden das Buch ab.
Das Layout dieser Veröffentlichung entspricht nicht dem neuesten Stand; es fehlen Farben und die Übersichtlichkeit leidet stark durch die Textflussunterbrechung und die Zentrierung des Haupttextes zur Buchmitte hin.

Das Buch ist für SchülerInnen der Physiotherapie nur sehr bedingt dienlich. Quelle: PhysiOWelt Nr. 2/ April 2001.

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Roland Bruzek
schreibt am: 02.02.01


5 Sterne = sehr gut

Die Autoren bringen es fertig, präzise Sachinformationen zum Problem "wissenschaftliches Arbeiten" mit vielen praktischen Beispielen zu verbinden. Das Buch ist somit sehr gut gelungen für alle unerlässlich, die sich dem Thema stellen wollen.

Ein Muß für alle, die noch nicht wissen, was "Kohortenstudie", "Medline", "Standarabweichung" und der "Kappa-Wert" ist.

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Sandra Kötter
schreibt am: 29.01.01


4 Sterne = gut

In diesem Buch werden die aktuellen Methoden der Schulterchirurgie und die ärztliche wie auch physiotherapeutische Nachbehandlung beschrieben. Die Autoren hoffen mit diesem Werk vor allem die Nachbehandlung von Schultererkrankungen ein wenig standardisieren zu können. Dieses Buch beginnt mit der Beschreibung der funktionellen Anatomie und Biomechanik des Schultergelenkes. Danach folgen die Beschreibungen der einzelnen Krankheitsbilder: Beim subakromialen Schmerzsyndrom wird erst einmal die unterschiedliche Terminologie der Erkrankungen beschrieben und (Gott sei Dank) übersichtlich zusammengefaßt. Selbst die Differentialdiagnostik von Sonderformen wird gut erklärt.
Ebenso übersichtlich erfolgen die Erklärungen der anderen Krankheitsbilder und deren ärztliche Therapiemöglichkeiten (Schulterinstabilitäten, Schultersteife, Schulterendoprothetik). Klinische Tests werden hierbei ebenso gezeigt wie auch intraoperative Aufnahmen, Ultraschall- und Röntgenaufnahmen. Anschließend werden in einem Extrakapitel die Möglichkeiten der bildgebenden Diagnostik aufgezeigt. Der etwas kleiner geratenere zweite Teil des Buches beschäftigt sich mit allen physiotherapeutischen Möglichkeiten der Behandlung. Außerdem werden einige Fallbeispiele von Patienten gebracht.
Nach dem Erläutern der wichtigsten Punkte der Befunderhebung werden erst einmal alle in Frage kommenden Therapiemöglichkeiten aufgezählt und kurz beschrieben.
Daraufhin werden spezifische Behandlungen der einzelnen Krankheitsbilder erklärt. Therapieziele und Maßnahmen werden, zum Teil sehr ausführlich, entsprechend dem Stadium aufgezählt und beschrieben. Einige Maßnahmen sind auch mit Bildern dokumentiert. Sehr gut haben mir auch die kompletten Nachbehandlungspläne gefallen. Sie stellen eine gute Orientierung dar, wenn jegliche Angaben vom Arzt fehlen. Diese Buch bietet allen die sich speziell mit der Schulter beschäftigen wollen eine sehr gute Möglichkeit sich eine Übersicht über aktuelle OP-Techniken und Nachbehandlungsmaßnahmen zu verschaffen. Fazit: Der physiotherapeutische Teil gibt konkrete und sinnvolle Angaben über Nachbehandlungen bei einzelnen Erkrankungen und Operationen. Wunderbar! Doch etwas trübt die Stimmung: Der Preis von 89 Mark für 132 Seiten! ZZ, Quelle ZISCH Nr. 132/ Oktober 2000.

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Nadine Gallenbach
schreibt am: 29.01.01


4 Sterne = gut

Sally Edwards vertritt das angebotene Trainingskontrollsystem aus eigener Erfahrung, unterstützt durch Erfahrungsberichten anderer Sportgrößen, sowie im Rehabilitationsbereich auch, bzw. gerade für Herzinfarktpatienten durch ärztliche Empfehlung.
Das System ist das Herzfrequenzmeßgerät, in Größe und mit kombinierter Funktion der Armbanduhr. Einleitend stellt sie die Vielfalt der Herzfrequenzmeßgeräte vor. Deren Nutzung mit den sportartspezifischen Anforderungen, wie beim Schwimmen, Intervall -Training, etc., mit Stoppuhr, mit Speichern, etc. bis über den PC abladbarer Funktion.
Es werden alle Herzfrequenzen, von Ruhe-, aerob-, anaerob-, Trainings-, Ziel-, ... bis VO2 max , Max-, ausführlich erläutert, die Möglichkeit diese aus der Maximalherzfrequenz prozentuell zu errechnen. Die Anatomie und Physiologie des Herzens kommt ausreichend zum Zuge.
Die individuellen Zielsetzungen der Nutzer dieser Trainingskontrolle sind nach prozentualer Höhe der maximalen Herzfrequenz in Gesundheits-, Fettverbrennungs-, Aerobe-, Anaerobe und Warnzone gegliedert. Eine Nomographie mit ablesbaren Zielfrequenzen, unter Angabe der Ruhefrequenz und des Alters der Person gibt einen einfacheren Überblick als die zu errechnenden Frequenzen.
Viele Einflüsse, der Umwelt, Emotionen, ausgeübte Tätigkeit, ... werden zur Beachtung aufgeführt, so das immer eine Toleranz der Herzfrequenzwerte zwischen den einzelnen Trainingseinheiten einzuplanen ist. Es sind zu jeder Zielsetzung einzelne Kapitel ausgearbeitet. Therapeutisch und für den Patienten wichtig sind die Kapitel zum Thema Abnehmen und Koronar- Rehabilitation.
Unterstützt werden die einzelnen Kapitel durch Erfahrungsberichte , Fotografien, tabellarischen Beispielen . Im Abschluss werden Trainingstests , Trainingsprogrammgestaltung und Dokumentationsvorschläge angeboten. Das Buch zeigt das Herzfrequenzmessgerät nicht nur als Kontrolleur sondern auch als Motivation innerhalb des Trainings. Da bei den Menschen die Psyche mit ausschlaggebend für Unwohlsein und Krankheit ist, kann ein Herzfrequenzmeßgerät auch ein guter Begleiter im Alltag sein, welcher in manchen Situationen zur Ruhe ruft.

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Sabine Blaeser
schreibt am: 27.01.01


5 Sterne = sehr gut

Wie behandle ich einen Patienten mit Unterschenkelamputation? Was ist bei der Behandlung eines Hemiplegikers zu beachten? Keine Frage! Aber was, wenn beides zusammenfällt? Auf diese und andere Fragen rund um das Thema Physiotherapie und Sport nach Beinamputationen gibt das Autorenteam des Buches - bestehend aus Physiotherapeuten, Orthopäden und Orthopädie-technikern - praxisnahe Antworten und gewährt Einblick in die Erfahrungen aus jahrelanger Praxis in der Behandlung Beinamputierter. Sie schließen damit eine bislang bestehende „Lücke“ auf dem Markt der physiotherapeutischen Literatur, was schon längst überfällig war, wenn man bedenkt, dass man als Physiotherapeut gleich welcher Fachrichtung immer häufiger mit Amputationspatienten konfrontiert wird. Das Buch richtet sich zwar in erster Linie an Physiotherapeuten ebenso aber auch an alle anderen an der Rehabilitation beteiligten Berufsgruppen und nicht zuletzt auch an die Betroffenen selbst. Die Autoren legen besonderen Wert auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit und betonen auch immer wieder, dass es nicht allein der Physiotherapeut ist, der den Patienten wieder auf die Beine stellt. Im ersten theoretischen Teil des grob in drei Teile untergliederten Buches befindet sich somit auch ein ganzes Kapitel, das sich ausschließlich mit den Mitgliedern des Rehabilitations-Teams sowie deren Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen beschäftigt. Direkt im Anschluss werden die verschiedenen Amputationsursachen mit ihren jeweiligen Besonderheiten besprochen, ebenso wie die Grundlagen der Amputations-Chirurgie, wobei neben Amputationshöhe, Hauttransplantaten und Drainagen auch auf die psychische Situation des Patienten eingegangen wird. Ein kurzes aber informatives Kapitel gibt praktische Tipps zur Nachbehandlung und selbstverständlich erfährt der Leser auch alles wissenswerte über die Grundlagen der Prothesenversorgung, das heisst über die Einzelteile, aus denen sich eine Prothese zusammensetzt, sowie die verschiedenen Amputationshöhen und deren jeweilige Prothesenversorgung. Diese beiden Kapitel stechen besonders durch zahlreiche Abbildungen und Schemata sowie praxisnahe Tipps der Autoren hervor. Der erste Teil des Buches wird schließlich mit den „weiteren Maßnahmen“ abgerundet. Hier wird der Leser über Wartung und Pflege der Prothese sowie über Gehhilfen und Rollstühlen informiert. Zum Anfang des zweiten Teils, der sich ausschließlich mit der physiotherapeutischen Behandlung befasst, gehen die Autoren ausführlich auf die prä- und postoperative Situation des Patienten und die damit verbundenen typischen Behandlungsziele, Gesichtspunkte und Maßnahmen sowie deren Besonderheiten bei verschiedenen Amputationshöhen ein. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der postoperativen Behandlung. Sie ist in drei Phasen unterteilt ist, deren Ziele und Maßnahmen jeweils kurz und verständlich beschrieben werden. Die Autoren beschreiben dabei nicht nur die „Stumpfbehandlung“ an sich, sondern auch die Behandlung von Rumpf und Becken, der oberen Extremität, des erhaltenen Beins sowie die Koordinationsschulung und das Selbsthilfetraining. Praxisnahe Tipps und Informationen zur Pflege des Stumpfes, dessen Abhärtung und Techniken des Bandagierens runden das Kaptiel ab. In einem gesonderten Abschnitt erhält der Leser viele Anregungen zum Umgang mit dem „Phantomgefühl“.Wie bereits erwähnt wird ausserdem auf Besonderheiten wie Mehrfachamputationen oder Amputationen in Verbindung mit anderen körperlichen Behinderungen eingegangen. Der dritte und letzte Teil des Buches beginnt mit Hinweisen zum Umgang mit dem Sportrollstuhl. Er zeigt in Worten und eindrucksvollen Bildern, dass es praktisch kaum eine Sportart gibt, die ein Beinamputierter nicht betreiben könnte. Im Anhang bietet das Buch noch ein Verzeichnis von Behinderten-Sportverbänden in Deutschland. Die einzigen „Minuspunkte“, die das Buch aufweist, bestehen in einem fehlenden Glossar und dem relativ hoch angesetzten Preis. Fazit: Der Inhalt verdient die Bestnote, bloß über den Preis müsste man reden! ZZZ, Quelle ZISCH Nr. 132/ Oktober 2000.

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Sandra Kötter
schreibt am: 26.01.01


3 Sterne = befriedigend

Wie der Name schon ahnen lässt, werden in diesem Buch ausschließlich Übungen mit dem Thera-Band vorgestellt. Die Autoren vergleichen dabei aber nicht unkritisch den Einsatzbereich des Thera-Bandes mit dem Einsatzbereich von anderen Trainingsgeräten (Kraftmaschine, freie Gewichte). So stellen sie Vor- und Nachteile des Thera-Bandes heraus.
Nach einer allgemeinen Einleitung beschäftigen sich die Autoren mit den Grundlagen des muskulären Trainings. Dieses Kapitel bietet einen guten Einblick in die Muskelphysiologie bzw. Trainingslehre, aber kein tiefer greifendes Wissen. Nach dem kurzen Vorstellen des trainingstherapeutischen Konzeptes REHATRAIN folgen die Kapitel „Praktische Aspekte des Muskeltrainings“ und „Anleitung zur Wahl der Trainingsmethoden und Belastungsintensitäten“. In diesen werden gut umsetzbare Praxis-Tipps zur Durchführung eines Trainings gegeben. Leider werden nur die Methoden zum Maximalkraft- bzw. Schnellkrafttraining intensiver besprochen. Danach folgt der zweite Abschnitt dieses Buches. Dieser wird in die Kapitel Obere Extremität, Rumpf und Wirbelsäule und Untere Extremität eingeteilt. Jedes Kapitel beinhaltet eine Einführung in die funktionell wichtigsten Aspekte und biomechanischen Verhältnisse des entsprechenden Körperabschnittes. Anschließend werden für jeden Körperabschnitt alltagsspezifische Krafttests vorgestellt, die meines Erachtens für viele Patienten oder Kunden schon eine Überforderung darstellen. Aufgrund dieser Tests (Quantität und Qualität sollte beachtet werden !) wird dann der Trainingsplan erstellt. Darauf folgt die gute schriftliche und bebilderte Darstellung der einzelnen Übungen mit Hinweis auf das Trainingsziel und die trainingstherapeutische Durchführung. Fazit: Alles in allem kann man dieses Buch weiter empfehlen auch wenn es für Aunszubildenden nicht überlebensnotwendig ist. Der Einsatzbereich der dargestellten Tests und Übungen beschränkt sich allerdings mehr auf die Prävention und die fortgeschrittene Rehabilitation. ZZ, Quelle: ZISCH Nr. 132/ Oktober 2000.

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Marc Braunger
schreibt am: 25.01.01


5 Sterne = sehr gut

Bislang kannten wir den Einsatz des Schlingentisches nur aus dem akuten und chronischen Bereich mit den aus der Schule klassischen Aufhängungen. Mit ein bisschen Kreativität und Mut zu Neuem kann die Anwendungspalette um ein Vielfaches erweitert werden und selbst Aspekte aus der medizinischen Trainingstherapie lassen sich in die Behandlung integrieren. Nicht zu vergessen ist der unterstützende Faktor den der Schlingentisch haben kann, er ersetzt die dritte Hand oder den zweiten Therapeuten, außerdem kann der Patient bei einfachen Übungen, wie dem passiven Durchbewegen einer Extremität leichter entspannen, da er nicht das Gefühl hat dem Therapeuten zur Last zu fallen. Weg von den konservativen Denkmodellen ist der Schlingentisch eine Erleichterung für den Therapeuten, angefangen beim passiven Durchbewegen, bis hin zu komplexen PNF-Pattern. Das Argument, die Behandlung im Schlingentisch sei zu zeitaufwändig, ist unzulässig, denn es muß nicht immer die Ganzkörperaufhängung sein und selbst diese ist mit etwas Routine in kurzer Zeit eingestellt.
Natürlich hat sich auch die Technik weiterentwickelt, so arbeitet man heute auch mit Rollenzügen und komplexeren Gurten, die eine detailiertere Behandlung ermöglichen.
Selbst die Gangschule ist mit Hilfe der „Laufkatze“ erleichtert worden. Fazit: Das Buch von Detlef Katzki und Michael Müller bietet dem interessierten Therapeuten eine Vielfalt an Behandlungsmöglichkeiten. Es ist sehr übersichtlich und die Bilder lassen die Aufhängung auch leicht umsetzen. Für denjenigen, der gerne am Schlingentisch arbeitet ist dieses Buch die „Bibel“ und kann immer als Quelle für neue Ideen herangezogen werden. Quelle: ZISCH Nr. 132/ Oktober 2000.

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Vinja Bauer
schreibt am: 04.01.01


3 Sterne = befriedigend

Der Kapandji ist das Anatomiebuch für Physiotherapeuten schlechthin. Jedes Gelenk ist ausführlich in Anatomie und Funktion beschrieben und anhand von Bildern veranschaulicht. Die Gelenke werden anatomisch genau dargestellt sowie als vereinfachte biomechanische Modelle erklärt. Die Text- und Bildaufteilung ist gut, der erklärende Text befindet sich immer auf der aktuelle Doppelseite. Dies ist notwendig, da die Bilder sehr komplex sind und ohne Erklärung nicht verstanden werden können. Desweiteren werden pathologische Veränderungen bzw. physiologische Abnutzungen der einzelnen Strukturen ausführlich behandelt. Die angehenden Physiotherapeuten können viele praxisnahe Anregungen zur funktionellen Behandlung aus diesen drei Bänden sammeln. Es werden funktionelle Zusammenhänge zwischen Knochen, Muskulatur und verbinden Gewebe beschrieben, die im Unterricht oft zu kurz oder gar nicht angesprochen werden. Für den physiotherapeutischen Nachwuchs dürfte es sich schwierig gestalten, die drei Bände zu bewältigen. Für alle zukünftigen Manualtherapeuten ist der Kapandji unumgänglich. Trotz der schlechten Druckqualität und des unveränderten Preises ist er schon heute im Berufsalltag eines Therapeuten nicht mehr wegzudenken. Z: während der Ausbildung, ZZZ: nach der Ausbildung. Quelle: ZISCH Nr. 133, Februar 2001.

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Nadine Gallenbach
schreibt am: 11.12.00


5 Sterne = sehr gut

In oben genanntem Buch beschreibt Feldenkrais die erste von vielen Geschichten aus seiner Praxis. Hautnah kann der Leser miterleben, wie wichtig Körperwahrnehmung und Geduld sind. Feldenkrais regt sogar des Öfteren den Leser an, sich selbst Gedanken zu machen und Therapieansätze bzw. Möglichkeiten zu finden. Anhand von vielen Beispielen und Aufgaben fordert er den Leser auf, selbst praktische Übungen auszuprobieren, bevor man weiterliest. Dies dient vor allem auch dem Verständnis. Somit sind die Aufgaben die Feldenkrais an sich und seine Patientin Doris stellt eichter nachzuvollziehen. Er behauptet, er würde zweierlei Techniken gebrauchen, welche er als "Funktionale Integration" und "Bewußtheit durch Bewegung" beschreibt. Bei der "Funktionalen Integration"handelt es sich um eine
Technik, welche wortlos vor sich geht. Es ist eine nonverbale Manipulation am einzelnen Menschen (Behand-lung). Bei der 2. Technik handelt es sich um eine
verbale, welche auch an gemischten Gruppen allen Alters angwendet wird. Durch diese Techniken wird die Selbstbewußtheit des einzelnen Menschen erweitert
und somit die Lebensmöglichkeiten verbessert. In der Einleitung des Buches beschäftigt sich Feldenkrais eingehend mit dem Begriff des "Lernens", welcher auch weiterhin eine zentrale Rolle durch das ganze Buch hat. Romanartig beginnt er nun die Geschichte von Doris, welche
immer wieder durch eine Art "Behandlungstagebuch" unterbrochen wird. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Durch die Integration des Lesers kann man viel mehr Dinge wahrnehmen, teilweise auf eine sehr verblüffende Art. Man lernt auch Dinge von verschiedenen Standpunkten aus zu betrachten, was ich für sehr sinnvoll halte. Meiner Meinung nach erhält dieses Buch fünf Sterne.

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Holger Fuchs
schreibt am: 30.11.00


4 Sterne = gut

Mit seinem Buch „Kraniosakrale Osteopathie“ gibt Torsten Liem einen umfassenden und gleichzeitig verständlichen Überblick über die Tiefe und Vielfalt der Kraniosakralen Therapie und behandelt verschiedene wichtige Wissens-/ Verständnisebenen auf anschauliche Weise. In gut verständlichem, einfach gehaltenem Fachdeutsch ( d.h. unter Verwendung der notwendigen, bzw. als bekannt vorrauszusetzenden Fremdworte ) führt er den Leser in die faszinierende Welt der für die CST relevanten physiologischen Prozesse und anatomischen Strukturen und deren Verbindungen. Ergänzt werden die Ausführungen durch schematische Zeichnungen, Echtphotografien und hilfreiche Übersichten, die teilweise auflistenden, teilweise zusammenfassenden Charakter haben. Sehr detailliert und präzise wird die ossäre, ligamentäre und muskuläre Struktur des Schädels, der Hirnhäute/Ventikel/Flußwege und der stattfindenen Bewegungen erklärt, immer ergänzt durch überdenkenswerte Zitate verschiedener „Meister ihres Faches“. Für die praktische Anwendung werden die Strukturen ausführlich in Anatomie, Funktion und Zusammenhang erklärt und die möglichen Techniken größtenteils mit Bildern veranschaulicht erklärt. Hierbei spannt er den Bogen von ganz allgemeinen Grundsätzen zu sehr spezifischen Techniken und Anwendungsmöglichkeiten. Fazit: Ein einfühlsam geschriebenes Fachbuch, das sowohl für interessierte Laien, als auch gut vorgebildete Leute vom Fach eine Unmenge neuer Erkenntnisse bereithält. Cave: Man kann, soll und muss mitdenken.
Quelle: ZISCH Nr. 129/ Januar 2000

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Dirk Schmidt
schreibt am: 29.11.00


4 Sterne = gut

Isokinetik ist schon seit Jahren eine gute trainingsbegleitende Therapie, die jedoch auf Grund der Kosten nie ihre richtige Wertstellung gefunden hat.
In dem 125 Seiten starken Buch erläutert Hanno Felder gut die Zielsetzung , sowie Handhabung der Isokinetik.
Beginnend mit dem Muskelaufbau, der Funktion, sowie den Folgeschäden bei Dysfunktionen, Immobilisationsschäden auf die einzelnen Gewebe: Knorpel, Muskel, Bänder, neuromuskuläres System.
Die allgemeinen Trainingsprinzipien sind als Grundlage der Trainingsgestaltung verständlich aufgeführt.
Regeneration, Psyche, Ernährung und passive Maßnahmen werden mit ihrem Bezug zur Leistungssteigerung und Rehabilitation angeführt.
Die Effektivität der Isokinetik in Diagnose, Trainingskontrolle, Erweiterung des Bewegungsausmaßes, sowie im isometrischen-, konzentrischen -, exzentrischen Training wird durch Diagramme gut ersichtlich bewiesen.
Das Aufbautraining hat er sinnvoll nach den einzelnen Zielsetzungen : intermuskulär-, Kraftausdauer-, hypertrophie-, intramuskulär-, Schnelligkeits Training gegliedert und mit den dafür trainingswirksamen Reize angegeben.
Die Auflistung der Indikationen und Kontraindikationen ist ebenfalls eine Grundlage der Therapieanwendung.
Es ist hoch anzurechnen, das der Autor auf jedes einzelne Gelenk; anatomisch, funktionell, der meist verletzten Strukturen, mit Orientierungstrainingsprogramm sowie durch Fotografie eingeht.
Durch die Fotografien sieht der Leser, welche Vielfalt die Geräte durch Umbau bieten, um die einzelnen Gelenke zu behandeln, aber auch, das mehrere Geräte notwendig sind um wirklich alle Gelenke zu behandeln.
Er weist auch darauf hin, das die Geräte der einzelnen Hersteller leider keine identischen Meßwerte aufweisen und somit keine Übereinstimmung zwischen den erzielten Therapiewerten verschiedener Praxen stattfinden kann, wenn ein Patient wechselt oder nach einer AHB oder Kur übernommen wird.
Das Buch ist überzeugend ausgearbeitet, .und zeigt die Isokinetik als vorteilhafte Maßnahme in Diagnostik, Trainingskontrolle, Motivation, passiver und aktiver Therapie.

Quelle: ZISCH Nr. 131/ Februar 2001

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Sabine Blaeser
schreibt am: 28.11.00


5 Sterne = sehr gut

Das Verständnis der Topographie und der funktionellen Anatomie bildet eine der wichtigsten Grundlagen für die Ausbildung zum Physiotherapeuten.
Nichtsdestotrotz verbindet kaum ein Schüler dieses Fach mit dem Gefühl von Spannung und Begeisterung, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass man dabei zuerst an das trockene Auswendiglernen von Zellorganellen, Muskelursprüngen und –ansätzen denken muss.
Dass es auch anders sein kann, zeigt Michael Schünke in diesem Buch. Er unterrichtet neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit an anatomischen Instituten seit mehr als 15 Jahren auch Physiotherapieschüler im Fach Anatomie und versteht es, das nötige Wissen und die Zusammenhänge mit Lebendigkeit zu füllen und interessant zu präsentieren.

Das Buch gliedert sich in einen allgemeinen und einen speziellen Teil. Gemeinsam ist beiden Teilen neben einem gut verständlichen Text ein hervorragender didaktischer Aufbau in Form von anschaulichen Zeichnungen, Tabellen mit Zusammenfassungen der wichtigsten Stichpunkte zum jeweiligen Abschnitt und einer Fülle von Beispielen mit klinischem Bezug, welche sich grau unterlegt vom übrigen Text abheben.

Der allgemeine Teil handelt Aufbau, Funktion und Biomechanik des Binde- und Stützgewebes, der Knochen, Muskeln und Gelenke ab sowie die funktionellen Anpassungsvorgänge einzelner Strukturen und weitere Grundlagen wie Achsen, Ebenen und Orientierungsbezeichnungen.

Der spezielle Teil beschreibt in fünf Kapiteln alle knöchernen Anteile, Gelenke und gelenkumgebenden Strukturen von Rumpf, Hals, Kopf, oberer und unterer Extremität. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der anatomischen und funktionellen Beschreibung der Muskeln. Der Leser erhält zunächst eine Übersicht über die jeweiligen Muskelgruppen und anschließend eine sehr überschaubar gegliederte ausführlichere Beschreibung von Ursprung, Ansatz, Funktion, Innervation und Oberflächenrelief (zur Erleichterung von Inspektion und Palpation der einzelnen Muskeln).
Zur Vertiefung des Gelernten bieten sich dem Leser außerdem sogenannte Lernboxen, welche eine Abbildung des betreffenden Muskels sowie eine Kurzbeschreibung von Ursprung, Ansatz, Funktion und Innervation enthalten.
Eine farbliche Kennzeichung der Seitenzahl im Sachverzeichnis ermöglicht bei gezielter Suche außerdem ein schnelles Auffinden der Lernboxen.

Alles in allem handelt es sich bei diesem Werk um ein perfekt auf die Physiotherapie-Ausbildung abgestimmtes Lehrbuch der Anatomie, das mit Sicherheit neue Maßstäbe setzen wird.

Fazit: Und Anatomie kann doch lebendig gestaltet werden!!!
Sehr zu empfehlen!!!

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Christina Haane
schreibt am: 27.11.00


5 Sterne = sehr gut

Die manuelle Lymphdrainage hat gerade in der letzten Zeit zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Erkenntnisse der Medizin sprechen für den Einsatz der Lymphdrainage sowohl im posttraumatischen/ postoperativen als auch im onkologischen Bereich. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Anzahl ärztlicher Verordnungen wie in keinem anderen Bereich der Physiotherapie gestiegen.
Das Buch „Grundlagen der manuellen Lymphdrainage“ vermittelt leicht verständlich die theoretischen Grundlagen des Lymphgefäßsystems, seiner Anatomie ebenso wie seiner Physiologie und Pathophysiologie. Weiterhin wird auf die Wirkungsweise und die Grundprinzipien der Manuellen Lymphdrainage eingegangen. Mit Hilfe von zugehörigem Bildmaterial werden die beschriebenen Zusammenhänge sehr gut dargestellt. Die praktische Untermauerung erfolgt durch die Darstellung der verschiedenen Grifftechniken und des Behandlungsaufbaus am Patienten. Es gibt eine bestimmte Reihenfolge in der Behandlung, die man beachten sollte, um den Erfolg der Therapie zu sichern. Die Behandlung unterteilt sich einmal in die Vorbereitung des Patienten und zum anderen in die Griffreihenfolge. In der Vorbereitung wird der Patient in die optimale Ausgangsstellung gebracht und „zentral vorbehandelt“.
Die „Vodderschen Grundgriffe“ (stehende Kreise/ Drehgriffe/ Pumpgriff/ Schöpfgriff) werden je nach Strukturen des Patienten (knöchern oder Weichteil) eingesetzt. Diese verschiedenen Grifftechniken unterstützen die Leistungsfähigkeit des Lymphgefäßsystems. So kann es mehr Lymphflüssigkeit transportieren.
Es werden sowohl Indikationen als auch vor allem die in der Manuellen Lymphdrainage bestehenden Kontraindikationen aufgeführt.
Was mir sehr gefallen hat, waren die durch Symbole gekennzeichnete Passagen, an denen der Leser sofort erkennt, welchen Bereichen er besondere Aufmerksamkeit schenken sollte.
Am Ende eines jeden Kapitels werden dem Leser „mündliche Prüfungsfragen“ gestellt. Diese fassen nochmals die Kernpunkte zusammen. Der Leser hat so die Möglichkeit, die wichtigsten Punkte noch einmal zu durchdenken und eine Selbstkontrolle durchzuführen.
Das Buch ist in der „Gelben Reihe“ erschienen und bietet somit die Möglichkeit des „Dualen Lernens“. Dieses bedeutet, dass die wichtigsten Punkte nochmals am Rand der Buchseite zusammengefaßt werden, was meiner Meinung nach unnötig ist, da die Texte kurz und präzise formuliert sind und die Randtexte allein zum Verständnis nicht ausreichen.
Weiterhin muß man sich darüber klar sein, daß dieses Buch nur die Grundlagen der Thematik vermittelt. Es unterstützt zum einen das Verständnis und zum anderen die Vorbereitung auf das Examen. Für den Fall, dass man aber Patienten nach einem onkologischen Eingriff behandeln möchte, ist es notwendig, die Fortbildung zum Lymphdrainagetherapeuten zu absolvieren. Erst in dieser Weiterbildung werden die verschiedenen Krankheitsbilder mit ihren Behandlungsabläufen besprochen.

Fazit:
Ein Buch, das die Grundlagen der Manuellen Lymphdrainage sehr gut vermittelt. An Schüler, die das Unterrichtsfach in der Schule haben oder Schüler/ Therapeuten, die einen
näheren Einblick in die Thematik bekommen wollen, kann ich das Buch absolut weiterempfehlen.

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Martin Bürger
schreibt am: 22.10.00


3 Sterne = befriedigend

Die vorliegende deutsche Ausgabe des 1998 in Grosbritanien erschienenen Lehrbuchs für Osteopathie wurde von den beiden britischen Autoren für Studenten der Osteopathie geschrieben. Dem derzeitigen Trend der osteopathischen Ausbildung auch in Deutschland folgend, liegt hier nun eine Kombination aus osteopathischen Grundlagen und angewandten klinischen Aspekten vor.
Besondere Beachtung verdient meiner Meinung der erste Teil des in zwei Abteilungen gegliederten Buches.
Die Grundlage der osteopathischen Arbeitsweise ist die Sicht des gesamten Körpers des Menschen mit einer Wechselwirkung von Körper, Geist und Seele. Dabei ist mechanisches Denken, angelehnt an die manuelle Therapie, und die Kommunikation mit dem gesamten Organsystem des Menschen eine wesentliche Plattform für die osteopathische Arbeitsweise.
Der Osteopath versucht den ganzen Menschen zu berücksichtigen und behandelt nicht „ein Krankheitsbild“. Dieser Aspekt ist in den vielen Fallbeispielen dargestellt und ist eine Sichtweise die auch dem Physiotherapeuten nicht fremd sein sollte.
Ergänzt wird der erste Teil des Buches durch einige Schaubilder, hier werden Grundlagen nochmals übersichtlich zusammengefasst.
Der zweite Teil des Lehrbuches befasst sich mit klinischen Aspekten. Hier werden die einzelnen Körperregionen mit beispielhaften Erkrankungsformen beleuchtet und die osteopathische Herangehensweise beschrieben.
Auch hier sind Fallstudien genannt, die das theoretisch Aufgeführte in der Symptomatik des Alltags erklären. Die einzelnen osteopathischen Techniken werden aber nur sehr knapp erklärt.
Ein ausführliches Literaturverzeichnis und ein umfangreiches Sachregister schließen die Veröffentlichung ab.
Abschließend bleibt der Eindruck eines wertvollen Buches aus dem auch der Physiotherapeut wichtige „Impulse“ für seine praktische Arbeit ziehen kann. Das Buch spiegelt die „Ganzheitlichkeit“ wieder, die viele auf dem Gesundheitsmarkt existierende Therapieansätze postulieren oder für sich beanspruchen.
Fazit:
Für die Ausbildung zum/zur Physiotherapeutin ist das Buch nicht geeignet Dem interessierten Therapeuten auf der Suche nach „Ganzheitlichkeit“ ist es eine gute Hilfe. Z, Quelle: Magazin ZISCH

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Tanja Donsbach
schreibt am: 21.10.00


5 Sterne = sehr gut

Aus der Reihe „Lernen und Fortbilden“ ist ein sehr anschauliches und gut strukturiertes, didaktisch wertvolles Lehrbuch entstanden. Zu Beginn wird die kraniale Anatomie über Schrift und Bild sehr detailliert dargelegt. Der Leser entdeckt in den kompakten Informationen über die Grundlagen der Anatomie des Kraniums spezielle lateinische Begriffe, die der Osteopath, , wissen muß, um behandeln zu können. Die hervorragenden Bilder, in Form von Fotografien oder Skizzen veranschaulichen die Lokalisationen der osteopathisch/ medizinischen Begriffe. Nach ungefähr 100 Seiten beginnen die Prinzipien und die Variationen der Behandlungstechniken. Diese werden ebenfalls fotografisch erläutert. Man sieht z. B. den Kopf des Patienten in bestimmtem „Handling“ des Therapeuten. Darunter sieht der Leser einen Skelettkopf und die genaue kraniale Positionierung der Hände des Therapeuten. Dadurch wird das „Handling“ für Auszubildende sehr einfach und genau dargestellt. Der Auszubildende ist sofort in der Lage die Behandlungsmethode in die Therapie umzusetzen. Jede aufgeführte Technik wird beschrieben, in Form von: Position Patient / Position Therapeut / Normalisierung (damit ist die Bewegungsausführung gemeint) und einer kurzen Anmerkung über Besonderheiten der jeweiligen Technik. Die Autoren sind Dozenten des renommierten College – Sutherland. Dies spricht für Qualität und Genauigkeit.
Fazit: Absolut praxistauglich! ZZZ, Quelle: Magazin ZISCH

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Nicolai Ulrich
schreibt am: 20.10.00


4 Sterne = gut

Das Buch ist in zwei Kapitel unterteilt. Das erste Kapitel „Befund- und Behandlungstechniken” beschäftigt sich mit der physiotherapeutischen Untersuchung, mit den grundlegenden physiotherapeutischen Inhalten wie Haltungs- und Gangschulung, Bücktraining und Mobilisation mit allen relevanten Behandlungsmethoden, die Physiotherapeuten in der Orthopädie und in der Traumatologie anwenden und Mediziner in Klinik und Praxis verordnen. Das zweite Kapitel „Physiotherapie in der Traumatologie” beschäftigt sich mit übergeordneten Behandlungsgesichtspunkten nach Verletzungen und bei orthopädischen Erkrankungen mit typischen Befundschwerpunkten einzelner Krankheitsbilder und mit speziellen Behandlungszielen und Maßnahmen. Das Buch ist vom Anfang bis zum Ende gut gegliedert und gibt einem einen allgemeinen Überblick über die Orthopädie und Traumatologie. Allerdings hat dieses Buch größtenteils einen biomechanischen Ansatz. Auf die neurophysiologischen Techniken wie Vojta und Brunkow wird nur kurz und oberflächlich eingegangen. Die Technik „PNF” wird gar nicht behandelt. Es gibt aber einige kurze Hinweise auf diese Behandlungsmethode. Die Ziele und Maßnahmen zu den jeweiligen Krankheitsbildern sind sehr allgemein gehalten und daher sollte man sich an den Vorgaben des zu behandelnden Arztes beziehungsweise des Krankenhauses orientieren. Wie der Name des Buches schon selbst sagt, ist es ein Buch, das einen umfassenden Überblick über die Orthopädie und Traumatologie verschafft. Es ist mit mehr oder weniger anschaulichen Zeichnungen bestückt. Wer sich einen groben Überblick verschaffen möchte oder es als Nachschlagewerk benutzen möchte, ist sicherlich mit diesem Buch gut beraten.
Fazit: Grober und schneller Überblick durch sehr gute Gliederung! Quelle: Magazin ZISCH

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Sabine Blaeser
schreibt am: 20.10.00


4 Sterne = gut

Der Einstieg in die Materie dieser Therapieform wird leicht gemacht durch einen kleinen geschichtlichen Rückblick auf die Entstehung und Entwicklung des Schlingentisches, gefolgt von einer genauen Beschreibung des gesamten Zubehörs (Seilzüge, Schlingen, Umlenkrollen, Expander) sowie der verschiedenen Schlingentischmodelle und -typen mitsamt einer Aufzählung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle. Bereits in diesen Kapiteln serviert Werner Wenk dem Leser „Tips und Tricks für die Praxis" - so gibt es Ratschläge zum Kauf von Expandern und Gewichten - ein sehr nützliches „Bonbon“ übrigens, daß in jedem Kapitel des Buches zu finden ist!
Natürlich gibt es auch ein Kapitel über die Gesetzmäßigkeiten, die dieser Therapie zugrunde liegen. Diese sind zum Verständnis der Technik und der korrekten Durchführung unerläßlich, aber naturgemäß leider trocken und sehr theoretisch. Dieses „Problem" hat der Autor jedoch durch eine klare Gliederung, schematische Darstellungen, gute Beispiele, eingängige Merksätze und nicht zu vergessen - die bereits erwähnten Tips - gut gelöst.
Hat der Leser sich aber hierdurch „gearbeitet", wird er mit vier umfangreichen und sehr gut ausgearbeiteten Kapiteln über die Schlingentischtherapie belohnt. Zunächst beschreibt der Autor die Standardaufhängungen für die Extremitäten und die Wirbelsäule (mit Ausgangsstellung, Aufhängepunkt, benötigtem Zubehör, Anwendung, Ausweichbewegungen und den dazugehörigen Gegenmaßnahmen, Übungen pulus gegebenenfalls speziellen Hinweisen und Abbildungen). Danach geht er auf die verschiedenen Therapiemöglichkeiten im Schlingentisch ein. Die Techniken sind in ihrer Reihenfolge übrigens nach Schwierigkeitsgrad geordnet (!), was dem Leser die Wahl der Therapieform noch zusätzlich erleichtern sollte. Bei den Techniken handelt es sich um die Kräftigung von gelähmter und dystrophischer sowie geschwächter gesunder Muskulatur, Kräftigung und Stabilisierung durch statische Arbeit, Dehnung verkürzter Muskulatur mit detaillierter Beschreibung von Dehnlagerungen für Muskeln, die oft zur Verkürzung neigen, Kontraktur- und Schmerzbehandlung, Entspannungstherapie, Koordinationsschulung und funktionelle Untersuchungen von Muskelkraft, Gelenkbeweglichkeit, Entspannung und speziellen Untersuchungen an der Wirbelsäule.
Neben den Vorteilen der Schlingentischtherapie vergißt Wenk auch nicht die Grenzen dieser Therapieform aufzuzeigen und weist darauf hin, daß man keine Therapie als das „Non-plus-ultra“ ansehen sollte. Immerhin soll ja der Patient mit seinem individuellen Problem im Vordergrund stehen und nicht irgendeine Methode. In diesem Sinne stellt er in einem Kapitel die Schlingentischtherapie der Bewegungstherapie im Wasser gegenüber und bietet so dem Leser Vergleichsmöglichkeiten.
Bevor das Buch sich dem Ende zuneigt, wartet der Autor neben den üblichen Literaturverweisen noch mit drei besonderen „Sahnehäubchen“ auf:
1. Eine Indikationsliste, in der die wichtigsten im Schlingentisch therapierbaren
    Krankheitsbilder alphabetisch geordnet aufgezählt werden.
2. Ein Curriculum für den Unterricht, welches Lehrkräften als Strukturierungshilfe
    dienen soll und Stundenverlaufspläne in Tabellenform sowie Vorschläge zur
    Unterrichtsgestaltung enthält und
3. sechs Seiten mit Werbung von Praxiseinrichtungshäusern, welche Schlingentische
    vertreiben.
Dem Leser liegt ein gut gegliedertes Buch vor, verständlich geschrieben und mit sehr guten Abbildungen und schematischen Darstellungen versehen. Der Autor hat sein Motto „Weniger ist oft mehr" beziehungsweise „Qualität vor Quantität" im positiven Sinne umgesetzt.
Fazit:   Ein Muß für jeden, der mit dem Schlingentisch arbeitet oder es lernen möchte! ZZZ, Quelle: Magazin ZISCH.

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Sabine Blaeser
schreibt am: 19.10.00


5 Sterne = sehr gut

Die Hand ist das wichtigste „Werkzeug“ des Menschen und gehört zudem zu den kompliziertesten Strukturen unseres Körpers. Die Tatsache, dass ein Drittel (!) der Großhirnrinde allein für die Funktion unserer Hände reserviert ist, belegt dies wohl.Grund genug, dass der Handchirurg Dr. med. Reiner Hoffmann im Vorwort des Buches bemängelt, dass es in Deutschland keine kontrollierte und qualifizierte Ausbildung für Handtherapie gibt, ebensowenig wie spezielle Literatur zur physiotherapeutischen Behandlung bei Erkrankungen und Verletzungen der Hand. Diese „Marktlücke“ wurde jedoch von Birgit Schröder geschlossen. Sie ist als Physiotherapeutin bereits seit über zehn Jahren in der Handchirurgie tätig und hat während mehrerer Studienaufenthalte Erfahrungen in der Handtherapie gesammelt. Der „Handtherapeut“ ist in den USA ein eigenständiger Beruf, der sich laut Definition aus den Berufen des Physiotherapeuten und des Ergotherapeuten entwickelt hat. Wen wundert es – immerhin bildet die Teamarbeit zwischen beiden Berufsgruppen gerade in der Handtherapie die Basis für eine effektive Behandlung. Birgit Schröder ist jedenfalls offensichtlich eine ebenso gute Autorin wie Physiotherapeutin, denn herausgekommen ist ein wirklich gelungenes Buch. Das erste Kapitel bietet dem Leser einen Einstieg in die „Grundlagen der Handtherapie“. Dabei werden Rahmenbedingungen beschrieben wie die Zusammenarbeit mit dem Patienten, Therapieräume, Übungsgeräte (von hochkomplizierten Apparaturen wie dem Baltimore Therapeutic Equipment bis hin zur einfachen Wäscheklammer) sowie Hilfsmittel und physikalische Maßnahmen. Zu den beiden letztgenannten werden zusätzlich Ziele, (Kontra-)Indikationen, Anwendungsgebiete und physiologische Wirkung erklärt. Danach wird auf 32 Seiten in Wort und Bild (50 anschauliche Zeichnungen) ausführlich und leicht verständlich auf die Anatomie der Hand eingegangen, wobei bei der Beschreibung der anatomischen Strukturen jeweils die klinischen Bezüge hergestellt werden. Dann folgen sechs kleine Kapitel über die Definition des Begriffes Funktionshand, die Anwendung von Handverbänden, Ziele der Handtherapie, Ödem- und Kontrakturprophylaxe, Narbenbehandlung und das Eigentraining der Patienten sowie ein etwas größeres Kapitel über die Untersuchungsmöglichkeiten. Dabei werden neben Sicht- und Tastbefund auch ganz spezielle Tests wie die „Zwei-Punkte-Diskrimination“ behandelt. Der zweite Teil des Buches befasst sich mit allen bekannten (und unbekannten) Verletzungen und Erkrankungen der Hand mitsamt einer Beschreibung der Ziele, Prognosen und Therapie. Den häufig vorkommenden Erkrankungen wie Arthrosen oder die sympathische Reflexdystrophie sind eigene Kapitel gewidmet. Als „Sahnehäubchen“ gibt es noch ein Glossar mit den in der Handtherapie am häufigsten verwendeten Abkürzungen und ein umfassendes Literaturverzeichnis. Der Leser erhält Kriterien für die Dauer und Dosierung der Behandlungsmaßnahmen und findet viele Anregungen, mit einfachen Mitteln Hilfsmittel für die Patienten herzustellen. Und damit ist auch in einer Praxis, die nicht mit den aktuellsten und hochtechnisiertesten Therapiegeräten ausgestattet ist, eine optimale Behandlung garantiert.
Fazit: Sehr zu empfehlen – nicht nur für „Handtherapeuten“! ZZZ, Quelle: Magazin ZISCH

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Katja Emminghaus
schreibt am: 18.10.00


4 Sterne = gut

Dieses Buch handelt die Atemtherapie, die am Atmen beteiligten Organe, die Lungenfunktion, die Anatomie des Respirationstraktes sowie die Pathologie umfassen ab. Die anatomischen Grundlagen werden durch Zeichnungen veranschaulicht. Durch die einfache Erklärung mit deutschen und lateinischen Bezeichnungen ist das Lehrbuch vom ersten Semester an für Schüler als Begleitmaterial für den Unterricht zu gebrauchen. Die vielseitigen Therapie-Formen sind im Abschnitt zur Praxis in der Atemtherapie sehr gut beschriebn und helfen ebenfalls begleitend zum Unterricht die Maßnahmen am Patienten durchzuführen.
Ich finde mich in dem Buch bestens zurecht, da ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis vorangestellt ist.
Fazit: Ein gutes und günstiges Lehrbuch für die krankengymnastischen Grundlagenfächer! ZZ, Quelle: Magazin ZISCH.

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Alexandra v.Wissmann
schreibt am: 17.10.00


5 Sterne = sehr gut

Diese Neuerscheinung ist genau das, was im Gebiet Physiotherapie in der Neurologie auf dem Markt noch gefehlt hat. Im ersten Kapitel werden als Voraussetzung für die Behandlung die neurophysiologischen Grundlagen und die des Bobath-Konzepts auch für Schüler gut verständlich erklärt.
Darauf aufbauend werden in den folgenden Kapiteln alle erworbenen Schädigungen des zentralen Nervensysmtens an detaillierten Fallbeispielen dargestellt. Zu jedem Fallbeispiel gibt es etliche Bilder, welche das Verständnis erleichtern und die Behandlungsvorschläge einprägsam darstellen. Neurophysiologische Aspekte werden anschaulich in den Text eingefügt.
Normale Bewegung und ihre Abweichungen stellen die Autoren immer im direkten Vergleich gegenüber, so dass die Unterschiede klar ersichtlich werden.

Die Prinzipien der Fazilitation sind in diesem Buch erstmals verständlich, umfassend und gut strukturiert dargestellt, so dass auch Schüler, die bisher nicht viel mit Bobath anfangen konnten, zur Fazilitation angeregt werden. Besonders das letzte Kapitel klärt so manche nicht einfach zu beantwortende Schülerfrage. Ein großes Lob verdient der Verlag für das tolle Layout: Eindeutige Gliederung und gut erkennbar hervorgehobene Merksätze erleichtern das Lesen (und Lernen!).
Fazit: Die optimale Ergänzung zum Unterricht in Physiotherapie Neurologie! ZZZ, Quelle: Magazin ZISCH.

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Christiane Hellwig
schreibt am: 15.10.00


4 Sterne = gut

Dieses übersichtlich gestaltete Buch richtet sich nach der Curriculum Empfehlung des ZVK und deckt somit alle großen Themenbereiche des Unterrichtfaches Gynäkologie und Gebutsvorbereitung ab. Die Zielgruppe der Autoren sind Schüler in der Examensvorbereitung. Ein detailliertes Lehrbuch kann dieses Buch allerdings nicht ersetzen, worauf auch im Vorwort fairer weise hingewiesen wird. Vielmehr ist es ein gebundener „Spickzettel“, den man nach ausgiebiger Lektüre tiefergehender Bücher noch einmal kurz vor dem Examen durchblättern kann, um die Schwerpunkte und Schlüsseltwörter des Gelernten in mentaler „Griffnähe“ zu speichern. Dies wird zusätzlich erleichert durch eine extra Leiste neben dem Text, in der Kurzdefinitionen , Leitsymptome , diagnostische Möglichkeiten und Therapien zum schnellen Erfassen aufgelistet sind.
Die Autoren haben ein leicht verständliches und gut illustriertes Buch erstellt, was auch als Nachschlagewerk für Basiswissen gute Dienste leistet.

Fazit: Absolut kein Muss, aber hilfreich für die Orientierung innerhalb des Faches und für strukturiertes Lernen! ZZ, Quelle: Magazin ZISCH

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Claudia Holy
schreibt am: 10.10.00


3 Sterne = befriedigend

Dieses Buch liefert einen Einblick in die Perfetti-Methode und erklärt neurologische Grundlagen einmal aus anderer Sicht. Es stellt das Konzept von Professor Dr. Carlo Perfetti für die Rehabilitation hemplegischer Patienten ausführlich vor. Leider ist es sehr langatmig geschrieben und teilweise auch sehr schwer zu verstehen, bei einigen Kapiteln werden die Zusammenhänge erst nach mehrfachem Lesen klar.
Die Übungsauswahl des Buches ist für Neurologie-Einsätze sicher hilfreich. Leider werden jedoch für die Übungen spezielle Therapiegeräte (spezifisches Perfetti-Material) gebraucht, was sicher nicht in jeder Klinik vorhanden ist.
Wer nach der Ausbildung im neurologischen Bereich arbeitet, wird sicherlich viele Anregungen in diesem Buch finden. Für Schüler ist es als Zusatzinformation zum Neurologie-Unterricht geeignet, aber nicht unbedingt empfehlenswert. Ergotherapeuten werden größeren Nutzen aus diesem Buch ziehen als Physiotherapeuten.
Fazit: Bedingt empfehlenswert für Schüler der Physiotherapie! Z, Quelle: Magazin ZISCH.

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unbekannt
schreibt am: 08.10.00


3 Sterne = befriedigend

Das Buch PNF Konzept, Prinzip, Methode, Technik wurde von Hilde Sabine Reichel geschrieben und ist im Hippokrates Verlag erschienen. Die Einführung ins Basiswissen ist sehr gut verständlich und übersichtlich mit Schemata untermauert. Im weiteren Teil des Buches werden die PNF Muster der einzelnen Körperabschnitte, das Mattenprogramm, die PNF - Gangschule, PNF - Alltagsaktivitäten, und die vitalen Funktionen, systematisch in Bild und Text, klar strukturiert, dargestellt. Dieses Buch ist dank dem guten didaktischem Aufbau bestens für Schüler geeignet, ist anderer Seits aber auch so ausführlich und tiefgründig,
daß es ebenso auch für schon Fortgeschrittene hilfreich ist. Quelle: ZISCH Nr. 126

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Mareile Zöllner
schreibt am: 06.10.00


4 Sterne = gut

„Besonders Physiotherapieschülern aber auch im Beruf stehende Therapeuten oder Ärzte können dieses Buch hervorragend als Nachschlagewerk in der täglichen Praxis verwenden.“ So steht es im Vorwort und ebenso sehe auch ich das Wesen dieses Buches. Wer während der Ausbildung oder in der praktischen Arbeit mit einem ihm nicht mehr ganz geläufigen Krankheitsbild konfrontiert wird und kurz und knapp alles Wichtige darüber wissen möchte, der schlägt kurz das Buch auf und findet unter dem jeweiligen Stichwort eine alles umfassende Zusammenfassung. Wer allerdings detailgenaue Erklärungen und Beschreibungen spezieller Symptome sucht, sollte noch andere Bücher hinzuziehen.
Das Buch ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert. Im Theoretie-Teil finden sich, aufgeteilt in die verschiedenen Körperteile, die dazugehörigen orthopädischen und rheumatologischen Krankheitsbilder. Diese werden dann mit Definition, Ursache, Symptomen, Prognose, möglichen Therapien und beispielhaften Behandlungsplänen mit Gesichtspunkten und Maßnahmen beschrieben. Im praktischen Teil werden anhand von Bildern und kommentierendem Text die geläufigsten krankengymnastischen Techniken vorstellt. Dazu gehören verschiedene Lagerungsarten, Rückenschule, Gangschule, Traktionen, Muskeldehnungen, Kontrakturbehandlung, Skoliosebehandlung, isokinetisches Training, Krankengymnastik
im Bewegungsbad, Schlingentischbehandlung, Elektrotherapie und Brügger-Therapie. Geordnet nach Ausgangsstellung, Übungziel, Hilfsmittel, Durchführung, Kommando, „Beachte“ werden diese dargestellt. Nur die Größe des Buches, fast DINA 4-Format, entspricht leider nicht einem Nachschlagewerk für die Kitteltasche des Therapeuten, kann aber hervorragend zur Vorbereitung zu Hause verwendet werden.
Fazit: Ein Rundum-Nachschlagewerk für das Praktikum oder die Arbeit! ZZ, Quelle: Magazin ZISCH.

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Dirk Schmidt
schreibt am: 05.10.00


4 Sterne = gut

Das Buch ist gut strukturiert beginnend mit der Definition, Darstellung der einzelnen Symptome wie Muskeltonus, Reflex, Bewegungskontrolle. Dann werden die einzelnen Formen und Schweregrade der Zerebralparese (= IZP) wie Hemiplegie, Diplegie, Tetraplegie und Athetose erklärt. Die IZP-Kinder werden als Persönlichkeiten gesehen. Die Darstellung der nichtmotorischen Begleiterscheinungen bringt dem Leser gut vorstellbar das Charakterbild näher. Sämtliche „provokativen Tests“ sowie Haltungen und Bewegungen - aktiv wie passiv - werden im Vergleich mit gesunden Kindern in den „Meilenstein-Altersstufen“ aufgezeigt. Bis ins Schulalter werden die Reflexe und die weitere Entwicklung sowie die Abweichungen der IZP-Kinder veranschaulicht.
In einem weiteren Kapitel werden die Ätiologie sowie alle Gehirnteile und deren zugeordnete Funktionen aufgeführt. Desweiteren werden die Behandlungsprinzipien, Behandlungsverfahren und der Nutzen von Bobath, Petö, PNF, Ayres, Vojta, Sport, physikalischer Therapie und Manualtherapie vorgestellt. Die Betreuung der Kinder durch die Zusammenarbeit der Pädagogen, Psychologen, Ergotherapeuten, Krankengymnasten sowie die Hilfsmittelversorgung wird kurz mit Ihren Beeinflussungsmöglichkeiten und als Lernhilfen für die IZP-Kinder dargestellt. Durch orthopädische Operationen bringen Ärzte den betroffenen Kindern Erleichterung. Die Indikationen für die einzelnen Körper- und Gelenkbereiche, der Operationsverlauf im einzelnen sowie die Nachbehandlung der erzielten Resultate sind gut beschrieben. Ausserdem findet die zusätzliche Behandlung der nichtmotorischen Störungen in den einzelnen Lern- und Lebensabschnitten kurze Erwähnung. Die jeweilige medikamentöse Versorgung wird mit Zielsetzung und Erwähnung der einzelnen bewährten Medikamente aufgeführt. Im Anschluss beschreiben die Autoren noch weitere Therapieverfahren mit ihrem Zugang, Erfolg oder Misserfolg in der Anwendung. Zum Ausklang folgt noch ein großes Literaturverzeichnis.

Dieses lehrreiche Buch sollte in jedem Fall das Interesse bei Physiotherapeuten, Betreuern und Eltern wecken, die sich umfassend mit IZP-Kindern befassen. ZZ Quelle: Zeitschift ZISCH.

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Dirk Schmidt
schreibt am: 01.10.00


4 Sterne = gut

Dieses Buch ist für Therapeuten und Eltern, die mit zerebralparetischen Kindern öfter zusammenarbeiten sehr hilfreich. Das Inhaltsverzeichnis zeigt schon die Vielfalt der Materialien, die zur Nutzung in Therapie, Alltag und zum Wohlbefinden des Kindes zur Verfügung stehen. Einleitend ist die kurze und prägnante Definition der einzelnen Erscheinungsbilder sowie Mischformen der Zerebralparese (= IZP) dargestellt. Die Beschreibung eines IZP-Kindes, wie es sich fühlt, Bewegungen und auch Veränderungen auf längere Zeit - über Jahre hin - wahrnimmt, eignen sich gut, um sich selbst einzufühlen. Die Weiterentwicklung der IZP-Kinder durch die Negativkreisläufe ihrer Wahrnehmung aufgrund Inaktivität sind ausführlich beschrieben und erklären die Notwendigkeit der Hilfsmittelversorgung. Das Bobath-Konzept sowie die Kriterien und Indikationen der Hilfsmittelversorgung, in Bezug auf Eigenaktivität, Körpergefühl , Wahrnehmung und Auswirkungen auf Vital- und Basisfunktionen sind die Grundlagen der Versorgung mit Hilfsmitteln. Auf den folgenden 229 Seiten werden Hilfsmittel vorgestellt: Sie dienen zur Therapieunterstützung, zur Erleichterung des alltäglichen Umgangs, zur korrigierenden Lagerung, zum Sitzen, zum Transport, und zur Bewegungserleichterung der Kinder. Die Erstellung einfacher Hilfsmittel ist ausführlich mit Material, Maßen, Handhabung und durch Skizzen angeleitet. Das Handling und die Variabilität sind gut anschaulich an Fallbeispielen beschrieben. Ebenfalls werden die in Werkstätten anzufertigenden Hilfsmittel wie Sitzhilfen, Rollstühle und Stehständer in sämtlichen Variationen - begründet durch die einzelnen Indikationen ausführlich und auch mit Fallbeispielen und Fotos unterstützt - aufgeführt. Auch auf das Installieren, Handling und das ständige Überprüfen der Effektivität jeder einzelnen Hilfsmittelvariation wird ausdrücklich hingewiesen. Als krönenden Abschluss findet der Leser noch ein Literaturverzeichnis und ein Sachregister vor.

Fazit: Das Buch ist Therapeuten und Eltern zerebralparetischer Kinder zu empfehlen, denn eine Erleichterung für das zerebralparetische Kind ist auch eine Erleichterung für das tägliche Zusammensein! ZZ Quelle: Magazin ZISCH.

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Birgit Budde
schreibt am: 26.09.00


5 Sterne = sehr gut

Endlich mal ein lockeres,witzig geschriebenes Buch über das Beckenbodentraining !
Es ist für Frauen geschrieben die , ob betroffen von Inkontinenz oder nicht,sich auf die Suche nach dem "sinnlichen" Beckenboden machen.
Die beschriebenen Übungen sind einfach und nichts Neues,die Autorin zieht durch ihre Beschreibungen verschiedener Frauen das Buch etwas in die Länge.
Trotzdem ein für dieses Thema einzigartiger Ansatz ,der Lust macht die Übungen auszuprobieren und etwas für sich zu tun.
Und das ist ja die Hauptsache.

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Cornelia
schreibt am: 20.09.00


5 Sterne = sehr gut

Lehrt Respekt und Einfühlungsvermögen
Dieses Buch ist nicht so sehr eine Anleitung zur Babymassage. Vielmehr läßt es uns daran
teilhaben, wie eine indische Frau ihr Baby massiert. Der Begleittext spürt den Empfindungen des
Babys und der Mutter nach. Die Schwarzweißfotos sind sehr schön. - Ein Buch bereits für die
Zeit vor der Geburt, um sich seelisch auf das Baby vorzubereiten. Auch ein Begleitbuch für die
Babymassage, eine atmospärische Ergänzung.

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Tanja Berger
schreibt am: 15.09.00


5 Sterne = sehr gut

Das ist ist Pflichlektüre für alle Selbständigen KG´s. Ich wußte garnicht, was man da alles verkehrt machen kann. Wertvolle praxisnahe Tipps. Ich glaube, wir müßen schon was tun in Sachen Werbung

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Roland Bruzek
schreibt am: 13.09.00


3 Sterne = befriedigend

Das Buch beschreibt alle theoretischen Grundlagen von Neurologie, Neurophysiologie, Biochemie, Biomechanik sehr detailliert. Dabei ist isnbesondere der Abschnitt über den NSB als zentralen Schutz des Körpers vor Schäden wichtig. Das Buch liefert allerdings keine Praxiselemente, sodass man Inhalte der heute in Kursen vermittelten Brüggertherapie kaum vorfindet. Ansonsten ist es mit > 1000 Seiten ein ganz schön "dickes Ding"

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Kai Miller
schreibt am: 11.09.00


4 Sterne = gut

Das Buch beschreibt gut Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten an der Schuler und ist gerade für Schüler, aber auch für den Praktiker sehr gut geeignet.
Zum Inhalt: Die frühzeitig einsetzende funktionelle Behandlung der Schulter hat zum Ziel, daß die Gelenkbeweglichkeit erhalten bleibt und
Ausweichbewegungen nicht zur Gewohnheit werden. In den Kapiteln wird dies konsequent verfolgt. Sie gliedern sich
:
- Voraussetzungen für die Beurteilung von Problemen im Bereich der Schulter sind das Erheben eines funktionellen Status und
das Wissen vom Bewegungsverhalten des Bewegungsgesunden, das Erkennen von Ausweichbewegungen und schließlich die
funktionelle Behandlung.

- Im nächsten Kapitel werden Übungsbeispiele vorgestellt, analysiert und das Lernen von Bewegung mittels Instruktion
vorgestellt.


- Verletzungsfolgen und ihre Behandlung (Frakturen, Luxationen, Kontusionen,
Sehnenverletzungen, Traumatische Plexusparesen).


Funktionelle Behandlung bei rheumatischen Erkrankungen

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Marion Braun
schreibt am: 11.09.00


5 Sterne = sehr gut

Ein neues uneingeschränkt empfehlenswertes Basiswerk für alle neurologisch arbeitenden Physiotherapeuten.
Die Kapitel umfassen die Themen: Grundlagen der Behandlung und Befunderhebung aller Krankheitsbilder und Behandlung der
Krankheitsfolgen, Funktionsdefizite, Therapieformen und die Hilfsmittelversorgung.

Die Gliederung ist hervorragend, die Bilder sehr hilfreich und das Buchformat ausgesprochen handlich.

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Sarah Braunger
schreibt am: 08.09.00


5 Sterne = sehr gut

hervorragendes Neurologiebuch mit CD-ROM
Man kann sehr gut die Zusammenänge der Krankheitsbilder mit den neuroanatomischen Grundlagen verstehen und die Kranheiten- wie die Epilepsie oder z.B. den Babinski-Reflex in Bewegung bringen, d. h. anklicken und zuschauen. Das beste Lehrbuch, das ich kenne. Sehr zu empfehlen, auch für Krankengymnasten, Sprach- und Ergotherapeuten. Sehr preisgünstig.

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Andre Markt
schreibt am: 01.09.00


4 Sterne = gut


Ich bin Ergotherapeut und sehe dieses Lehrbuch als wichtiges Medium zum Lernen für mein Examen an. Es ist jedoch nach meinem Eindruck hauptsächlich für Medizinstudenten geschrieben und daher entsprechend kompliziert abgefaßt. Deshalb waren die Texte zu Beginn etwas schwierig zu verstehen. Die Abbildungen, zum Beispiel die Darstellung der Hirnbahnen und die Computer-tomographien konnten jedoch zum Verständnis beitragen. Insgesamt kann ich dieses Buch für Ergo- und andere Therapeuten in der Neurologie, Psychiatrie als Nachschlagewerk empfehlen.

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Martin Bürger
schreibt am:


2 Sterne = ausreichend

Im vorliegenden Buch sind Hals-und Lendenwirbelsäule unter biomechanischen und pathologischen Gesichtspunkten dargestellt und durch zahlreiche Skizzen und Abbildungen verdeutlicht.
Der Autor, Prof. Dr. Lourens Penning ist Neuroradiologe und war Mitglied der neurochirurgischen Abteilung der Universitätsklinik in Groningen.
In seinem Buch beginnt er zunächst mit der allgemeinen Untersuchung und Anatomie der Wirbelsäule und erklärt die allgemeine Bedeutung der Beweglichkeit der Wirbelsäule in den einzelnen Abschnitten. Die normalen Bewegungen der Lendenwirbelsäule werden ausführlich dargestellt und mit Literaturquellen anderer bedeutender Analysten verglichen und ergänzt. Dabei werden auch immer wieder naturhistorische Vergleiche zu den Vierfüsslern hergestellt, die dieses Buch für den Anatomieeinsteiger plastizitieren. Exakte Messwertangaben zu Bewegungsausmassen und Tabellen ergänzen die genannten Ausführungen.
Nach der anatomischen Betrachtung folgt ein reichhaltiger Anhang zur Pathologie der Lendenwirbelsäule, mit der Verbindung zum Nervensystem. Hier erfährt der angehende Physiotherapeut einige wichtige Einblicke in pathophysiologische Abläufe.
In einem annähernd gleichem Aufbau wendet sich der Autor dann der Halswirbelsäule sowie den Kopfgelenken zu. Die schematischen Zeichnungen der einzelnen Abschnitte, z. B. der degenerativen Verengung der Zwischenwirbellöcher, sind zum Teil nicht ganz einfach zu erfassen.
Ein ausführliches Sachregister und ein großes Literaturverzeichnis runden das Buch ab.
Das Layout dieser Veröffentlichung entspricht nicht dem neuesten Stand; es fehlen Farben und die Übersichtlichkeit leidet stark durch die Textflussunterbrechung und die Zentrierung des Haupttextes zur Buchmitte hin.

Das Buch ist für SchülerInnen der Physiotherapie nur sehr bedingt dienlich. Quelle: Zeitschrtift PhysiOWelt.

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Pubmed